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Diese Applikation muss auch nur einmal entwickelt werden und nicht ? Für mich sind solche Sachen essentiell. Wir müssen zusammenhalten, sonst sind wir verkauft! Das ist wenig überraschend, wenn Du Dir meine zweite Rechnung nochmal ansiehst, denn die Multiplikationen können in der Reihenfolge auch vertauscht werden 2 x 3 x 4 ist das gleiche wie 4 x 2 x Und Fatalismus ist sehr gefährlich, beschreibt er doch das Gefühl, dass man dem Schicksal ergeben ist, vollkommen egal, was man auch tut.

Wie geht’s weiter?

Ein börsen­gehandel­ter Index­fonds (ETF) auf den MSCI World bildet den Welt­aktien­index im Optimal­fall ab. Steigt der MSCI World, steigt auch Ihr MSCI World-ETF.

Sie werden dann sehen, wie alles funktioniert, und können so lernen, mit Gewinn zu handeln, ohne eigenes Geld zu riskieren. Das habe ich mir schon gedacht. Das die Betrüger aber noch die Frechheit besitzen, eine bekannte Fernsehsendung für ihre kriminellen Machenschaften zu missbrauchen, ist schon Dreist. Hoffentlich geht der Sender gegen diese Bande mit hohen Schadensersatzansprüchen vor, aber viel Hoffnung habe ich da nicht, da die Drahtzieher wie gewöhnlich irgendwo im Ausland sitzen, wo solche Handlungen wegen fehlender Gesetze nicht unter Strafe stehen.

Das sehe ich genau so. Ich frage mich warum dieser Mensch nicht im Gefängnis sitzt. Dieses Schwein maschmayer hat meine arme alte Mutter um ihr Erspartes, sprich um ihr altersgeld gebracht!!! Dass diesem Bekannten betrüger noch eine Plattform geboten wird, ist eine absolute Katastrophe!!!!! Dieser Mensch gehört in den Knast!!!!! Und zwar dahin wo es am dunkelsten ist. Leute, Finger weg von dieser Platform!!!!! Die meisten Schauspieler in Deutschland nagen am Hungertuch.

Ergo, schnappt die sich einen der genug Kohle hat. Und ja, dieser Verbrecher müsste 25 Jahre bekommen. Aber wir leben doch in einem Rechtsstaat…………ich schrei gleich!! Da findest du so was wie Gerhardt Schröder und andere bekannte Namen. Sind die Betreiber Anonym! Sind die Ziemlich Dämlich! Genau solche kenner braucht unsere Bankensystem. Ich denke die Löwen würden wahrscheinlich nur benutz Bilder und etc.

Kauft aber für sich selber. Die Nutzer gehen dann leer raus. Ist ja nichts neues. Ist einfach ein hyip. Und dir empfehle ich über Bitcoin und und Co erstmal lesen um zu verstehen wer davon profitiert. Dumm labern ist einfach. Zuerst denken dann labern. Ja, es ist Betrug und Bauernfängerrei. Kryptowährungen dienen aber nur als Vehikel für diesen Betrug, so wie früher Aktien, Schiffsfonds, Rohstoff- oder Edelmetallanlagen für Betrug missbraucht werden. Wieso gehen wir überhaupt noch arbeiten wenn wir alle innerhalb kurzer Zeit Bitcoinmillionäre werden können?

Auch ich war zunächst sehr beeindruckt von der Werbung. Sie war sehr verlockend. Nur ein paar Minuten später bekam ich einen Anruf von einer Frau mit osteuropäischen Akzent. Sie war sehr drängend.

Das verunsicherte mich, denn in der Werbung wurde ausdrücklich von einem Tool, nicht aber von Experten gesprochen, das auf Bitcoins fokussiert und sogar speziell dafür vereinfacht wurde, um Anfängern zu helfen, die keine Ahnung haben. Ich würde jetzt nur Zeit mit dem noch nicht aktivierten Demokonto verlieren und deshalb vor Geldeingang keinen Zugang bekommen.

Es wäre nur Zeitverschwendung. Das machte mich stutzig. Wozu dann überhaupt das Demokonto? Alle Mann auf Kampfstation!!!!!! Insgeheim ging mir nun die Frage durch den Kopf, wie viel ich bei Nichtgefallen, von meinem überwiesenen Geld überhaupt noch zurückbekommen würde?!? Spiel, Satz und Sieg …….. Hat er doch garnicht gesagt. Nur dass eine Währung nicht böse ist. Du kannst mit jeder Währung auch durch Handel verdienen. Das ist aber auch Arbeit und macht dich nicht über Nacht reich. Nein falsch, Sie haben gar nichts verstanden.

Dieser Kommentar ist doch offensichtlich sarkastisch und nicht ernst gemeint, ich verstehe nicht, wie einem das nicht auffallen kann.

Ich war leider so doof und habe meinen Namen und Email angegeben zum Glück die falsche Telefonnummer. Können die damit Unfug treiben? Was kann ich jetzt am besten tun? Na ja auf deiner Email bekommst du jetzt wahrscheinlich spam und Werbung da die Daten wahrscheinlich auch verkauft werden um mehr Gewinn zu machen. Ich hab von bitcoins und Aktienhandel bzw. Ich investiere zwar Geld, lasse aber andere Handeln und gehe keine Risiken ein.

Wenn ich so eine tolle Geldmaschine wie Bitcoin Profit hätte, würde ich still und leise daran arbeiten wie mein Vermögen explodiert. Man darf die aufgeklärten Verfechter von Demokratie und Menschenrechten aber an deren universellen Charakter erinnern.

Philipp Blom drückt das in seinem Buch "Was auf dem Spiel steht" treffend so aus: Nach der Definition von Marx kann ein Apartheid- Staat kaum demokratisch sein. Israel ist ein Apartheid-Staat. Was daran lobenswert sein soll kann ich nicht erkennen. Gibt es dann dort auch ein bedingungsloses Grundeinkommen?

Oder müssen die weiter schuften, damit wir es haben? Darf sich dann der deutsche Berechtigte freuen und verwirklichen, nur weil er ein berechtigter Deutscher ist? Was passiert mit der polnischen Pflegekraft nach getaner Lebensarbeit in deutschen Verwahrheimen, wieder zurück nach Polen ohne Grundeinkommen? Als Sohn eines Nazis Jahrgang , der sich mühselig ein Bild von den Verbrechen der Nazis machen musste, der in 50er Jahren im Gymnasium lernte, dass Hitler an allem schuld sei, letztendlich aber die Juden selbst, da Hitler ein Achtelsjude gewesen sei.

Ich habe dann während eines Praktikums in Spanien von einer französischen Jüdin eine erste Lektion eine Art Einführungskurs in die Shoah erhalten, die ich mein Leben lang nicht vergessen habe und nicht vergessen werde. Später erfuhr ich von einem evangelischen Pfarrer, dass ein Teil der Protestanten um den Reichsbischof Müller deutsche Christen in Hitler den deutschen Christus sahen, der die Reformation von Martin Luther vollendete.

Solange Linke-MdBs sich nicht zu schade sind, mit einem von türkischen Islamisten gecharterten Schiff und zusammen mit diesen Israel zu provozieren, solange palästinensische Schwule nach Israel fliehen mein schwarzer Neffe lebt mit seinem jüdischen Freund in Israel , habe ich keine Lust mich für einen palästinensischen Staat einzusetzen. Ich würde gerne mich gerne mit anderen Linken für die Rechte der Sahauris einsetzen, die von den Marokkanern vertrieben in algerischen Zeltlagern hausen. Kaum jemand spricht von der 1.

Das bedingungslose Grundeinkommen kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Wahre Freundschaft soll nicht wanken! Israel ist eine Demokratie für jene, die als jüdisch gelten. Während Juden, die nach Israel einwandern, in der Regel automatisch die israelische Staatsbürgerschaft erhalten, gestaltet sich die Einbürgerung von Nichtjuden und besonders von Arabern wesentlich schwieriger: Nach diesem Gesetz ist die Vergabe der israelischen Staatsbürgerschaft und des Aufenthaltsrechts in Israel an Palästinenser aus den Palästinensergebieten, also dem Westjordanland und dem Gazastreifen, untersagt.

Das alles hat mit Demokratie nichts zu tun. Frau Ullmann Da zieh ich meinen Hut vor U. Gellermann, der die Ruhe bewahrt, sachlich und freundlich bleibt.

Da kann ich noch was lernen. Wenn das die Richtung der Linken sein soll komm ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich teile die Antwort von Uli. Lenin, Soviel zum Grundeinkommen. Ein linkes Grundeinkommen hingegen will genau diese neoliberale, den abhängig Beschäftigten ausbeutende Art des Wirtschaftens überwinden, diese dem Manchesterkapitalismus gleichkommende nackte Form, der nur Profitorientierung im Sinne steht.

Es will den Kapitalismus überwinden, schon gar seine jetzt zugespitzte Form. Wie bitte schön, soll das funktionieren, wirst Du mich jetzt fragen. Indem jeder Mensch a priori abgesichert ist durch ein solidarisch getragenes bedingungsloses Grundeinkommen, eben genau für den Fall, dass aus verschiedenen Gründen gar nichts anderes mehr geht.

Ein Grundeinkommen, das ein würdevolles Leben garantiert, also finanziell dergestalt ausgestattet ist, dass der Mensch in die Lage versetzt wird, davon zu leben und sich genau deswegen relativ frei zu einer Erwerbs- Arbeit entscheiden kann, die ihm liegt und zu der er sich befähigt fühlt.

Sozialversicherungen gegen Arbeitsosigkeit und Krankheit zum Beispiel kämen oben drauf, auch ein Ortsausgleich durch Wohngeld. Und dass der Mensch, wäre er existentiell dazu nicht gezwungen, gerne und genau deshalb viel lieber erwerbs arbeiten würde, das haben bereits Neurobiologen herausgefunden und nachgewiesen. Der Mensch wäre nicht Mensch, würde er nicht von Natur aus gerne was tun, also "arbeiten", ob bezahlt oder nicht. Denn er wird belohnt durch sein körpereigenes Belohnungssystem mit dem Wohlfühl- und Glückshormon Dopamin.

Das sieht man an Kindern, wie sie in die Welt hineinwachsen, gerne lernen, tun und machen, bis sie vielfach unserer alttestamentarischen Arbeitsmoral zum Opfer gefallen sind: Und mit einem bedingungslosen Grundeinkommen gesichert könnte der Mensch viel mutiger Eigeninitiative wagen, etwas aufbauen, ein Unternehmen etwa, eine Initiative, die ihn interessiert und die der Gesellschaft zugute kommt.

Er hätte mehr Zeit für seine Familie, der seit Jahrhunderten so vielgerühmten Keimzelle der Gesellschaft, die sich jedoch im Zuge kapitalistischer Zurichtung immer mehr auflöst. Kurzum, er könnte seinem Arbeitgeber eher Bedingungen stellen für einen guten, seine Gesundheit und sein Wohl schützenden Arbeitsplatz, Arbeitszeitverkürzung inklusive.

Neid und Gier würden versiegen angesichts obsolet gewordener Existenzangst. Sogar erzkapitalistische Unternehmer müssten keine Angst mehr haben, Konkurs zu gehen, weil sie dann aufgefangen würden. Wenn Sahra Wagenknecht in ihrem Buch, "Reichtum ohne Gier" ein Linkes Bedingungsloses Grundeinkommen ausspart, weil sie als kategorische Gegnerin sich nicht umfassend damit auseinandersetzen will, dann halte ich das für eine blinde, aber nicht linke Politik, der im Grunde die Nöte der Menschen rechts und links am Arsch vorbeigehen.

Die Ausgestaltung eines Bedingungslosen Grundeinkommens ist der springende Punkt, ob es von links abgelehnt werden muss oder ob ihm zugestimmt werden kann. Das "Linke Grundeinkommen" halte ich einzig für das Modell, das langfristig den Kapitalismus überwinden könnte und das in der Linken Diskussion nicht fehlen darf.

Dessen undifferenzierte Gleichsetzung mit dem neoliberalen Modell, die wenig informierten oder ideologisch verblendeten sowie besitzstandswahrenden Linken in Partei, Gewerkschaft oder Gesellschaft leicht unterläuft, wollte ich hiermit mal klargestellt haben. Also sollen die sozialen Folgen privater, kapitalistischer Profit-Macherei Arbeitslosigkeit auch mit diesem Modell von der Allgemeinheit repariert werden.

Trotz Rationalisierungs-Druck ist der Arbeitsplatz bis heute einer der wenigen Orte an denen sich Kollegen gemeinsam entwickeln können. Genau dort entsteht bisher Solidarität und jenes rudimentäre politische Bewusstsein das zu Kenntnissen über gesellschaftliche Zusammenhänge führen kann, wenn man es organisiert.

Wie aus der faktischen Abschaffung des Kampfes um Arbeitszeitverkürzung durch das neue Grund-Almosen - denn der wäre ja nicht mehr nötig - die Überwindung des Kapitalismus resultieren soll ist mir schleierhaft.

Seitdem tanzt alles "Sozialdemokratische" darum herum. Oder wie Schröder es so schön formuliert hat: Seitdem kommt von dort nichts mehr ernst zu nehmendes. Kipping und ihre Antideutschenblase zusammen mit Göhring-Eckardt, die Vorzeigemoralapostelin macht dagegen die Linke mit ihrem "macht hoch die Tür, die Tor macht weit" für alle, die gerne nach Deutschland kommen möchten mehrheits- und damit politikunfähig.

Aber ich stimme zu: Diese mag dann vielleicht eine parlamentarische Vertretung besitzen. Aber sobald ein solcher Appendix dann wieder anfängt mit dem Hund zu wedeln ist es aus mit Erneuerung. Worin können Sie denn erkennen, das Frau Wagenknecht auf der "linken" Seite steht? An den vielen Artikeln, welche Frau Wagenknecht in der Springerpresse veröffentlicht? Auch ich kritisiere das Verhalten israelischer Politiker und deren Umgang mit den Palestinensern.

Aber machen allein diese Politiker den Staat Israel aus? Meines Wissens nach gibt es auch in Israel eine Opposition und eine sehr kritisch eingestellte Jugend.

Helfen wir diesen, wenn wir permanent den Staat Israel kritisieren, statt die eigentlichen Verantwortlichen beim Namen zu nennen? Zum Schluss noch ein paar Worte zum bedingungslosen Grundeinkommen, dieses wird von den verschiedensten Seiten beleuchtet und ist in aller Munde. Hätte Karl Marx seine bedeutenden Werke schreiben können, wenn ihm Friedrich Engels nicht eine Art bedingungsloses Grundeinkommen zur Verfügung gestellt hätte?

Wir leben in einer Warengesellschaft und die meisten Menschen haben nur eine Ware im Angebot, nämlich ihre ureigenste Arbeitskraft. Diese müssen sie momentan selbst dann anbieten, wenn sie wissen, dass man ihre Arbeitskraft missbraucht. Denn nur durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft, haben die meisten Menschen die Möglichkeit halbwegs über die Runden zu kommen. Hätten die Menschen aber die Möglichkeit, ihre Arbeitskraft dem Markt zu entziehen und sie vorübergegehend ihren direkten Mitmenschen zu Verfügung zu stellen Ehrenamt, Vereinstätigkeiten, Nachbarschaftshilfe, Unterstützung älterer Menschen, kurzum ein solidarisches Engagement , könnte sich längerfristig ein Wandel zum Nutzen aller einstellen.

Natürlich wissen auch die Arbeitgeber, dass es Bestrebungen in diese Richtung gibt. Daher versuchen diese, möglichst frühzeitig die Bedingungen für ein Grundeinkommen zu definieren. Von Arbeitgeberseite her wird man versuchen, das Grundeinkommen auf den Verdienst anzurechnen, wodurch sich die Lohnkosten zum Teil auf die Allgemeinheit umlegen lassen. Eine starke Linke könnte dies verhindern. Somit wären Tarifverhandlungen, Gewerkschaften, etc. Wenn Frau Kipping das Grundeinkommen in dieser Hinsicht versteht, dann ist an dieser Position nichts "rechtes" zu erkennen.

Ich persönlich habe in der Schweiz vollautomatisierte Herstellerbetriebe gesehen, welche an 7 Tagen 24 Stunden lang produzieren. In diesen Betrieben sind bis auf das Wartungspersonal kaum noch Mitarbeiter notwendig. Denn durch das europäische Klima in der Schweiz entstehen weniger Kosten als in den warmen und feuchten Klimazonen Asiens.

In solch einer Firma sind die Lohnstückkosten so niedrig, dass der Arbeitgeber ohne Probleme hohe Löhne zahlen kann. Nichtsdestotrotz benötigt er kaum noch Arbeitskräfte. Und seit den Weberaufständen wissen wir alle, dass es nichts bringt, die Webstühle oder in dem Fall die Industrieroboter zu zerstören. Bleiben Sie mit Ihrer Rationalgalerie neutral und werden Sie nicht so einseitig veranlagt, wie es die Nachdenkseiten geworden sind. Ich schlage mich auf keine Seite, ich analysiere: Bedingungslose Grundeinkommen, darin der Hartz-Vier-Sklaverei ähnlich - soll den Unternehmern die Kosten für den Sozialklimbim abnehmen und so das Verursacher-Prinzip aushebeln.

Karl Marx, aber auch Immanuel Kant wären beeindruckt. Frau Wagenknecht spaltet nicht, sie sammelt. Wir sehn sie ergiebig stark in der Pflicht, zu verhindern, damit nicht weiter vergammelt, was einst sozial war aus linker Sicht.

Dass Gysi den Überfluss liebt, ist bewiesen. Verbal hat er dafür hilfreich gesorgt. Wer rutscht schon heute gern in die Miesen. Verkauft hat sich schnell, wer auch nur was verborgt.

Unter uns Befürwortern linker Politik sollte Eines klar werden: Hinter Parteien stehen Personen, von denen eine nach der anderen dem Mammon und seinem Hofstaat anheim fallen - ebenso wie die Linken Inhalte. Mit Geld kann man alles kaufen, auch links schlagende Herzen, und wer sich nicht kaufen lässt der wird politisch demontiert.

Ohne "blood on the streets" wird sich daran nichts, aber auch gar nichts ändern, und was wir danach kriegen Man sagt gerne "die Hoffnung stirbt zuletzt" aber dann ist sie eben trotzdem tot. Vor einem Jahr habe ich eine umfangreichere Schrift zur Querfrontdebatte in der Friedensbewegung verfasst. Hier einige Auszüge daraus: Lenin, als auch für die Masse der Arbeiterbewegung, die noch wenige Tage zuvor von der SPD zu Massendemonstrationen gegen die drohende Kriegsgefahr aufgerufen worden war.

Es war damit offensichtlich, dass die jahrzehntelange Bekämpfung der Sozialisten gescheitert war und eine Regierungsbeteiligung der SPD sich früher oder später zwangsläufig ergeben würde.

Für die politische Klasse musste deshalb spätestens zu diesem Zeitpunkt klar gewesen sein, was man mit dem heutzutage noch geläufigen englischsprachigen Idiom umschreiben kann: Informelle, vertrauliche Gespräche mit den Führungsspitzen der SPD, um notwendige Kurskorrekturen einzuleiten und damit die "Fleischtöpfe der Macht" als reale Perspektive aufzuzeigen.

Natürlich ist heute vieles ganz anders als , abgesehen von der Kontinuität informeller Kontakte und Gespräche hinter den Kulissen. Insbesondere der von Gregor Gysi zielstrebig verfolgte Kurs ist seit langem sehr offensichtlich.

Dieses gilt spätestens seit seiner Rede am Im darauf folgenden Jahr wurde auf sein Betreiben hin deshalb beschlossen, dass keine Beteiligung an einer neuen Gaza-Flottille erfolgen dürfe. Gregor Gysi dazu in einem Interview mit der taz vom Lang, lang ists her wo völlig klar war, was links ist und was es bedeutet, nämlich immer und überall gesamtgesellschaftliche Interessen zu vertreten, mit dem Ziel, und nur das berechtigt sie, sich links nennen zu dürfen, die Verhältnisse im Land zu verbessern, vor allem für die, die es selber nicht können.

Aus den bestehenden, gesellschaftlichen Verhältnissen heraus entstanden ist das ihre einzige Existenzberechtigung, und sonst nichts. Sie beschäftigen sich mit neoliberalem Zeitgeist, und müssen und sollen scheitern. Sie verraten die, die sie gewählt haben und antikapitalistisch sind nur Teile der Linken. Ein Sammelbecken, und das kann nichts werden. Wagenknecht habe ich diesbezüglich mehr als Zweifel, wie links ausgelegt wird.

Wer Karl Marx als Demokraten bezeichnet, was er zweifelsohne in seiner eigenen Entwicklung gewesen ist, bevor er zum Revolutionär wurde lässt mehr Fragen zu, und Frau Wagenknecht sollte es wirklich besser wissen. Ein wirklich scharfes Schwert. Dass ist das, was die herrschende Klasse versteht. Eine LINKE, die mit dem Wohlwollen des Kapitals existieren darf, wird nie eine ernstzunehmende Gefahr für diesen sein, und wer, wie Frau Kipping sich mit denen, die den ganzen Schlamassel verursachen in die Kiste legt sollte keine Bettdecke bekommen.

Es scheint die Tendenz bei Teilen der Linken zu geben, den Kontakt zum Arbeiter, und ja, es gibt ihn zu vermeiden, und sich eher mit "Selbstoptimierungskreiseleien" beschäftigen, als mit den Verhältnissen die nach Veränderung schreien. Marktgläubigkeit kann das auch genannt werden, wenn die Lebensunsicherheiten, von einem Praktika zum nächsten als Selbstbestimmung, flexibel und weltoffen interpretiert werden, und dem Grundprinzip der Solidarität und dem Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen keine Priorität gibt läuft Gefahr, noch weniger ernstgenommen zu werden Das sind die jungen Leute, die die LINKE wählen, und auch die GRÜNEN.

Na, dann Prost Mahlzeit. Krieg und Frieden, und die soziale Frage. Die LINKE spiegelt die gesellschaftliche Verhältnisse widererkennt das nicht und steckt in der neoliberalen Falle, ob sie will oder nicht. Dass der Feind im eigenen Land steht, wie Liebknecht treffend erkannt hat sollte auch Frau Kipping nicht entgangen sein Sprachlos ohne echte Kommunikation der Klassen, denn wir leben in einer Klassengesellschaft ist ein weiteres Versagen nicht ausgeschlossen.

Danke für den klasse recherierten, interessanten und nachdenklichen Artikel. Kämpfe hat es immer gegeben, bei der KPD, der sPD, weil es um die politische Ausrichtung gegangen ist und geht, und die kann nur links sein. Aleksander von Korty Dass freut mich, mal wieder etwas von ihnen zu lesen; vielleicht ja wieder des öfteren. Wenn alles so durcheinander geht wie derzeit in der Politik und in den Parteien, alle sich gegenseitig kontrollieren und in die Rücken fallen, dann fehlt am Ende der gesunde Menschenverstand und die Wähler oder Befürworter wenden sich ab.

Das ist die Tragik. Sie driften ab ins Konservative, zurück zu alten Schablonen, in der Hoffnung, zu retten was zu retten ist - für sich selbst natürlich. Solidarität wird dann vergessen. Warum können Wagenknecht und Kipping nicht solidarisch und wertschätzend miteinander umgehen?

Was hindert sie daran, in der anderen keine Konkurrentin zu sehen sondern eine Erweiterung der eigenen politischen Gedanken? Warum ist Kipping so verbohrt und will das "Grundeinkommen" durchsetzen, obwohl - wie U. Wie will sie diese kompensieren oder ausschalten, dass keine Nachteile entstehen? Darüber müssten doch kluge Menschen nachdenken und miteinander im kleinen Rahmen und innerhalb der Partei konstruktiv diskutieren!

Ich sehe das so. Wagenknecht ist eine Diva. Kipping will eine sein. Was die eine nicht hat, freundlichen und lockeren Umgang mit den anderen und Sinn für das Ganze, wie bei Kipping, fehlt Kipping im Sehen der ökonomischen Regeln und Zusammenhänge, über die Wagenknecht exzellent verfügt. Es ist geradezu peinlich für mich als Wählerin zu sehen, wie beide miteinander öffentlich umgehen, als Beispiel die Pressekonferenz, in der Wagenknecht Riexinger das Wort weg nahm, sich dann verbal endlos ausbreitete, sodass die Männer praktisch nur noch einige Jas und Amens hinzufügen konnten und Kipping zwanghaft und brav lächelnd dem Ganzen zusah.

Beide verhalten sich nicht professionell, sind ein schlechtes Vorbild für die anderen in der Partei. Beide Frauen könnten, wenn sie es wollten und lernfähig wären, ein Segen für die Linkspartei sein. Doch Wagenknecht ist stolz und stur und Kipping will sich nicht unterordnen, was sie auch nicht muss. Also riskieren beide in ihrem Ego-Wahn den Zusammenbruch der Partei. So jedenfalls dürfen Führungskräfte nicht sein. Sie sollten ausgetauscht werden oder eine gemeinsame Supervision verordnet bekommen.

So sind sie, die Gellermänner: De Trauben hängen hoch, also sind sie zu sauer. Eine Alternative können sie nicht anbieten. Neben den 56 Milliarden Stunden, die in der Erwerbsarbeit geleistet und bezahlt werden, gibt es in diesem Land 96 Milliarden Stunden, die bisher in den Bereichen Familienarbeit und gesellschaftsbezogene Arbeit unentgeltlich geleistet werden.

Thema "Zukunft der Arbeit". Das ist die Dystopie, die der zu Ende gehende Raubkapitalismus für uns bereithält. Von neun bis fünf in einem Büro zu sitzen und dafür Lohn zu bekommen nicht! Und der evangelische Sozialethiker Wolfgang Belitz fügt der Triade als viertes Element die Eigenarbeit die geldwerten Vorteil bringt hinzu, so dass neben dem Jäger, dem Hirten und dem Kritiker auch die Handwerkerin und der Beziehungsarbeiter zu ihrem Recht kommen.

Lieber Uli Gellermann, im Grunde habe ich es noch niemals so bedauert, recht gehabt zu haben wie jetzt in Bezug auf den aktuellen Beitrag "Abschied von Links". Leider ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Ich setze diese Begriffe mal alle in Striche, weil ich über deren Gehalt an dieser Stelle nicht diskutieren möchte. Für mich zeigte sich damit eine Gesinnungslumperei, die das hier beschriebene Dabeisein kennzeichnet bzw.

Denn dann kann man, so man unbedingt eine Stimme abgeben will, gleich das Original wählen, auf das kann dann wenigstens "richtig draufschlagen"! Eine typische Parteikarriere in einer Volkspartei handelt davon, jahrelang den Hierarchen die Stiefel zu lecken, Protokolle zu schreiben, mal 'n Flugblatt zu verteilen, kurz: Opportun verhält sich, wer im zugelassenen Diskurs Abgestimmtes absondert, auch wenn es noch so blöd ist, und keinen Aufwand in Themen steckt, die in der Lobby für Unruhe sorgen könnten.

Frau Kipping will doch gar nicht ernsthaft in eine sozialistische Bundesregierung - sie wäre heillos überfordert.

Frau Wagenknecht will das eben schon, und es wäre ihr auch zuzutrauen. Was als erkennbares Ziel bleibt, ist die eigene Altersvorsorge auf Staatskosten, und zwar bauernschlau! Nein, wir, der Staat, stellen noch immer nicht das kursierende Geld her, sondern zahlen dem Club dafür immer mehr Zinsen.

Abgeordnete haben demzufolge einen Chef, und der ist nicht der Wähler. Nach 6 Jahren und 4 Monaten bringt der Bursche endlich was ein… Selbst als pures, genormtes Massengeschäft: Wie rechnet sich das?

Vor allem bei ETF-Sparplänen. Einen aktiven Aktienanleger kann man vielleicht noch zum Trading verführen. Aber einen drögen Sparplaner? Was wäre, wenn Sie am 1. Was hätten Sie heute November im Depot, wenn Sie sich wie folgt entschieden hätten:. Ich brauche für meine Abschätzung nur einen breit diversifizierten ETF und eine hinreichend lange Zeitreihe mit den verschiedensten Börsenklimaten. Mai — November Sie werden den entspannt serviceorientierten Anleger "Hier Broker haste 1.

Beim Sparplan kaufen Sie auch gebrochene Stücke. Beim Einzelkauf geht das nicht. Ich habe die Cash-Reste deshalb immer auf den nächsten Kaufmonat übertragen. Da geht es dann nur noch um ein paar Hundert Euro.

So wird es in der Praxis wohl auch aussehen. Ich habe in dieser Simulation jeden Monat eine Punktlandung hingelegt. Der er-Plan profitiert von den stetig steigenden Kursen der letzten Jahre. In den letzten Jahren war es besser, heute 2. Sie haben keinen Puffer. Wenn Sie einmal aus dem Tritt kommen, ist es aus mit der Performance. Das darf hier nicht vorkommen:. Ich habe noch eine Menge vor im Leben — und mit diesem Blog.

Aber leider verfüge ich nur über eine sehr begrenzte Hirnkapazität. Dabei geht es um tatsächlich alle Entscheidungen — und nicht nur um die für uns relevanten. Es geht darum, ob Sie einen Nachtisch bestellen, oder den Aufpreis für die schönen Alu-Felgen akzeptieren.

Es geht um das Paar Schuhe, das zur noch nicht gekauften Handtasche passen soll, und den eigenen Partner, der nun doch nicht so gut aussieht wie der Single-Nachbar. Deshalb muss ich auslagern, was geht. Diese ganzen "Dauert-doch-nurMinuten"-Vampire kosten viel zu viel Kraft. Löwenherz gründet sein eigenes Geschäft oder treibt seine Karriere energisch voran. Ihr spielt in der Erdnuss-Liga.

Zumindest aus Sicht eines Vermögensverwalters. Ein Profi egal, ob fest angestellt oder freiberuflich hat einen Tagessatz von 2. Und wer — wie ein Robo-Advisor — billiger ist, muss richtig viel Geld verwalten, um auf seine Kosten zu kommen. Hört auf zu jammern und dankt dem Herrgott, dass überhaupt jemand euer Geld nimmt.

Mehr Macht als heute hatte der Privatanleger noch nie. Vor 20 Jahren wäre das Ganze keine Kostenfrage gewesen, sondern schlicht unmöglich. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an.

Bei mir war das eine zeitlang so, dass jeden Monat Sparbriefe ausliefen, die ich neu anlegen musste. Das war ein Sparplan von 3. Jetzt rate mal was Comdirect von mir bei 1. Ich habe noch dort angerufen aber da war nichts zu machen. Ich bin dann zu Flatex gegangen. Also ganz ehrlich, 45 Euro für eine Sparplanausführung sind absoluter Wucher. Wurde letzteres nicht berücksichtigt und stattdessen die 2. Warum verlieren die manuellen Pläne Geld wenn man in der Simulation auch gebrochene Stücke zulässt statt die Cash-Reste auf später zu verschieben bis es für ein ganzes Stück reicht?

Oder wurde der Cash-Rest stattdessen konsumiert? Es geht immer mehr als man glaubt und das Aussetzen der Sparraten ist der Weg des geringsten Widerstandes. Ein bisschen albern der erste Satz.

Wer mich um einen Vorschuss für Antarktis-Reise anbettelt, während er ein dickes Depot hat, aber meint den eisernen Vorsatz "niemals nie etwas verkaufen vor der Rente" nicht brechen zu dürfen, der würde statt die Pinguine den Vogel von mir zu sehen bekommen.

Um im zweiten Satz wird versucht den realen Vorteil der Flexibilität von manuellen Sparplänen aus psychologischen Gründen in einen Nachteil umzudeuten, davon halte ich nichts. Einen automatischen Sparplan hat man zudem auch mit ein paar Mausklicks ausgesetzt. Dominik - Finanziell Frei mit 30 sagt am Ich habe im Finanzbereich auch immer das Gefühl, dass viel zu viel über die Kosten beim Investieren rumgemeckert wird.

Solange die total überteuerten Finanzprodukte im Versicherungsmantel vermieden werden, kann der Privatanleger eigentlich kaum etwas falsch machen. ETFs bei einem Onlinebroker sind und bleiben einfach unschlagbar günstig und die Orderkosten sind langfristig fast zu vernachlässigen. Wichtig ist es einfach auf die laufenden Kosten zu achten, dass es nicht total unverantwortlich ist. Das ganze ist ja multiplikativ. Viel schlimmer wäre es, wenn jedes Jahr 1. Dann wäre es 1.

Ich hab auch in der letzten Krise das sture Zukaufen von Hand weiter durchziehen können gut, ging ja auch nicht anders, so richtig viele ETF-Sparpläne wie heute gabs damals eh nicht , also nicht Jeder bricht beim ersten Sturm, oder für nen Urlaub etc, gleich die Routine ab - ich lasse aber gern gelten, dass es sicher manche von den Leuten so gibt. Gut, ich war ja auch damals schon kein Neuling mehr, hatte auch die vorvorherige Zweitausenderkrise miterlebt und daraus bereits gelernt, datt alles och immer wieder jutjejange ist und sich wieder erholen wird ;-.

Daraus nun aber gleich einen direkten Vorteil für den automatischen Sparplan zu konstruieren, ist mir dann doch wieder zu einfach. Der dazu oft verwendete Vergleich mit dem Haus-Abbezahler, der "zum Sparen gezwungen" ist, trifft es da nicht ganz.

Wenn du da mal eine Rate nicht lieferst, steht die Bank auf der Matte und macht Druck. Ein ETF-Sparplan auszusetzen ich leite das Geld lieber erstmal eine zeitlang auf mein Urlaubskonto um oder abzubrechen Hilfe die Börse kackt ab, ich will nicht noch mehr Geld dem Untergang hinterherschicken, rette sich wer kann ist jedoch genauso einfach sind ja bei Onlinebrokern nur ein paar Klicks , und bei Menschen die eben so gepolt sind also konsumistisch oder ängstlich gleich schnell gemacht.

Der von-Hand-Orderer muss bspw 12 mal im Jahr im Grunde "jedesmal neu entscheiden" ob er jetzt investieren will und da locken für schwächere Seelen eben jedesmal auch die Verlockungen bzw Ängste, mit dem Geld was anderes zu machen - es gibt also von der "Einkaufsseite" her viel mehr Fehlerpotential als beim automatischen Sparplaner, der im Prinzip nur einmal am Anfang die Entscheidung Rate, Intervall treffen muss und danach sollte das ganze ewig auf Autopilot laufen.

Aber das ist ja auch nur die schöne Theorie, in der Praxis ist der genau den gleichen Einflüssen Konsumbedarf, Crashangst ausgesetzt, nur eben beeinflusst dass dann eher mehr die "Verkaufsseite".

Oder ich sag mal so, wer wirklich stur, überzeugt und konsequent ist, der schafft es beide Vorgehensweisen langfristig durchzuziehen. Wer das nicht ist, glaube ich dem hilft auch der Sparplan nicht ewig, denn der ist für Zitterige auch relativ schnell und einfach wieder abgebrochen. Naja, zum CEO hab ich es deswegen noch nicht geschafft, die ETFs nachzukaufen hat bei mir auch weniger was mit Superwillenskräften als nem trägen Grundoptimismus "es wird schon immer wieder aufwärts gehen" zu tun, bzw der bereits gesammelten und bestätigten, das wird halt den Unterschied ausmachen Erfahrung das es sich langfristig umso mehr lohnt, sich nicht von kurzfristigen Schwankungen aus dem Plan abbringen zu lassen.

Aber ja, das ist individuell, und hat am Ende auch nicht viel mit Details der Ausführung Sparplan oder Manuell zu tun. Das dämpft den Zinseszinseffekt und merkst du nach 15 Jahren auch in einer erheblich höheren Differenz. Das liegt nur an relativen Zufällen der Kursentwicklung. Der er kauft ja nur jeden zweiten Monat, hat also leicht andere Durchschnittskurse als der der 12 mal im Jahr kauft. In diesem Fall war das eben um nullkommairgendwas Prozent vorteilhafter zufällig, kann aber auch mal negativ sein und wie gesagt ist allgemein auch nicht so sehr das langfristig kriegsentscheidende.

Man kann mit normalen Orders üblicherweise immer nur ganzzahlige Stücke kaufen - da aber die ETF-Preise meist eben nicht auch so schön runde Beträge wie die Investitionssummen sind, sondern irgendwelche krummen Dinger, musst du beim Kauf abrunden und schiebst damit immer eine Portion "Restgeld" vor dich her was dann uninvestiert rumliegt und deine Rendite als Opportunitätskosten mindert. Danke, Albert, für diesen Artikel, der im dem aufgeregten Gezeter ein angenehm ruhiger Fels in der Brandung ist.

Ansonsten stimme ich auch Reinsch zu, das Problem von Chrissy sehe ich auch nicht bzw. Aller Voraussicht nach werde ich das überleben und das hat Albert mir jetzt auch nochmal vorgerechnet, so dass ich mich beruhigt wieder hinlegen kann.

Ganz einfach das war über viele Monate und ich hätte denn jeden Monat manuell einen neuen Auftrag aufgeben müssen. Ich hätte das vergessen können, ich hätte auch in Versuchung kommen können den Markt zu timen und so weiter. Ich wollte das einfach automatisiert haben. Ich denke wenn sich bald Blockchains und Cryptowährungen durchsetzen und vielleicht ein paar Dienstleister für Wertpapierabrechnungen und Steuerabführung als automatische Programme auf der Blockchain , dann braucht niemand mehr solche rückständigen Banken.

Das tut mir dann auch nicht leid, die haben sich halt dann selbst abgeschafft anstatt ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Sorry, ich bin immer noch ein wenig erregt über die Frechheit einiger Banken 45 Euro für eine Sparplanausführung abzocken zu wollen.

Ach ja, Flatex ist teurer geworden. Eine Sparplanausführung kostet jetzt nicht mehr 90 cent, sondern 1,50 Euro. Das nenne ich mal transparent und fair. Da zahle ich auch gerne mal 20 Euro Negativzinsen im Jahr an Flatex, das ist nämlich auch transparent und fair. Da hast du natürlich Recht, da habe ich nicht weit genug gedacht. Der Renditeverlust ist also mehr als doppelt so hoch wie es die absoluten Kosten auf dem ersten Blick aussehen lassen. Das wäre auch ein Fazit, das man ziehen kann.

Hast du da konkrete Punkte? Deine Rechnung hat mir sehr gut gefallen. Allerdings bringt sie mich zu einem anderen Schluss. Würde tatsächlich eine Bank 15 Jahre lang keine Gebühren erheben und die Kosten nicht anderweitig verstecken, freue ich mich hoffentlich auch mit Denn ich hätte diese 6. Ich habe das Gefühl dass viele immer alles umsonst wollen ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Ich glaube Du haust hier den Sack und meinst den Esel. Es gibt da die Eisenfaust der Bafin.

Das ist die Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft. Die Regulierung wird immer kleinteiliger und damit teuerer. Ja, das geht noch was bei den Preisen, aber von Abzocke sind wir - meiner Meinung nach - weit entfernt. Dein Sparplanvolumen übersteigt das Standardvolumen um das 20fache.

Du bist der Rand der Glockenkurve. Hier passen Bankkalkulation und Deine Wünsche nicht zusammen. Das die Comdirect nicht auf Deine Wünsche eingegangen ist nicht kundenfreundlich aber logisch. Banken und ETF-Anbieter kann man nicht wirklich vergleichen. Die Banken haben das kleinteilige Endkundengeschäft. Sie brauchen einen Support, und müssen Regulierung beachten. Das liegt aber vor allem an den beständig steigen Kursen.

Bei einer Schaukelbörse wäre das Ranking anders. Da könnte es sein, dass 1. Manuell gibt's keine Bruchstücke. Der restliche Barbestand wird entweder im nächsten Monat mitgenutzt oder nicht berücksichtigt. Ich wollte einfach wissen, wie sich das auf die Performance auswirkt. Letzlich geht es mir darum klarzumachen: Man schafft den sprichwörtlichen "Schnaps mehr".

Von wem KAG oder Broker muss jeder selbst herausfinden. Wer eine Geschäftsbeziehung anstebt muss das Gesamtpaket durchleuchten und wie Häuptling "Alter Büffel" es empfiehlt mal ein paar Meilen in den Mokassins des anderen laufen. Hoffentlich nicht, denn dann würdest Du die monatlichen Depotschwankungen, die gut und gerne Das ist wieder eine dieser typischen Milchmädchenrechnungen von Pfennigfuchsern.

Um wirklich beim günstigsten Anbieter zu bleiben muss man ständig am Ball bleiben. Früher war Flatex sehr günstig, mittlerweile ist die DKB günstiger. Andere Banken haben kostenlose Sparplanaktionen, die zeitlich begrenzt sind usw. Allein eine Depoteröffnung braucht ja schon 1h und die Recherche welcher Anbieter wirklich der günstigste ist dürfte auch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wenn man also in der Zeit auch was anderes produktives machen könnte, dann schwindet der Gewinn sehr schnell.

Hallo Finanzwesir, ich gebe zu, das gehört jetzt nicht in ein Finanz-Blog, aber in der Blockchaiin steckt ein irres Potential. Heute gibt die Bafin oder das Finanzamt eine Regelung vor und ? Banken müssen das in Ihrer IT umsetzen. Auf der Blockchain würde das Finanzamt eine Applikation einsetzen, die immer dann wenn Ishares an Anleger CryptoEuros Dividende zahlt automatisch aufgerufen wird und den Steueranteil in Crypto Euros sekundengenau an das Finanzamt abführt.

Diese Applikation muss auch nur einmal entwickelt werden und nicht ? Und das ist auch nicht allzu kompliziert, die Banken schaffen das ja heute auch.

Das ist vermutlich auch einer der Gründe, warum die Staaten die Technologie sich entwickeln lassen, weil das Potential und die Transparenz aller Finanztransaktionen alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Depotbanken oder Clearstream oder Western Union tauchen in dem Modell dann gar nicht mehr auf. Liegt wohl an den Alpen, die ja bekanntlich den Horizont verstellen: Aber nicht nur deshalb habe ich mich entschlossen an keinem Sparplan teilzunehmen, und werde das auch meiner Tochter 17J nicht empfehlen, die jetzt EUR 1.

Ich will die Kontrolle, Flexibiltät und Freiheit behalten auch mal zwischendurch - z. Und damit meine ich nicht den besten Zeitpunkt innerhalb eines Jahres, den erwischt man nie.

Aber innerhalb eines Tages kann man das recht gut steuern. Und das macht der Sparplan-Anbieter sicher nicht. Ich betrachte es als vorteilhaft idR 12 Monate mit Tagesgeld anzusparen, und dann ein gutes Sümmchen - mind.

Interessant finde ich den Punkt mit der Börsenplatzauswahl. Es ist völlig intransparent wie der Kaufkurs für den Sparplan zustande kommt. Aber das Interesse ist eher akademischer Natur, so hoch kann der Unterschied nicht sein. Hi Albert, ein Leser von mir hat es letztens gut auf den Punkt gebracht: Im Zweifelsfall bezahlte ich dann dafür einen Preis in Form von irgendwelchem okkulten Kosten. Ich finde es gut, dass es ETFs gibt. Selbst wenn man dafür zahlen muss, ist es noch eine gute Sache.

Allerdings ist es auch nichts Schlimmes, sich auf dem Markt umzuschauen. Ob das ins Broker-Hopping ausartet, ist jedem selbst überlassen. Durch den Sachverhalt lerne ich gerade viel, weil ich 2 Jahren vergleichsweise blind den Broker ausgesucht habe. Lieber mal den Stress bei einem kleinen Depot mitmachen als wie Tim Schäfer ein paar Millionen umziehen müssen die consorsbank trennt sich meines Halbswissens nach gerade von US-Ansässigen.

Auf dem Blog von Ex-Studentin gibt es hierzu diesen Artikel: Deshalb werden ich auch weiterhin am Anfang deiner Artikel auf die spannenden Details, die noch kommen, hoffen. Allerdings vergleichst du hier Äpfel mit Birnen. Gerade als rationaler und damit langfristiger Anleger sollte man sich nach dem Erwartungswert und nicht nach der Varianz richten. Ich stimme deiner Aussage also absolut zu, sehe darin aber keinen Bezug zu meiner. Ich verstehe nicht, was daran intransparent sein soll.

Sorry aber für mich kommt der Beitrag so rüber, als würde man gerne auch was von dem Kuchen abhaben, den die Exstudentin gebacken hat. Und plötzlich sagt ihr 6. Sollte man Ihrer Meinung nach Mitleid mit den armen Brokern haben, wil die Neukundengewinnung so kostenintensiv ist? Man kann sich doch absolut sicher sein, dass das genau durchkalkuliert ist, sodass am Ende kein Minusgeschäft entsteht. Aus purer Nächsenliebe vergeben die keine Boni oder Free-Trades.

Aus meiner Sicht ist es auch nicht der Punkt, Gebühren für eine Sparplanausführung zu verlangen. Als Kunde habe ich die Möglichkeit zu vergleichen und dann zu entscheiden. Es ist viel mehr die Geschäftspraxis einiger Broker, die mich ärgert.

Als wäre es das selbstverständlichste der Welt, verlangt man nun Gebühren für Produkte, welche von der übernommenen Bank den Kunden kostenlos angeboten wurden.

Nach ein paar weiteren Monaten war auch dies Geschichte. Fragt sich nur wie lange. Chrissy Sicherlich ist die Blockchain ein interessantes Konzept, doch "irres Potential" geht ein wenig weit. Die Blockchain ist im wesentlichen eine Datenbank, die mit viel Aufwand dezentral und schwer änderbar gehalten wird. Die gleiche Funktionalität lässt sich auch mit einer klassischen zentralen Datenbank mit viel weniger Aufwand realisieren, dafür muss dann aber einer zentralen Stelle vertraut werden.

Kaum verwunderlich, dass hier in den Managementetagen der Banken Begehrlichkeiten entstehen. Aktuell ist die Technologie aber schlicht und einfach nicht skalierbar genug. In den letzten 24 Stunden wurden über die Bitcoin-Blockchain knapp h Transaktionen abgewickelt, das sind knapp vier Transaktionen pro Sekunde.

Das ist für die Bedürfnisse der Finanzindustrie viel zu wenig! Alleine über Visa laufen momentan rund 1. Du wirst auf das goldene Blockchain-Zeitalter, in dem die frechen Banken keine hohen Ordergebühren mehr verlangen können, jedoch noch ein paar Jahre warten müssen, so es denn jemals kommen sollte. Vielen Dank für für die erfrischende Meinung in der Finanzbloggerszene! Mir hat sich die nach unten offene Kommentarliste der Ex-Studentin auch nicht erschlossen.

Zudem hat der Finanzwesir dort sogar kommentiert Rundum muss ich noch anmerken, dass mir ein wenig die Haltung in diesem Artikel missfällt. Die Nachteile des Sparplans durch die Ungewissheit zu welchen Zeiten gehandelt wird ist nicht zu vernachlässigen. Weiterhin bringt er Bruchstücke ins Depot, die selbst bei Feinanpassungen irgendwann dazu führen, dass theoretisch Bruchstücke verkauft werden müssen die durch die Gebühren aufgefressen werden zum Beispiel bei einem Depotumzug.

Das stört mich ungemein, zumal der einzige wirkliche kernige Vorteil im Artikel nur die eiserne Sparmethodik zu erkennen gibt. Hätte ich diese Überzeugung nicht würde mir der Sparplan genauso wenig bringen, auch der lässt sich mit Leichtigkeit anpassen und stoppen. Das ist kein Argument. Entweder man ist davon überzeugt, dass die Welt morgen weitergeht und geht den Weg des Cost-Average oder man ist hier ganz offensichtlich mit einem viel zu hohen Anteil der Sparrate investiert und feilt lieber nochmals etwas an der eigenen Risikoaversion.

Dann lieber jeden Monat noch eine Silbermünze unters Bett gelegt und von der Strategie überzeugt, als eben den Preis dieser Silbermünze an Gebühren zu zahlen und es sich schön zu reden. Das ist der gleiche Blödsinn wie mit dem Stromanbieterwechsel den viele herausschieben, weil sie alles gegen ihre investierte Zeit rechnen. Man kann soetwas auch mal nebenher machen, während man abends mit dem Partner vorm Fernseh sitzt.

Das Argument zieht nicht. Die Fondgesellschaft bezuschusst bzw. Da der Betrag der übernommenen Kosten mit steigender Anzahl von abgeschlossenen Sparplänen ständig zunimmt, wird es keine KVG geben, die auf ewig ein solches Angebot aufrecht erhalten kann. Ab einem gewissen Kostensatz werden die "Schmerzen" der KVG so hoch sein, dass die Vertriebsaktion beendet wird - quasi "wegen Erfolgs geschlossen". Kostenfreie Sparpläne sind Vertriebsaktionen und kein Sonderangebot gilt ewig!

Wie gesagt, von der KVG gesponsorte Vertriebsaktion Da ja immer gejammert wird, dass ab den ern es ein verlorenes Börsenjahrzehnt war, ist das Sparplanergebnis doch recht beeindruckend auch für Peanuts ;-. Oder wie hast Du die Daten von Börse. TER und Tracking Differenz sind da nicht berücksichtigt? Abgeltungssteuer gerungen habe, ob ich wirklich alles auf passiv umstellen soll, weil ich noch misstrauisch war Gurki Das finde ich auch komisch.

Ich habe den Finanzwesir letztes Jahr begonnen zu lesen und meine, die Message "Gebühren runter, Kosten senken" usw. Das verstehe ich nicht so ganz. Dominik Finanziell frei mit Ich bin mir unschlüssig. Den psychologischen Aspekt, den der Finanzwesir anspricht, beim manuellen Sparplan, traue ich mir im Moment auch nicht zu. Mir gefällt auch der Gedanke beim automatischen Sparplan, dass ich mich dann um nichts mehr kümmern muss. Ansonsten ist es aber interessant, dass man mit dem manuellen Sparplan mehr rausholen kann.

Einen Wechsel zu Onvista habe ich mir auch schon überlegt. Aber ich glaube, ich bleibe trotzdem erstmal bei Consors, weil ich keine zwei Depots will, sondern alles an einem Ort und eh erst ein halbes Jahr dabei bin. Ansonsten hat Exstudentin aber Recht, Erfahrung sammeln schadet nicht. Wie ist das denn mit den Affiliate-Links?

Ich habe mein Depot bei Consors geöffnet, überzeugt durch genau diese Seite ich bin also ein Finanzwesir-"Neukunde" für die Consorsbank. Ich habe das Depot aber erst Monate später eröffnet, nachdem ich das hier gelesen habe. Wird das über so einen Zeitraum immer noch getrackt? Es geht dabei eben um folgendes Prinzip, was ich halt nochmal an einem simplen Beispiel demonstriere.

Der Spar-Rechner mit monatlicher Zinsperiode von zinsen-berechnen. Das ist die Optimum-Messlatte, also ohne irgendwelche Abzüge, Gebühren, sonstewas, an der sich alle anderen Varianten dann im Vergleich messen lassen müssen.

Variante 1 ist nun: Schauen wir uns zur Illustration mal an, was der Unterschied zwischen Einkaufskosten bei gleicher Produktrendite und den direkt renditedrückenden laufenden Produktkosten in der konkreten pa-Rendite ausmacht. Den Idealzustand kennen wir ja: Genauso auch die Produktkosten-Variante: Wenn also hier immer wieder, und auch zu Recht, für das Thema "Kostenminimierung" sensibilisiert werden soll, dann geht es vor allem um den laufenden Kostenblock, der direkt von der pa-Rendite abgezogen wird.

Die Einkaufskosten, Transaktionsgebühren sind dann nach dieser "Pflicht" nur noch die "Kür", also von der Wichtigkeit fürs Endergebnis viel zweitrangiger - klar haben sie auch noch ihre Bedeutung und jeder soll sich da gern um Optimierung und Einsparung bemühen, wie er für richtig hält, aber man soll eben nicht die Prioritäten dabei so verkehrt rum setzen wie es bei manchen Diskussionen im Netz den Anschein hat, wo sich alles nur noch um mehr oder wenig kurzfristiges weil von Aktionsangeboten abhängiges "welcher ETF ist bei welchem Broker kostenlos zu haben Solang da grundlegend auf die Kosten geachtet wird, stimmt die Richtung.

Vielleicht hätte man einen Link setzen können, aber da wir doch eh alle beide Blogs lesen So lange man noch günstigere Möglichkeiten hat, sollte man sie nutzen. Vom monatlich gesparten kann man dann ja vielleicht doch mal eine unnütze Ausgabe tätigen.

Ich "predige" auch, dass man auf die Kosten achten sollte. Trotzdem finde ich die ? Kommentare bei Jenny, bei denen es darum geht, die pösen Kaufkosten zu optimieren, halbwegs befremdlich. Wie passt das zusammen? Nun, einmalige Kosten halte ich für akzeptabel, wiederkehrende Kosten meide ich wie der Teufel das Weihwasser. Wenn "wir" hier also ETFs als kostengünstige Anlagemöglichkeit empfehlen, dann wegen der deutlich geringeren jährlichen Kosten ggü aktiv gemanagten Fonds.

Das macht durch den Zinseszinseffekt mehr aus als eine einmalige Kaufgebühr. Die Kaufgebühr geht 1: Das ist ein gewaltiger Unterschied. Darum muss es bei der Geldanlage gehen: Aber man sollte es auch nicht übertreiben und im schlimmsten Fall in Schockstarre zu verfallen und nicht zu investieren. Und dafür ist insbesondere beim ersten Crashs im Anlegerleben ein Sparplan sehr hilfreich. Mir hat das in der er Phase das Durchhalten erleichtert.

Ich denke vor diesem Hintergrund ist der Artikel vom Finanzwesir zu verstehen. Es ist kein Widerspruch zu den bisherigen Aussagen. Also ich bezahle gerne für eine Leistung Ob dies nun eine Bank oder eine Firma wie Google ist Dummerchen Das ist doch alles hoffentlich?

Ich glaube aber mittlerweile, dass die Leute zwingend dazu wissen müssten von welchen monatlichen Beträgen hier jeweils die Rede ist. Die Leute sehen eben ihre ganz eigene persönliche Sparrate und Situation. Ich versuch es mal so zu erklären woher meiner Meinung nach die starke Haltung gegen diese laufenden Kosten kommen.

Denn auch mich kann man mit wiederkehrenden Gebühren jagen, obgleich es auch akzeptabel wäre. Bei sämtlichen Verträgen wie Heiz-, Strom-, Telefon- oder Internetanbietern feilschen die Leute wie blöde um das bestmögliche Angebot zu bekommen oder dieses zu finden. Hierbei sparen sich die Leute, wenn es hochkommt oft nur geringe Euro Beträge, sehen es aber in ihrer deutsch-bürgerlichen Pflicht als Parade-Deutscher das bestmögliche Angebot für den Preis zu erhalten: So sind wir nun einmal.

Das kann man akzeptieren oder sich selbst durchschauen und bewusst dagegen entscheiden. Der Sparplan ist hier jedoch eine viel zu offensichtliche monatliche Belastung die eben exakt in das Feld Fixkosten-Anbieter fällt.

Soviel dazu wieso das Thema so aufreibend und vielleicht gar nicht mal mehr nachvollziehbar ist. Wenn ich aber als Argumente bringe, die kostenlosen Aktionen der Marketingabteilungen einiger Banken sind nicht auf Dauer und die Kosten werden irgendwo anders über Spreads ergaunert, dann widerspricht das immens der Befürwortung des Sparplans.

Denn hierbei gebe ich die Verantwortung gänzlich ab. Das passt so gar nicht zum Leitbild dieses Blogs "Eigenverantwortung bei den Finanzen". Bitte nochmals nachlesen was bei Consors mit den Spread um 8: Das ist vielleicht nicht wichtig für die Endrendite, schmälert das Gegenargument zu den Aktionen aber immens.

Keiner gewährleistet dir, dass bei einer höheren Gebührenstruktur eines Sparplans bessere Spreads verwendet werden. Und deswegen ist die Gegenüberstellung leider nicht sehr schlüssig und porös. Denn so ist es nur Wischiwaschi und Schönreden der eigenen Entscheidung. Die oben erwähnte Sparrate der Leute variiert immens.

Und dabei habe ich hier schon bewusst den teureren Tarif gewählt um mehr örtliche Flexibilität zu haben. Genauso bei den Telefonanbietern. Bei diesen Gebühren hätte ich mich nicht gegen die Allnet Flat entscheiden müssen und vielleicht doch das Premium HD Paket ordern können, statt darauf zu verzichten. Ich schätze mal mein Punkt ist hier: Kleinvieh macht Mist und dieser Mist macht in der Gesamtheit doch ordentlich etwas an der Sparrate aus.

Wenn man überall so denken würde ist man doch gerade wieder in dem Problemfeld das hier so oft bemängelt wird: Dem Bankberater die Verantwortung übergeben.

Selbstverständlich sind in euren Beispiel die Beträge so gering, dass dies akzeptiert werden kann, allerdings widerstrebt es immens der Grundhaltung die in der FinanzielleUnabhängigkeit-Community vorherrscht: Und das ist nun mal: Und genau hier gab es nur ein Argument das für den Sparplan spricht: Alles andere war Schönreden der Entscheidung. Ich hätte mir Objektivität gewünscht und nicht den Generalverdacht, dass hier nur schwache Lämmlein hocken die in der Krise nicht weiter investieren würden.

Jürgen Das mag sein, es war jedoch tatsächlich das Erste was mir in den Sinn kam als ich die Überschrift gesehen hatte. Wie so oft kommt im Internet vieles ohne Kontext an.

Es ging mir nicht darum zu tadeln, für mich ist dieser Artikel in seiner Gänze sehr Finanzwesir-untypisch. Ich dachte sogar kurz an eine mögliche feindliche Übernahme: Der Bank wird doch nichts "in den Rachen geworfen" - du bezahlst auch hier nur wieder für eine bestimmte Dienstleistung. In diesem Fall ist das eben der automatisierte Dauer-Kaufauftrag die Sparplanausführung. Dort ggf anfallende Mehrkosten sind eben die "Bequemlichkeitsgebühr" dafür, die Order nicht jedesmal immer neu von Hand eingeben zu müssen.

Das Extra-Bequemlichkeit manchmal eben auch etwas extra kostet ist ja nicht besonders neu, unbekannt oder verwerflich. Und inwieweit man davon gebrauch machen will ist auch jedem selbst frei.

Wer noch den letzten Cent sparen will, rechnet eben nach ob die manuelle Order günstiger wäre - hier liegt der "Mehraufwand" dann eher eben nur noch darin, das monatliche Investieren von Hand auch genauso lang diszipliniert durchzuziehen wie ein Sparplan auf Autopilot.

Wer damit kein Problem hat, braucht den Sparplan auch nicht. Jeder kann und soll und muss sich da bei diesen beiden Varianten selbst einordnen, wo er sich besser aufgehoben fühlt.

Wir zeigen da nur die Fakten dazu, was jeder dann drauss macht wie er zB die Wichtigkeit der beschriebenen Kapitalwertentwicklungs-Differenzen einschätzt , ist ihnen frei. Der "Schaden", wenn dann nämlich doch mal ein paar Raten ausgesetzt oder abgebrochen werden oder sonstwie was dazwischen kommt, wirkt sich dann nämlich auch langfristig ja u. Nochmal - es ging hier nicht darum, dass man nicht auf die Kosten achten sollte.

Das soll man natürlich auch weiter besonders eben darauf, welche Art von Kosten das entscheidende sind , und da soll sich auch jeder, wie er sich eben damit wohlfühlt, nach eigenem Ermessen optimieren. Auch ging es hier nicht darum, dass jetzt jeder unbedingt so einen Sparplan machen müsse, sicher nicht - alles hat halt Vor- und Nachteile, in Punkto Kosten, Umsetzung und Psychologie, und jeder kann sich nach Betrachtung der Fakten was spricht dafür, was spricht dagegen selber einordnen, wo er will.

Die Exstudentin hat doch nicht als erste oder einzige das Thema entdeckt - der Finanzwesir bekommt sicher auch selbst schon genügend Zuschriften von Lesern die genau vor der selben Problematik Sparplan-Gebühren änderungen stehen und von ihm Rat bzw seine Meinung hören wollen.

Ist ja auch nicht so, als ob überhaupt jemandem ein bestimmtes Thema "gehören" kann, ist doch auch schön wenn verschiedene Perspektiven dazu besprochen werden und gegenseitig zu neuen Erkenntnissen inspirieren kann.

Gab ja auch hier schon genügend andere ältere Artikel, in denen Sparpläne und Kosten etc bereits thematisiert worden, das ganze ist also auch nicht neu oder unbekannt. Auch finde ich diesen Artikel hier viel hilfreicher, weil tiefgreifender, als bei der Exstudentin wo sie nur ihren Einzelfall beschrieb. Plus auch gut und wichtig wir bekommen hier noch einige Hintergrund-Infos als Zusatz, wie die ganzen Gebührengeschichten eigentlich überhaupt so zustandekommen, damit auch bei manchen leider scheinbar existierende überzogene Anspruchs-Haltungen bzw nicht zutreffende Vorstellungen "was denn etwas zu kosten hat " wieder zurück in die Realität geholt werden können.

Auch hier habe ich mich schon gefragt ob ich nicht günstiger wegkomme wenn ich bei vielleicht? Wenn dich das wirklich interessiert, einfach mal genauer auf die Belege der einzelnen Sparplan-Transaktionsabrechnungen schauen.

Da sollten alle Gebühren von Broker und Börse drinstehen, bzw du kannst auch den ausgeführten Kurs mit anderen Börsen zur selben Zeit dann vergleichen um zu sehen wie zB die Spreads sind.

Ist doch ziemlich alles transparent, oder was meinst du? Ansonsten kann wie immer auch helfen, deine Nachfragen direkt an den Service vom Broker zu stellen, dort kriegt man meist auch genaue Auskunft zu allen Einzelheiten die dich interessieren. Nichts liegt mir ferner, als die Ehre der armen Broker verteidigen zu wollen, aber da hast du den Wesir wohl misinterpretiert.

Es geht nicht darum, Verständnis im Sinne von Mitleid, Entschuldigung, Bedauern für die Gebühren eines Brokers zu haben, sondern höchstens Verständnis im Sinne von Erklärung, Verstehen warum die Konditionen eben so sind wie sie sind, also welche wirtschaftlichen Strukturen und Zwänge dahinterstehen, zB wie solche Aktionen zustandekommen und auch enden und was damit eigentlich bezweckt werden soll. Genauso gut könnte man auf der anderen Seite die Aussage auch umdrehen - soll man deiner Meinung nach Mitleid mit den armen Anlegern haben, die jetzt rumjammern weil eine Dienstleistung auch endlich wieder was kostet?

Irgendwann sind dann aber genug Kunden eingesammelt worden, der Sack wird zugemacht, und die Realität kommt wieder zum vorschein. Da könnte man ja auch ganz knallhart sein und sagen: Das kostenlose Sparpläne eben meist nur zeitlich begrenzte Marketingaktionen sind, auf die sich niemand verlassen sollte, dass die Konditionen auch garantiert ewig so bleiben werden , sollte sich doch mittlerweile als allgemeine Erkenntnis rumgesprochen haben, müsste man denken Änderungen sind ja bereits oft genug passiert - wir weisen ja auch hier seit langem schon ständig darauf hin, dass das nur kurzfristig ist und sich fortlaufend verändern kann und man nicht eigentlich langfristig ausgelegte Anlageentscheidungen zB für ETF X beim Broker Y nur allein von solchen Angebotsaktionen abhängig machen sollte, sondern immer auch für den Fall der Aktionsänderung sich darauf einstellen muss, den "normalen" Handel noch zu akzeptieren - leider scheint diese Erkenntnis aber doch noch nicht so verbreitet zu sein, und ständig neu sind wieder Leute achso überrascht davon, wenn dann unweigerlich doch mal wieder eine Aktion einkassiert wird.

Wer deshalb wechseln will, soll halt wechseln zur nächsten Aktion irgendwo anders und nach nem Jahr wird die auch wieder abgeschafft, und dann beschwert man sich wieder, usw Was zB der Fall mit deinen iShares bei der DAB angeht, da haben Chefkocher und Comalfisou in ihren Kommentaren schon was geschrieben, wie das im Hintergrund so abläuft, also was sich der Broker eigentlich dabei denkt.

So freut sich erstmal jeder - die Fondsgesellschaft kriegt mehr Anlegergeld, der Broker kann seine Kunden mit "kostenlosen" Sparplänen beglücken und Neue werben, und die Anleger halten sich für die schlauesten Sparfüchse Klar ist das doof, für jeden der sich blind darauf verlässt, oder ihnen fortlaufend hinterherhoppen will, aber so läufts halt nun mal und man kann dagegen auch nicht viel anderes machen als einen Weg zu finden damit umzugehen.

Jein - mir fallen für den amerikanischen Bereich einige Tools wie zb portfoliovisualizer. Beispiel, wir wollen wissen, wie sich folgende Anlage entwickelt: Dazu gibts dann auch noch ne schöne Chartgrafik, die du von logarithmisch auf linear stellen kannst. In unserem Beispiel ergibt das zB einen Endkapitalwert von Ob das viel oder wenig ist, musst du selbst entscheiden. Den Einfluss von den direkten, richtig renditemindernden Produktkosten kann man so aber wie gesagt nicht direkt simulieren, das müsstest du dann mit der Vergleichsanalyse anderer Fonds, die in vergleichbares investieren hier zB amerik.

Wenn du statt bestimmter ETFs lieber allgemeine Assetklassen-Indizes simulieren willst, kannst du das hier tun https: Vorteil der Indizes ist das sie eine längere Geschichte als die jüngeren ETFs haben, du also mehr weiter zurückreichende Zeiträume betrachten und damit besser verallgemeinern kannst. Und ja, wie immer bei allen Backtests auch hinterher noch der Disclaimer, damits auch keiner vergisst: Ergebnisse der Vergangenheit stellen keine Garantie für die Zukunft dar ;-. Wobei "ohne Kaufkosten" ja eh nur der unerreichbare Idealzustand ist, in der Praxis wird man eh immer irgendwo Gebühren zahlen kann sie nur bei der Verteilung der "von-Hand-Orders" halt besser steuern.

Jetzt kommt halt das entscheidende: Nur du allein bist verantwortlich, beim Anblick dieser Zahlen dich entscheiden zu müssen, was du daraus machst! Ist das für dich "viel"? Oder ist das für dich "wenig"?