Tulipomanie - Warum Tulpen heute wahre Schnäppchen sind


Een historische roman met een detective tintje. Leider erging es mir auch mit den Charakteren so. Guten Morgen Heidi, ich erfreue mich an den schönen Tulpen-Bildern. Die Autorin hat sich hier wirklich viel Mühe mit der Geschichte gegeben und das hat sich gelohnt.

"Turtle" Feed


Diese Kombination fand ich wirklich sehr unterhaltsam und ich konnte mich dadurch auch sehr gut in die Handlung einleben. Die Autorin hat aus meiner Sicht eine wirkliche Liebe zum Detail und es gab so diverse Kleinigkeiten, die wirklich toll beschrieben wurden. Auch wirkte der Inhalt und gerade die historischen Details auf mich sehr gut recherchiert.

Ich bin definitiv begeistert. Etwas wirklich besonderes war die Darstellung von Pieter. Zuerst dachte ich, der ist doch ein bisschen seltsam, aber je weiter ich gelesen habe, desto sympathischer fand ich ihn. Ich fand es wirklich bemerkenswert, wie er versucht den ganzen Geschehnissen auf den Grund zu gehen und wie er sich nicht abschütteln lässt. Einfach eine tolle Charakterdarstellung. Auch die Nebencharaktere muss ich als durchwegs gelungen bezeichnen, denn die Personen wirkten allesamt sehr realistisch und gut vorstellbar auf mich.

Auch die Vermischung von historischen Persönlichkeiten, wie Rembrandt, mit fiktiven Charaktere hat mir gut gefallen. Die Schreibweise war trotz der Thematik eher flüssig und leicht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Pieter erzählt, was wirklich interessant ist. Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil, denn es wurde wirklich alles bis ins Detail beschrieben und auch erklärt, gerade die Sache mit den Bildern und so, konnte ich mir dadurch wirklich besser vorstellen.

Da Setting fand ich wunderbar, denn auch hier wurde einige Locations vorgestellt, die sehr realistisch auf mich gewirkt haben. Das Cover ist ja wirklich entzückend. Es war wunderbar stimmig zur Geschichte und es wirkt sehr elegant auf mich. Da ich jetzt nur das eBook gelesen habe, kann ich leider nicht sagen, ob die Tuple auf dem Cover geprägt ist. Allerdings könnte ich es mir sehr gut vorstellen.

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht. Klare Kauf — und Leseempfehlung. Es lohnt sich das Buch zu lesen. Von Eva Völler habe ich bisher nur ein Jugendbuch gelesen, sodass ich sehr gespannt auf ihren historischen Roman war, der auch einen Krimi-Anteil enthält.

Zu Beginn habe ich mich ein bisschen mit dem Buch schwer getan, aber das lag nicht an dem Schreibstil, der sich gut lesen lässt, oder der Geschichte, die ich von Anfang an interessant fand. Mein Problem war der Protagonist, der in der Inhaltsangabe zu Recht als 'Sonderling' bezeichnet wird - vor allem in der damaligen Zeit war sein Verhalten s Von Eva Völler habe ich bisher nur ein Jugendbuch gelesen, sodass ich sehr gespannt auf ihren historischen Roman war, der auch einen Krimi-Anteil enthält.

Mein Problem war der Protagonist, der in der Inhaltsangabe zu Recht als 'Sonderling' bezeichnet wird - vor allem in der damaligen Zeit war sein Verhalten sehr ungewöhnlich. Sein Denken ist sehr mathematisch und er nimmt fast alles, was ihm gesagt wird, wörtlich und für mich war es nicht ganz einfach, mich in ihn hineinzuversetzen, da er die Welt wirklich sehr analytisch und auf Mathe ausgerichtet betrachtet.

Meiner Meinung nach hat die Autorin das gut und konsistent dargestellt, aber ich musste mich erst daran gewöhnen, bevor ich richtig mit Pieter warm werden konnte.

Schon zu Beginn fand ich die Schilderungen von Pieters Ausbildung bei Rembrandt und der künstlerischen Arbeit gelungen. Man konnte sich gut vorstellen, in der Werkstatt zu stehen und obwohl ich mich nicht mit den Maltechniken der damaligen Zeit auskenne, kam mir die Darstellung authentisch vor. Rembrandt selbst war ein nicht immer sympathischer Charakter, aber da die Autorin im Nachwort sagt, dass sie sich hier viele Freiheiten genommen hat, bin ich nun schon neugierig, was sich belegen lässt und was nicht.

Der Krimi-Anteil hat mir ebenfalls gefallen; das Rätsel wurde gut aufgebaut, die Handlung war zwischendurch recht spannend und die Auflösung war für mich überzeugend. In "Tulpengold" wird der Leser in die Zeit des sogenannten Tulpenwahns zurückversetzt, in der in den Niederlanden die Preise für Tulpenzwiebeln rasant anstiegen, sodass viele Menschen ihre Besitztümer versetzten, um ein paar der begehrten Objekte zu erwerben.

Im Nachwort erzählt die Autorin, dass das Thema sie fasziniert hat und meiner Meinung nach merkt man das auch. Die Tulpen spielen eine wichtige Rolle und Völler stellt sehr gut dar, wie die Menschen spekulierten, Käufe tätigten und dass es fast schon zu einer Obsession werden konnte.

Ich habe mich selbst noch nie mit dem Tulpenwahn befasst, aber ich fand das Thema auch sehr interessant und habe nach der Lektüre des Buches auf jeden Fall Lust, ein wenig dazu nachzulesen und mehr herauszufinden.

Feb 23, Kathrin Schröder rated it really liked it. Eva Völler, Tulpengold, Erscheinungsdatum Die Krimianteile habe ich eher "in Kauf genommen", da Krimi nicht so sehr mein Lustgenre ist. Zu den historischen Aspekten: Das historische Umfeld war gut dargestellt, ich habe mich sehr stark in die Zeit und das Umfeld der Malerwerkstatt hineinfinden können.

Faszinierend waren die handwerklichen Informationen zur Farbherstellung und die Abläufe in Lehrzeit und Ausbildung in dieser Zeit.

Einerseits waren seine Besonderheiten sehr gut dargestellt, andererseits hatten einige Schrullen für mich leicht konstruierte Aspekte. Sein logisches Denken und die Art wie der junge Mann Schwierigkeiten hat zu unterscheiden ob Aussagen wörtlich oder übertragen zu verstehen waren, standen für mich im Widerspruch zu seinen Gefühlswirrungen.

Mit der Zeit wurde er aber immer sympathischer und im Laufe der Geschichte konnte ich gut mitfiebern. Die meisten Personen sind sehr gut dargestellt und fühlen sich sehr real und sehr realistisch an.

Die Kriminalgeschichte entwickelt sich logisch und löst sich ansprechend. Die Abläufe rund um die Tulpinisten und der Wahnsinn in ihren Spekulationen waren faszinierend und fügten sich gut in das Gesamtbild des Buches. Der einzige kleine Abstrich ist für mich der Umgang mit der Mathematik. Bei einem Buch in dem dieser Aspekt im Klappentext hervorgehoben wird, habe ich mehr Informationen über die Ansätze anhand derer die Berechnungen erfolgen erhofft.

Stattdessen erfahre ich im Nachwort, dass sich die Autorin mit Mathematik eher schwertut und daher Unterstützung eingeholt hat. Dieses Buch hat beim Lesen Freude gemacht und verdient sicher für viele Leser 5 Sterne - da ich aufgrund des Klappentextes andere Erwartungen hinsichtlich der Mathematik hatte, vergebe ich 4 Sterne.

Feb 09, Nadine Paque-Wolkow rated it liked it. Ein durchschnittlicher historischer Roman mit ein paar Schwächen Vollständige Rezension auf meinem Blog: Mar 06, Kupfi rated it it was amazing. Amsterdam - im frühen Während der Tulpenhandel wächst und gedeiht, und sich seinem Höhepunkt nähert, spekulieren viele Menschen mit Tulpen. So auch Rembrandt, der für seine private Sammlung und für die Amsterdam - im frühen So auch Rembrandt, der für seine private Sammlung und für die Malutensilien dringend Geld benötigt.

Als verschiedene Männer unter seltsamen Umständen sterben, fällt schnell der Verdacht auf Rembrandt. Doch Pieter kommt dieser Verdacht komisch vor, und so ermittelt er auf eigene Faust, um seinen Herrn und Meister von dieser Schuld zu befreien. Jedoch gestaltet sich das nicht so einfach. Pieter wird oftmals gehänselt, da er das Aspergersyndrom hat, was zu damaliger Zeit nicht bekannt ist, und so wirkt Pieter sehr verschroben und gilt als Sonderling und braucht somit die Hilfe seines Umfeldes, um mit gewissen Dingen klarzukommen.

Gleichzeitig gelingt es ihm, den Tulpenblasencrash auf einen bestimmten Zeitraum einzugrenzen, was seinen Meister Rembrandt leicht in Panik versetzt, denn er kann es sich nun nicht leisten, noch weitere Schicksalsschläge und Verluste zu erleiden. Und so muss sich Pieter gegen Laurens und andere Bösewichte behaupten, die Pieter schaden wollen, da sie ihn für reichlich dumm halten, und ihm das Leben schwer machen, weil sie seine Klugheit fürchten.

Eva Völler hat hier einen Kriminalroman in ein historisches Umfeld gepackt. Kann Pieter den Fall lösen? Werden ihm seine Freunde, der Arzt und die Kneipenbesitzerin helfen können? Eva Völler schafft es, verschiedene Erzählstränge zu einer spannenden Geschichte zusammen zuführen. Die Geschichte um die Tulpenspekulation wirkt glaubhaft erzählt, dass dies so oder so ähnlich in Amsterdam stattgefunden hat. Allein die ganzen Tulpensorten, die die Autorin erwähnt, hat es gegeben.

Ebenso die Malerkunst um Rembrandt: Für mich hatte dieses Buch in mehrfacher Hinsicht einen Lerneffekt: Man geht oft an Kunstwerken vorbei, und man ist sich gar nicht bewusst, wieviel Arbeit in so einem gemalten Bild steckt. Die Vorbereitung, Farbauswahl, möglicherweise die Geschichte, die es einem erzählen soll, das Malen selber. Zum anderen der Blumenhandel. Wie oft geht man in den Einzel- bzw. Auch dass es damals den Maler als Ausbildungsberuf gab, stattdessen gibt es die bildende Kunst heute als Studium.

So liest sich dieser Roman sehr flüssig. Eva Völler hat sehr gut recherchiert, und sich ihre Gedanken um die Charaktere, die Zeit, aber auch das Umfeld gemacht. Was mir an der grafischen Gestaltung echt gut gefallen hat, war zum einen das Cover. Farblich erinnert es an eine der Tulpen, die auch im Buch beschrieben werden. Gleichzeitig gibt es am Anfang jeden Kapitels eine Tulpenzeichnung, die neben der Kapitelnummer angezeigt wird.

Wirklich ein komplett gelungenes Buch. Ich hoffe, es wird einen zweiten Teil geben. Mar 23, Sabrina rated it really liked it. Pieter ist ein absoluter Sonderling und hat es dadurch sehr schwer unter den Lehrlingen des Malermeisters Rembrandt. Seine Leidenschaft die Mathematik wird sehr befremdlich auf sein Umfeld, jedoch weckt seine Begabung für Kunst wiederum die Neugier dessen. So kommt er nicht nur mit anderen Menschen in Kontakt sondern schnappt zudem noch wichtige Informationen auf, die mit dem Tulpenhandel und dessen überhöhten Preise zu tun hat.

Für ein Mathegenie wie Pieter ist diese Thematik faszinieren Inhalt: Für ein Mathegenie wie Pieter ist diese Thematik faszinierend, aber das Ergebnis seiner Recherche für die Tulpenzwiebelhändler wohl eher erschreckend. Doch dann geschieht etwas unfassbares, denn mehrere Händler werden ermordet und Meister Rembrandt geriet selbst unter Verdacht.

Alle Indizien führen zu dem Maler, denn er hat alle zuletzt lebend gesehen und porträtiert. Aber steckt der sehr strenge Malermeister hinter den Morden und was stellt sein Motiv dar? Pieters Neugier ist geweckt! Autorin Eva Völler habe ich durch ihre Jugendbücher schätzen gelernt. Ihre Bücher sind sehr vielschichtig, stecken voller Witz und Humor, aber auch der sehr lebhafte und malerische Schreibstil zeichnen ihre Werke aus.

So war es für mich sehr interessant, sie einmal von einer neuen Seite kennen zu lernen und ihren historisch-kriminalistisch angehauchten Roman kennen zu lernen. Erst einmal stach natürlich die sehr bildgewaltige Umschreibung von Amsterdam im Jahre ins Auge. Man fühlt sich sofort in diese Zeit und an den Ort hinversetzt erlebt sehr lebendig die Atmosphäre und erlebt das Gelesene auf eine sehr besondere Weise.

Ich war sehr fasziniert von der Darstellung Amtseidams und fand mich sehr wohl in dieser Zeitepoche. Was soll man zu Pieter sagen, es fällt mir sehr schwer seinen Charakter in Worte zu fassen.

Er ist ein sehr sympathischer, sehr charakterstarker und taff trotz seines Sonderlingstatus. Ich mochte ihn, obwohl er mich manchmal an ein Kleinkind im Erwachsenenkörper erinnerte und es kleinere Startschwierigkeiten mit ihm gab.

Doch hat man ihn erst einmal so richtig kennengelernt, ist man einfach nur hin und weg von ihm. Der Schreibstil ist passend zur Zeitepoche gewählt.

Die Umgangsformen sehr gehoben und die Dialoge locker und altertümlich. Erst hatte ich Angst, dass diese Schreibweise befremdlich wirken und so gar nicht mein Ding werden könnte, aber meine Angst war vollkommen unberechtigt und ich empfand es absolut passend zur Gesamthandlung.

Spannung, nun ja, es ist eher ein herantasten an diese. Es ist definitiv nicht so, dass ich mit Gänsehaut überschüttet wurde oder mich ängstlich unter der Decke versteckt habe.

Was hier aber auf jeden Fall total punkten konnte ist, dass man selbst zum Ermittler wird und zu kleinen Detektivarbeiten verlockt wird. Genaus diese Eigenschaft machte für mich dieses Buch so lesenswert, dass man zu einem Teil der Geschichte wird und selbst animiert mitwirken zu wollen. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Pieter. Daher ist es schon wichtig, dass man mit dem Sonderling umgehen kann und sich an seiner Seite wohl fühlt.

Wie gesagt er ist ein besonderer Fall von Protagonist und man muss ihn mögen, denn sonst wird die Handlung eher zur Qual. Die Covergestaltung spiegelt die Handlung wieder. Es umfasst die Thematik des Buches. Obwohl es anfänglich doch eher ein herantasten an die Vorfälle und den Hauptprotagonisten war, so fühlte ich mich doch sehr gut unterhalten.

Es ist spannend und man wird selbst zum kleinen Detektiv erwählt. Feb 27, Claudia Wirth rated it it was amazing. Nachdem schon ein paar ihrer Bücher auf meiner Wunschliste stehen, war ich sehr gespannt auf dieses Werk, das ich im Rahmen einer Leserunde lesen durfte!

Doch um was geht es in diesem Buch? Der Leser wird nach Amsterdam katapultiert, das sich gerade im Jahr befindet. Pieter, dessen Vater vor kurzem gestorben ist, begibt sich in die Lehre des berühmten Malers Rembrandt van Rijn. Doch Pieter ist nicht wie alle anderen Lehrlinge: Zudem hat er ein unglaubliches Talent im Malen.

Doch damit macht er sich nicht nur Freunde und als dann noch mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden werden, wird sein Meister verdächtigt. Denn die Opfer waren zuvor Modelle für Rembrandt. Pieter will diese mysteriösen Morde unbedingt aufklären. Doch wird ihm das gelingen? Mein Eindruck vom Buch: Schon die Leseprobe hat mich total begeistert und dieses Buch hat mich von der ersten Seite an total in den Bann gezogen. Er ist von Eva Völler enorm facettenreich gezeichnet und ein unglaublich interessanter Charakter.

Aber auch die anderen Protagonisten wurde detailreich Leben eingehaucht. Wer gerne spekuliert, ist hier genau richtig, denn Eva Völler versteht es einfach brillant, den Leser in die Irre zu führen und unvorhersehbare Ereignisse lassen einen immer wieder in andere, ganz neue Richtungen denken.

Faszinierend an diesem Buch ist darüber hinaus, dass enorm viele historische Begebenheiten eingeflochten wurden, Hut ab vor dieser grandiosen Recherche! Ich denke jeder, der meine Rezension liest, merkt, wie begeistert ich bin und wenn ich das nächste Mal in Amsterdam bin, werde ich durch diesen Roman die Stadt komplett anders sehen.

Warum habe ich nicht schon viel viel viiiiiiiieeeel früher ein Buch von Eva Völler gelesen? Nach diesem Werk ist mir das vollkommen schleierhaft! Tulpengold wurde für mich ein ganz besonderes Buch, definitiv eines meiner Highlights in den letzten Jahren. Und dabei lese ich nicht gerade wenig. Hier ist alles vereint, was ein Bestseller braucht: Liebevoll gezeichnete Protagonisten, ein spannender Kriminalfall und unglaublich gut recherchierte historische Ereignisse.

Ich habe noch nie so viel durch einen Roman gelernt und würde mir sehr wünschen, dass wir irgendwann wieder von Pieter hören!

Mar 10, Avila rated it really liked it. In diesem historischen Kriminalroman entführ die Autorin uns ins historische Niederlande des Die Niederlande ist ganz verrückt nach der schönen Tulpe und verstrickt sich in einen wilden Spekulantenhandel. Nur mit den Gefühlen von Menschen hat er es nicht immer so sehr. Als er dann als Lehrlin In diesem historischen Kriminalroman entführ die Autorin uns ins historische Niederlande des Als er dann als Lehrling in Rembrandt van Rijns Werkstatt anfängt, sind die Probleme mit dem aufbrausendem Lehrmeister natürlich vorprogrammiert.

Wahrscheinlich durch den erst letztes Jahr im Kino gelaufenen Film "Tulpenfieber" erstand in Windeseile ein tolles Kopfkino, das bis zum Schluss anhielt.

Geschickt verknüpft Völler zwei spannende epochale Ereignisse: Die zwei erstmal völlig losgelösten Ereignisse verbindet die Autorin durch den mathematikbegabten Malerlehrling, Pieter, den sie in Rembrandts Werkstatt setzt. Da der Tulpenhandel allgegenwärtig ist, greift sich das Thema fast von selbst auf und Pieter - von Anfang an fasziniert von den rasant steigenden Tulpenpreisen - kann gar nicht anders, als sich damit mathematisch zu beschäftigen.

Doch zum Amüsement des Lesers stellt Pieter nicht nur Gleichungen zum Tulpenhandel, sondern auch zum menschlischen Verhalten auf. Denn dies bleibt ihm ohne seine Gleichungen völlig unerklärbar. Dadurch aber, dass natürlich gerade die Gefühlswelt nicht immer berechenbar ist, manövriert die Autorin Pieter in Situationen, die immer so liebevoll geschildert sind, dass die Leserin zwar schmunzeln muss, aber niemals böse über Pieter lachen will.

Mit Pieter hat die Autorin auf jeden Fall eine tolle Hauptfigur geschaffen. Die Nebenfiguren können da teilweise nur verblassen, was ich aber aufgrund der starken Hauptfigur als überhaupt nicht störend empfunden habe. Die Story umfasst hauptsächlich die Aufklärung mehrere Mordfälle. Bis zum Schluss blieb es für mich spannend, wer dahinter steckt.

Zwar versteckt die Autorin ihre Hinweise gut, schafft es aber gleichzeitig auch einige falsche Fährten zu legen, über die ich auch immer wieder nachgegrübelt habe. So bleibt die Handlung durchweg spannend, wobei für mich der amüsantere Part an der Geschichte vordergründig blieb und die Geschichte interessant machte.

Ich hätte Pieter auf seinem Lebensweg auch gerne noch weiter begleiten können. Abgerundet wird der Roman mit einem kurzen, aber sehr informativen und kurzweiligen Nachwort. Über Fiktion und Realität, sowie über die Beweggründe über den Tulpenhandel, Rembrandt und einen autistischen Maler in der Neuzeit klärt die Autorin auf, so dass am Ende keine Fragen mehr offen blieben.

Was bleibt zum Schluss? Da ich beides verschlungen habe, bin ich auch von diesem Buch ein Fan. Gute Unterhaltung - durchgehend bis zum Schlusspunkt. Mar 12, Carmen Vicari rated it it was amazing Shelves: Es war der letzte Wunsch seines Vaters, dass Pieter den Malerberuf ergreift. Und tatsächlich zeigt Pieter auch eine ungewöhnlich Begabung.

Doch nicht nur das Malen und Porträtieren scheint ihm zu liegen, vielmehr reizen den stillen Jungen mathematische Berechnungen, Rätsel und Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Als mehrere Morde im Umfeld von Rembrandt gesche Amsterdam, Zwar deutet alles auf Rembrandt als Täter hin, doch Pieter ist sich sicher, dass es irgendjemanden gibt, der seinem Meister schaden möchte.

Zum einen wird der Tulpenwahn in Amsterdam und ganz Holland thematisiert, bei dem die Preise für Tulpen teilweise schwindelerregende Höhen erreichten und Menschen ebenso reich wie in den Ruin stürzen konnten. Vor allem nach dem Zusammenbruch im Jahr Und zu guter Letzt entwickelt sich die Geschichte noch zu einem Krimi, bei dem ein Junge mit einen Asperger Syndrom zur Schlüsselfigur wird. Kurz gesprochen, der Roman bietet alle Facetten, die ich gerne habe, vereint in einem historischen Roman.

Denn gerade zweiteres kam bei mir öfter mal vor. Die Autorin lässt einige Werke von Rembrandt Harmenszoon van Rijn in dem Buch auftauchen, benennt Techniken der Malerei, die mir so nicht gängig waren.

Gerade diese Punkte reizten mich aber dann, das Buch einmal zur Seite zu legen und nachzuschlagen, einfach, um eine bessere Vorstellung von dem Ganzen zu bekommen.

Pieter van Winkel ist ein sehr plastischer und lebhafter Charakter, dem man direkt anmerkt, dass er sich der Autorin von selbst vorgestellt und regelrecht aufgedrängt hat. Er ist sehr liebenswert und schon nach kurzer Zeit war ich mit ihm warm und versuchte, seinen Gedankengängen zu folgen.

Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und plastisch gezeichnet, die ganze Atmosphäre lässt den Leser in das Leben in Amsterdam im Jahrhundert eintauchen und sollte man sowohl Amsterdam bzw. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Tulpenwahn oder auch die Tulpenmanie war eine Periode im Goldenen Zeitalter der Niederlande, die man so schnell nicht vergisst.

Mar 11, Kathaflauschi rated it it was amazing. Ich war schon so gespannt auf die Geschichte und als es dann ankam, musste ich gleich anfangen zu lesen. Wir begleiten dabei die ganze Zeit Pieter und merken sofort, das es viele unerklärliche Morde gibt.

So beginnt eine spannende Geschichte, die einen nicht mehr los lässt und die im Jahr spielt. So ist er mitten im Geschehen. Es gibt viele Morde in diesem Buch, die man bis zur A Ich war schon so gespannt auf die Geschichte und als es dann ankam, musste ich gleich anfangen zu lesen.

Es gibt viele Morde in diesem Buch, die man bis zur Aufklärung verfolgt. Es wird aber auch viel über die damalige Zeit und die Lebensgewohnheiten geschrieben, sodass man sich selbst zurück versetzt fühlt. Die Autorin hat sich hier wirklich viel Mühe mit der Geschichte gegeben und das hat sich gelohnt. Die wichtigsten Informationen sind gegeben und der Schreibstil passt zeitlich und ist flüssig zu lesen. Schwer konnte ich das Buch aus der Hand legen.

Pieter war mir dabei auch gleich symphatisch. Er war bei den Ermittlungen immer dabei und hat auch nicht so schnell locker gelassen. Er war auch einfach symphatisch, weil er freundlich ist und auch so hartnäckig. Die Autorin hat ihn auch authentisch dargestellt und das hat mir in dieser Geschichte gut gefallen.

Rembrandt war mir nicht so symphatisch. Den er hat in Pieter nur das Geld gesehen, das er einbringen kann. So wirkte Rembrandt auf mir eher herrisch als freundlich. Am liebsten würde ich weiterhin Pieter bei den Ermittlungen folgen. Die Geschichte liest man die ganze Zeit aus der Sicht von Pieter. Alles wirkt einfach so bildhaft auf einen und es wurde auch nicht zu langatmig.

Es gibt immer wieder spannende Szenen und mal szenen die einfach entspannter sind, das man auch mal luft holen kann. Die Kulisse wurde dabei bildlich beschrieben. Man hat die Geschichte eigentlich ganz klar vor Augen. Es ist wirklich schwer, das Buch wegzulegen und ich spreche für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aus. Apr 14, Kunterbunte grüne Welt rated it really liked it. Das Cover mit der Tulpe drauf ist einfach nur wunderschön.

Generell liebe ich es ja, wenn keine Personen auf Covern abgebildet sind. Gut gefallen hat mir dabei, wie das historische Ambiente der Stadt eingefangen wurde, ohne zu kitschig zu werden. Bereits in der ersten Szene des Buches befinden wir uns auf dem Fischmarkt, der auf so eine geschickte Art und Weise beschrieben wurde, dass ich ihn später ebenfalls hätte malen können. Trotzdem muss ich den Schreibstil ein wenig kritisieren, oftmals schaffte der Roman es nämlich nicht mich in seinen Bann zu ziehen.

Zwar habe ich sehr gerne in dem Buch gelesen, aber ich empfand niemals die klassische Sogwirkung, das Buch nicht mehr weglegen zu können. Die Figuren wurden sehr menschlich beschrieben, mit allen Höhen und Tiefen. Leider war der Rembrandt des Buches mir etwas zu jähzornig und handelte in meinen Augen oft viel zu impulsiv.

Auch waren mir die Motive Pieters Patenonkels oft unklar und es viel mir schwer diesen Menschen einzuschätzen. Die Mordgeschehnisse wurden in meinen Augen echt grandios dargestellt, sie kamen unerwartet und bis zum Ende war ich mir absolut unsicher was die Identität des Mörders anging. Auch fand ich sehr schon, dass es schon damals menschliches Versagen von Seiten der Behörden gab, und der Roman treffend beschreibt, wie viel leichter man es teilweise hat, wenn man über viel Geld verfügt.

Der historische Anteil des Buches war gut umgesetzt, auch wenn sich die Autorin viel künsterlischen Freiraum nimmt, was die Charaktere und Pieters Lebensumstände angeht. Das historische Amsterdam mit all seinen Schatten und Tulpisten ist definitiv einen Besuch wert. Voor een project heb ik mij een keer moeten verdiepen in de Tulpengekte halverwege de 17e eeuw. Over het onderwerp bezat ik dus al enige kennis. Ik ben geboren en getogen en woon nog steeds in Leiden.

De stad waar Rembrandt geboren is. En waar de leerling Pieter in het boek ook vandaan komt. Een onbelangrijk detail, maar geeft mij wel extra voeling met het boek. Wa Voor een project heb ik mij een keer moeten verdiepen in de Tulpengekte halverwege de 17e eeuw. Want Nederlandser dan tulpen en Rembrandt wordt het niet. Spannend, intrigerend en interessant. En hoewel de meeste dingen uit het brein van Eva zijn ontsproten, zou het ook zomaar waar kunnen zijn. Pieter is een intrigerend hoofdpersoon.

Hij wordt door zijn omgeving als lastig gezien met zijn letterlijke antwoorden op vragen. Of het helemaal niet antwoorden. Tegenwoordig zouden we Pieter in het autistische spectrum plaatsen, maar was toen nog lang niet onderkend. Door zijn sociale onhandigheid krijg je wel een zwak voor de jonge leerling. Hij doet zijn best om aan de verwachtingen om hem heen te voldoen. Terwijl hij zich aan de andere kant ook vastbijt in de moorden.

Dmv wiskundige berekeningen probeert hij te bewijzen wie er achter zit. En daar zijn we meteen bij een minpunt in het boek aangekomen. Ben er ook niet goed in, nooit geweest. Toch werkt het wel in het boek, dus maar even doorbijten voor mij. De ontknoping was niet echt een verrassing, maar dat is oke. Gesamtwirtschaftlich jedoch hatte es keine gravierenden Folgen für die Niederlande, sondern hat das wirtschaftliche Wachstum in den er etwas lediglich verlangsamt.

Dies lag eventuell an der kurzen Dauer der Euphorie und der Tatsache, dass oftmals keine Gelder geflossen sind, sondern vertragliche Verpflichtungen entstanden, wodurch der Einstieg in die Normalität relativ rasch wieder möglich war. Zum Ende der Stagnierung in den 40er Jahren setzte wieder ein Boom bis ein, der sich hauptsächlich durch den Bau von Wohnungen, städtischen Gebäuden und Gemälden kennzeichnet.

Durch einige Gärtner, die sich immer noch mit der Tulpenzucht beschäftigten, wurde Holland später zum Land der Tulpen vgl. Die Südseeblase ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Spekulationsblase keinen statischen, geographischen Rahmen hat, sondern auch ganze andere Staaten in den Crash ziehen kann, oder zumindest Spekulanten in anderen Staaten dazu motivieren kann, auf ähnliche Objekte zu spekulieren.

So passierte es, dass , als die Spekulation in London ihren Boom, also ihren Höhepunkt erreichte, zeitgleich in Paris ebenfalls stark spekuliert wurde vgl. Grassierender Schwachsinn, der aus Optimismus und sich selbst bestätigender Täuschung erwuchs war das Schicksal beider Städte ebd. Der Physiker Isaac Newton, der einst sagte, er könne die Bewegungen von Körpern messen, aber nicht die menschliche Dummheit, was er offensichtlich auch bei sich selbst nicht konnte und bei der hervorstehenden Spekulationsblase Das Handelsmonopol mit Südamerika war für die zukünftigen Anleger nicht nur wegen den Vermutungen über gewaltige Edelmetallvorkommen interessant, sondern es kursierte gleichzeitig auch das Gerücht, dass der König von Spanien der Südseegesellschaft in Südamerika vier Häfen zum freien Handeln geöffnet hätte.

Tatsächlich jedoch war im genannten Vertrag zwischen Spanien und England ausgemacht, die spanische Kolonie mit Negersklaven versorgen zu dürfen und lediglich einmal im Jahr ein genau nach Tonnage und Ladung limitiertes Schiff zu Handelszwecken nach Mexiko, Peru oder Chile zu senden. Auch brach das erste Schiff der Gesellschaft aufgrund von Schwierigkeiten, erst im Jahr und blieb auch das Einzige, bis der Handel aufgrund der Bildung der Quadrupelallianz zwischen England, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden zur Eindämmung der Expansionspläne von Phillip den V.

Der eigentliche Boom begann erst im Jahr Durch ein entsprechendes Gesetz war es der Gesellschaft nun erlaubt, Aktien im Nominalwert von 31,5 Millionen Pfund vgl. Da das Geld der Interessenten jedoch nicht mehr ausreichte, wurden Ratenzahlungen bei der Kapitalerhöhung üblich, und um Aktien kaufen zu können, wurden Kredite aufgenommen.

So artete letztendlich das Ganze in eine Art Südseemanie, in der alles, was auch im Entfernesten mit diesem Thema zu tun hatte, gefragt war. Als Ergebnis dessen, wuchs der Aktienkurs im August auf über Pfund vgl. Der Boden für einen Crash war nun vollkommen gelegt. Anleger hatten mit fundamentalen Bedenken zu kämpfen. Auch Frankreich, wie zu Beginn des Kapitels angedeutet, blieb nicht von der Südseeblase verschont, denn die Euphorie schwappte zu Anlegern, die sich von Aktien der französischen Mississippi-Gesellschaft trennten, um in der Südseegesellschaft investieren zu können vgl.

Um halb elf war die Börse von blinder, hoffnungsloser Angst erfüllt Galbraith z. Die goldenen Zwanziger führten zu einer der bekanntesten und zugleich am häufigsten untersuchten Spekulationsblase in der Weltgeschichte, die sich im Oktober gipfelte vgl. Der Kurs der Radio Corporation of America beispielsweise kletterte binnen einigen Jahren von anfänglich fünf Dollar auf Dollar im Jahr , sollte jedoch im Jahr 98 Prozent an Wert verlieren vgl.

Wir sind dem endgültigen Sieg über die Armut heute näher als nie zuvor in unserer Geschichte Hoover z. Vergleichsweise unauffällig begann die Auslösung in einer Seitwärtsbewegung der Kurse, die von Anfang bis Mitte anhielt.

Das rasante Wirtschaftswachstum, hervorgerufen durch die Erholung vom Ersten Weltkrieg, setzte an, sodass das durchschnittliche Wachstum der US-Wirtschaft bis zum Jahr sechs Prozent pro Jahr betrug vgl. Als Ergebnis dessen lag die Arbeitslosenquote bei gerade mal 3,7 Prozent vgl. Durch die dadurch entstandene ungleiche Einkommensverteilung, kam es zu einer verstärkten Investition in den Aktienmarkt, was als mögliche Ursache für die Bildung einer Spekulationsblase angesehen wird vgl.

Neben den technologischen Innovationen waren es die finanzwirtschaftlichen Innovationen, die es erlaubt haben durch finanzwirtschaftliche Hebel die Eigenkapitalrendite zu steigern, wobei das damit verbundene Risiko nicht beachtet wurde.

Diese Gesellschaften gaben eigene Aktien aus um durch das eingenommene Kapital in Aktien anderer Unternehmen zu investieren. Durch Aufnahme von zusätzlichem Fremd- Kapital, wurde die Rendite gesteigert, wodurch eine Hebelwirkung entstand, die gleich erläutert wird. Das Problematische für Anleger von Investment Fonds war, dass sie die erworbenen Aktien nicht zurückgeben konnten, sondern diese auf dem Aktienmarkt verkaufen mussten vgl.

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Aus diesen Gedanken heraus entsteht die konkrete Forschungsfrage: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Tabelle 1: Die Gier der Bankmanager als Ursache der Finanzkrise? Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Fin Finanzkrise - Ein Phänomen unseres Wirtschaftens? Die Rolle der Ratingagenturen für die Entstehung der Finanzkrise un Staatliche und private Ansätze zur Überwindung der aktuellen Finanz Wirtschaftskriminalität an internationalen Kapitalmärkten insbesond