Nominales Geldmengenwachstum

Das Fazit der Untersuchung ist, dass eine sehr hohe Korrelation zwischen der Wachstumsrate der Geldmenge M3 und der HVPI-Inflation (HVPI = Harmonisierter Verbraucherpreisindex) für sehr langfristige Schwingungen besteht. Dabei hat das Geldmengenwachstum einen Vorlauf von .

Bei einer Änderung der nominalen Geldmenge ändert sich die IS-Funktion nicht, da weder das Güterangebot noch die Güternachfrage direkt beeinflusst werden. Diese Seite wurde zuletzt am

Zeitvariierendes Verhältnis zwischen Staatsdefiziten und Inflation

Wodurch wird das Verhältnis zwischen Inflation und Staatsdefiziten bestimmt? Eine neue Studie versucht, Antworten auf diese Frage zu finden, indem sie die Geschichte dreier Länder mit unterschiedlichen Massnahmenbündeln in der Geld- und Fiskalpolitik betrachtet.

Bei der Bundesschuld handelt es sich nur um den Betrag, den die Bundesregierung Gläubigern an Zinsen für aufgenommene Kredite zahlt. Dabei handelt es sich nicht um eine Tilgung der Schulden! Die Berechnung wird hauptsächlich über zwei Methoden durchgeführt. Der sogenannte Laspeyres-Index, mit dem auch die Inflationsrate privater Haushalte in Deutschland bestimmt wird, misst, was der Warenkorb des Vorjahres heute kosten würde. Hierbei werden die Mengen des vorangegangenen Jahres mit den heutigen Preisen berechnet und diese Zahl durch die Mengen des alten Jahres zu den alten Preisen geteilt.

Ein alternativer Ansatz, die Inflationsrate zu bestimmen, ist der Paasche-Index. Dabei wird gemessen, was ein heutiger Warenkorb mit aktuellen Mengen kostet und verglichen mit derselben Menge zu alten Preisen. Probleme ergeben sich unter anderem durch Qualitätsverbesserungen, die schwer eingepreist werden können, sowie Substitutionseffekte, also die Ersetzung von teurer gewordenen Produkten durch günstigere mit ähnlichen Eigenschaften etwa Butter durch Margarine.

Tendenziell überschätzt der Laspeyres-Index daher die Teuerungsrate, während der Paasche-Index sie etwas unterschätzt. Findet eine Entwertung des Geldes statt, spricht man von Inflation. Konzeptionell geschieht dies dann, wenn sich die Geldmenge ausdehnt, die Gütermenge jedoch nicht: Dadurch lassen sich die gemessenen Werte verschiedener Länder besser vergleichen.

Die jährliche Inflationsrate betrug in der Europäischen Union zwischen und durchschnittlich 2. Auffallend ist die starke Abweichung im Jahre Hier betrug die Inflationsrate lediglich 0. Grund ist die internationale Finanzkrise bzw. Als die Finanzkrise auf die Realwirtschaft durchschlug, kam es zu weitgehender Zurückhaltung sowohl beim privaten Konsum als auch bei Investitionen. In Folge der Wirtschaftskrise kam es zu einem drastischen Preisverfall der Agrarrohstoffe, wodurch Lebensmittel merklich günstiger wurden.

Erst gegen Jahresende kam es wieder zu einem Wachstum der monatlichen Inflationsraten aufgrund gestiegener Ölpreise. Die, durch die Wirtschaftskrise bedingte, wachsende Arbeitslosigkeit und Produktionsrückgänge führten jedoch dazu, dass dieser Preisanstieg nur teilweise an die Verbraucher weitergegeben werden konnte und verhinderten so eine allzu starke Teuerungsrate. Verbraucher mussten dabei vor allem für Kraftstoffe und Heizöl, sowie Gemüse, Obst und Tabak tiefer in die Geldbörse greifen.

Preistreiber waren dabei abermals vor allem die Energiepreise und stark verteuerte Nahrungsmittel. Besonders bei Verbrauchsgütern kam es zu stärkeren Preisentwicklungen, wohingegen Gebrauchsgüter insgesamt sogar günstiger wurden. Die Bundesbank hat in einer Analyse die Zusammenhänge der Wachstumsrate der Geldmenge und der Entwicklung der Verbraucherpreise in einer Forschungsarbeit statistisch mit einer Wavelet-Analyse untersucht: Nachlauf der beiden Zeitreihen im Verhältnis zueinander zu machen.

Money growth and consumer price inflation in the euro area: Daneben setzt sich die nominale Wachstumsrate aus der realen Wachstumsrate und der Inflation zusammen. Die Staatsschuldenquote ändert sich folglich nicht, wenn gilt:. Übrig bleibt in der Gleichung dann:. Auf der realen Ebene gilt derselbe Zusammenhang, so dass die Schuldenquote unter der Voraussetzung eines ausgeglichenen Primärsaldos unverändert bleibt, sofern die Veränderungsrate der Realverschuldung, der Veränderungsrate der realen Wirtschaftsleistung entspricht.

Es gilt also, dass sich die Schuldenquote unter der Prämisse eines ausgeglichenen Primärsaldos nicht verändert, sofern folgende Gleichung erfüllt ist die sich unterschiedlich ausdrücken lässt:. Sobald diese Gleichung erfüllt ist, bleibt die Schuldenquote bei einem ausgeglichenen Primärsaldo konstant.

Liegt der Zinssatz niedriger bzw. Liegt der Zinssatz hingegen höher bzw. Unter der Voraussetzung eines ausgeglichenen Primärsaldos gilt, dass der Realwert der Schulden unverändert bleibt, sofern sich der Zinssatz auf der Höhe der Inflationsrate befindet. Liegt er unterhalb der Inflationsrate, so sinkt der Realwert der Schulden, liegt er darüber, so steigt der Realwert der Schulden.

Ist das Bruttoinlansprodukt zB. Euro auf Mrd. Das bedeutet, dass die Preissteigerung in den enthalten ist. Real tatsächlich ist das Bruttoinlandsprodukt also nicht , sondern Reales Wachstum ist also das Wachstum unter Herausrechnung der Preissteigerung. Rechnerisch kommst du zum selben Ergebnis. Nominal bedeutet, dass das Wachstum der Wirtschaft in aktuellen Preisen gemessen wird. Doch wird schnell einsichtig, dass dies zu kurz gegriffen ist.

Waren die Lohnerhöhungen im Bewertungszeitraum höher als die Inflation, nimmt das Arbeitnehmerentgelt real zu und damit die Lohnquote. Sinkt die reale Lohnquote, dann ist das ein Zeichen dafür, dass die Arbeitnehmer keinen angemessenen Inflationsausgleich in den Lohnverhandlungen durchsetzen konnten.