Dokumentation


Innerhalb der Antarktischen Konvergenz liegen weiterhin:. Fürst Michail Dmitrijewitsch Gortschakow überschritt mit Bereits nach sieben Wochen und noch vor dem Wintereinbruch war diese fertig. Bereits nach dem britischen Mitsieg in der Schlacht an der Alma am 2.

Inhaltsverzeichnis


Da die russische Flotte sich daraufhin nicht zum Kampf stellte, wurden in den folgenden Wochen russische Werften und Häfen in Finnland angegriffen oder beschossen. Iwan Fjodorowitsch Paskewitsch , der wichtigste militärische Berater des Zaren, war sich aber der österreichischen Unterstützung in einem solchen Krieg nicht sicher. Er empfahl dem Zaren deshalb die Donaufürstentümer , notfalls für mehrere Jahre, zu besetzen. Dadurch würden die Westmächte von einem Eingreifen abgeschreckt und Österreich zur Neutralität gezwungen werden.

Der Autokrat Nikolaus I. Fürst Michail Dmitrijewitsch Gortschakow überschritt mit Der Bevölkerung wurde gesagt, es gehe dem Zaren nur um ein Pfand, um die Pforte zur Achtung religiöser Rechte zu zwingen. Das Osmanische Reich erklärte Russland — wiederum von den Briten ermutigt — am Oktober den Krieg, nachdem mehrere diplomatische Versuche zur Beilegung des Konflikts gescheitert waren. November den ersten Sieg. Der russische Feldzug kann zu diesem Zeitpunkt bereits als gescheitert angesehen werden, da mehr als zwei Drittel der zaristischen Soldaten durch Seuchen, Epidemien und Verwundungen binnen weniger Wochen ums Leben kamen und die Verluste später nicht ausgeglichen werden konnten.

November desselben Jahres griff die russische Schwarzmeerflotte mit sechs Linienschiffen , zwei Fregatten und drei Dampfern unter Vizeadmiral Nachimow den osmanischen Hafen Sinope an.

Mit von Bombenkanonen abgefeuerten Sprenggranaten schossen die Russen in der Seeschlacht bei Sinope sämtliche dort liegenden Schiffe des osmanischen Vizeadmirals Osman Pascha mit 4. Daraufhin lief wenige Wochen später die britisch-französische Flotte ins Schwarze Meer ein.

Nikolaus machte nun Kompromissvorschläge. England und Frankreich traten daraufhin aber nicht in echte Verhandlungen ein. Januar mit einem eigenhändigen Schreiben an den Zaren zum Schein [2] einen letzten Vermittlungsversuch; Nikolaus I. Die Stimmung der Bevölkerung in Frankreich richtete sich daraufhin gegen Russland. Beide Länder hatten ihre Mittelmeerflotten bereits im Juni in die Einfahrt zu den Dardanellen und am 3.

Januar ins Schwarze Meer entsandt. April beschossen alliierte Schiffe zehn Stunden lang Hafenbatterien vor Odessa , zerstörten dieselben und zogen sich daraufhin wieder zurück.

Im Mai wurde beschlossen, die zunächst bei Konstantinopel und Gallipoli gelandeten französischen und britischen Truppen bei Varna zu versammeln. Da dies möglichst über den Seeweg erfolgen sollte, wurde der Truppen-Transport zu einer wesentlichen Aufgabe der Marine, die sie im weiteren Kriegsverlauf beibehielt. Die eigenen Mittel der Flotte reichten dazu jedoch nicht aus, so dass zahlreiche Handelsschiffen gechartert werden mussten.

Fast der ganze Transport zwischen Heimat und Depotpunkten im Orient wurde mit gemieteten Schiffen bewerkstelligt. Darunter befanden sich viele Segelschiffe, die aus Sicherheits- und Zeitgründen von Dampfern geschleppt wurden.

Wie schon die erste Anlandungen der Armeen auf Gallipoli, fernab der Front, geschah auch die Truppenverlegung auf die Krim weitgehend planlos und ohne angemessene Vorbereitung. Auf ausdrücklichen Wunsch Nikolaus' I. Er begann am April mit der Belagerung der strategisch wichtigen Festung Silistra. Omar Pascha führte am Juni eine Entsatzarmee heran und war in den Kämpfen vor Silistra erneut siegreich.

Paskewitsch wurde verletzt und erneut durch Gortschakow ersetzt. Die Russen mussten die Belagerung von Silistra daher nach 55 Tagen, am Omar Pascha rückte am August in Bukarest ein.

Juni Russland drohend auf, sich aus den Donaufürstentümern zurückzuziehen, und besetzte diese nach dem russischen Abzug selbst. Auf diese Weise spielte Österreich eine wichtige Rolle im Krimkrieg, obwohl es sich nicht aktiv am Kriegsgeschehen beteiligte — und verärgerte letztlich beide Parteien. Der König hatte dies zugesagt.

König Friedrich Wilhelm IV. Letztlich schreckten die Regierenden in Wien und Berlin vor einer aktiven Kriegsbeteiligung zurück, nicht zuletzt, weil sie die Hauptlast des Krieges hätten schultern müssen. Mai landeten die ersten französisch-britischen Truppen bei Warna heute in Bulgarien liegend. Insgesamt umfasste die französische Armee etwa Das britische Kontingent bestand aus fünf Infanterie- und einer Kavalleriedivision mit etwa Schon kurz nach der Ankunft der Truppen in Warna traten die ersten Verluste bei den Verbündeten durch Krankheiten auf.

Unter den schlechten medizinischen Bedingungen litten die Alliierten während des gesamten Krieges. Mehr als britische Soldaten starben, bevor ihre Einheiten in Kampfhandlungen verwickelt waren. Juni beauftragte Lord Raglan den Chef der leichten Kavallerie, Lord Cardigan, landeinwärts zu marschieren, um die russischen Stellungen zu erkunden.

Juni erreichten diese Truppen Karasu , um festzustellen, dass die Russen ihren Rückzug hinter die Donau und später hinter den Pruth begonnen hatten. Cardigan kehrte daraufhin nach Warna zurück, das er am Der russische Rückzug enttäuschte die Westmächte, denn er machte ihren Kriegsgrund hinfällig. Und George Hamilton-Gordon, 4.

Earl of Aberdeen , Premierminister des Vereinigten Königreichs , erwartete vom Krieg einen Sympathiegewinn bei der antirussisch eingestellten britischen Öffentlichkeit. Da ein Marsch ins Innere des russischen Reiches aussichtslos erschien, beschlossen die Alliierten, die russische Festung Sewastopol auf der Halbinsel Krim anzugreifen.

Obwohl der Angriff auf die Krim schon beschlossen war, marschierten drei französische Divisionen Ende Juli in die Dobrudscha auf dem Balkan, um ein vermeintlich dort stehendes russisches Korps anzugreifen.

Diese Expedition wurde zu einem Debakel. Nachdem die Franzosen 7. Als das Russische Reich die Kampfhandlungen eröffnete, schien den Griechen die Chance gekommen, das Osmanische Reich territorial zu beerben. König Otto schlug einen stark pro-russischen Kurs ein. Zudem wurde die Hauptstadt Athen besetzt und die griechische Flotte von den Westmächten beschlagnahmt. Es war zwar offiziell unabhängig, die Briten hielten es jedoch politisch an ihrer Leine.

März liefen die ersten britischen Kriegsschiffe unter Admiral Charles John Napier in die Ostsee aus, um russische Häfen zu blockieren und um einer möglichen nordischen Allianz zuvorzukommen, die im Rahmen bewaffneter Neutralität zum Schutz ihres Russland-Handels eventuell die Ostseezugänge gesperrt hätte. Da die russische Flotte sich nicht zum Kampf stellte, wurden in den folgenden Wochen russische Werften und Häfen in Finnland angegriffen oder beschossen.

Im August griffen die Alliierten mit etwa Die Besatzung der Festung verfügte zwar über Hunderte von Geschützen, die Verteidigung zur Landseite war aber schwach. Zudem war die Festung noch nicht ganz fertiggestellt. Die Russen unter General Bodisco kapitulierten am Nach Besetzung der Inseln wurden die Forts der Festung gesprengt. Das Einlaufen britischer Kriegsschiffe in die Ostsee und den Beschuss russischer Häfen verhinderten sie damit nicht.

August unternahm ein aus drei Fregatten , zwei Korvetten und einem Dampfschiff bestehender britisch-französischer Schiffsverband einen Angriff auf die russische Stadt Petropawlowsk auf Kamtschatka. Die Russen hatten nur eine kleine Garnison aus mehreren hundert Mann und 67 Kanonen.

Nach langem Beschuss landeten etwa Soldaten südlich der Stadt, wurden jedoch nach schweren Gefechten von Verteidigern abgewehrt und zum Rückzug gezwungen. August landeten weitere Alliierte östlich der Stadt, konnten sich aber ebenfalls nicht gegen Russen durchsetzen. Die Verluste der Russen betrugen etwa Mann, die der Briten und Franzosen waren ungefähr fünfmal höher. September erreichten die verbündeten Briten und Franzosen die Bucht von Jewpatorija nördlich von Sewastopol auf der Krim.

September landeten sie ihre Truppen an und es gingen in der Bucht von Eupatoria britische, französische und osmanische Soldaten an Land. Die französischen Truppenteile waren hingegen gut gerüstet. Er gilt seitdem als der erste moderne Kriegsberichterstatter. September marschierten die Alliierten landeinwärts, wo sie am Fluss Alma von den Russen unter Fürst Menschikow, der inzwischen Oberbefehlshaber der russischen Truppen geworden war, erwartet wurden.

Menschikow hatte eine gut ausgebaute Stellung bezogen. September den ersten Sieg erringen. Der Kriegsberichterstatter Thomas Chenery von The Times berichtete nach der Schlacht von den beunruhigend schlechten sanitären Verhältnissen im britischen Militärspital in Skutari. Die Leistung des Sanitätsdiensts brach aufgrund der Masse an kranken und verletzten Soldaten schnell zusammen.

Anders als bei den französischen Truppen fehlten Krankentragen und Wagen, um Verwundete vom Schlachtfeld abzutransportieren. Überlebende erwartete dort nochmals ein schlecht organisierter Transport in das auf einem Hügel oberhalb des Hafens liegende zentrale Militärlazarett. Sie war aber allein schon durch mangelnde Wasserversorgung ungeeignet. Presseberichte über diese Zustände hatten in England eine enorme Wirkung und offenbarten, dass nicht nur das Kabinett in London und das Sanitärwesen vor Ort, sondern auch allgemein die britische Armee für den Krimkrieg ungenügend vorbereitet waren.

Erstmals gab es jedoch Zeitungsreporter, welche die britische Öffentlichkeit schnell über die Vorkommnisse informierten. Die russische Schwarzmeerflotte hatte sich im Hafen der Stadt versenkt und verhinderte damit einen von See unterstützten Angriff der Alliierten.

Die Befestigungsanlagen waren hauptsächlich nach Norden zur Seeseite ausgerichtet. Durch diesen Korridor konnten sich die Belagerten über Schiffsbrücken und Transportschiffe mit dem Nötigsten versorgen. Eine Eisenbahnlinie vom Zentrum Russlands in den Süden gab es noch nicht, somit wurde die Versorgung Sewastopols immer unzureichender. Die Belagerung war gekennzeichnet durch katastrophale medizinische Zustände bei den Alliierten.

Er starb drei Tage danach am September an Bord der Bertholet , die ihn nach Frankreich zurückbringen sollte. Das sollte selbst unter hohen Offizieren kein Einzelfall bleiben, denn die Ursachen für die bakteriellen Infektionen konnten nicht abgestellt werden. Ein Versuch der Russen, die Belagerung zu beenden, führte am Oktober zur Schlacht bei Balaklawa. Die Russen hatten eine Entsatzarmee aus Bessarabien herangeführt und sich etwa 8 Kilometer entfernt mit Liprandi besetzte die Höhen, und der Weg zum Hafen schien frei zu sein.

Nach dem erfolgreichen Einsatz der schweren Kavalleriebrigade kam es zum Todesritt der Leichten Brigade engl. Charge of the Light Brigade. Das Debakel sollte später zum Mythos der britischen Geschichte verklärt werden. Bei diesem fatalen Angriff, der in der britischen Literatur bis heute ein zentrales Ereignis des Krimkriegs ist, starben von der Mann starken Kavalleriebrigade innerhalb von 20 Minuten durch das russische Geschützfeuer Mann, wurden verwundet.

Gleichwohl führte diese Schlacht nicht zur Aufhebung der Belagerung. Division bei Inkerman an, wurden aber durch heftiges Artilleriefeuer zurückgetrieben. Die Russen verloren Mann, die Briten November versuchten die eingeschlossenen Russen einen Ausfall gegen die britischen Truppen, der zur Schlacht von Inkerman führte. Die Russen gingen in drei Abteilungen vor. Während General Gortschakow die Franzosen mit Die Russen versuchten, den Briten in die Flanke zu fallen, indem sie die Hügel am nördlichen Ende der britischen Stellung besetzten.

Dann griffen französische Zuaven und Fremdenlegionäre die Russen wiederum in der Flanke an und zwangen sie zum Rückzug. Bei der Errichtung der Festung wurde nicht mit einem Angriff von der Landseite her gerechnet, die Befestigungsanlagen Sewastopols waren auf der Seeseite daher viel stärker ausgebaut.

Nachdem die Alliierten am Die russische Seite hatte zudem ihre eher kleinen Soldatenkontingente dort zur Küstenverteidigung positioniert. Trotzdem entschieden sich die britischen und französischen Generale, die Festung und die Stadt nach den klassischen Regeln zu belagern.

Admiral Menschikow befahl, die Schwarzmeerflotte abzurüsten und stellte deren Marinesoldaten samt Kanonen zur Verfügung. Die Alliierten legten ihrerseits Schanzen an und trieben ihre Laufgräben langsam gegen die Festung vor. Nachschub bezogen die Briten über den Hafen von Balaklawa. Rückwärtig von Angriffen der russischen Krim-Armee bedroht, waren sie gezwungen, auch dort Befestigungen anzulegen.

Sie führten somit einen Stellungskrieg nach zwei Seiten. Dies geschah, obwohl es bekannt war, dass dort in dieser Jahreszeit heftige Stürme tobten. Eine spätere Untersuchung zum aufkommenden November-Sturm durch Urbain Le Verrier ergab, dass ein Sturmfeld quer über ganz Europa gezogen war und es mit Hilfe der damals neuen Telegraphie möglich gewesen wäre, das Unwetter für die Krim rechtzeitig vorherzusagen.

Eine täglich veröffentlichte Wettervorhersage gab es damals noch nicht. Während in der Kamiesch-Bucht, dem französischen Ausschiffungspunkt, unter der Kriegs- und Transportmarine noch Ordnung herrschte, machte sich im britischen Nachschubhafen Balaklawa Verwirrung und Willkür breit. Der wolkenbruchartige Regen hatte die ganze Gegend von Balaklawa bis zur Front in einen Sumpf verwandelt und verwüstet.

Die Lazarette waren ebenfalls in Zelten untergebracht. Gegen Mittag trat Schneegestöber ein. Viele Soldaten kamen bis zum darauffolgenden Morgen durch Kälte und Nässe um. Mitten in der Nacht, während aller Schrecken der Natur, begann an der vorgelagerten Front eine heftige Kanonade von den Batterien der Festung Sewastopols aus.

In der Nacht zum November brach Cholera aus. Schon zu Anfang Dezember starben im englischen Lager durchschnittlich täglich 80 bis 90 Soldaten. April begann ein besonders intensiver Beschuss der Stadt. Im Mai standen Ende Mai trafen dazu noch Sardinien hatte am Januar in Turin eine Militärkonvention mit den beiden Westmächten geschlossen.

Das Ziel des Ministerpräsidenten Camillo Cavour war es, die italienische Einigungsbewegung zu fördern und Russland und damit die Heilige Allianz zu bekämpfen. Dadurch sollte die Landkarte Europas im liberal-nationalen Sinn neu gezeichnet werden. Es ging ihm auch darum zu zeigen, dass Sardinien für die Westmächte wertvoller sein könne als Österreich. Diese wiederum vermieden es, der italienischen Sache offiziell Versprechungen zu machen, da Österreich zumindest neutral gehalten werden sollte.

Frankreich schloss sogar am Dezember ein Geheimabkommen mit Österreich ab, dass der Status quo in Italien für die Dauer eines Bündnisses gegen Russland beibehalten werden sollte. Der russische Oberbefehlshaber Menschikow wurde durch Fürst Michael Gortschakow ersetzt, der schon den Angriff auf die Donaufürstentümer und Silistria geführt hatte.

Deshalb begannen Ende April die Vorbereitungen dazu. Der Grund dafür war ein telegraphischer Befehl des französischen Kaisers, die Reserven aus Konstantinopel abzuholen. Dafür wurden die französischen Schiffe benötigt. Das Verhältnis zwischen den Alliierten hatte durch den Abbruch der Expedition gelitten.

Canrobert legte, da er trotz aller Anstrengungen keine entscheidenden Erfolge erringen und sich mit den Briten nicht verständigen konnte, am Mai startete die Expedition mit 60 Schiffen, französischen, türkischen und britischen Soldaten.

Kertsch wurde nach Niederringen des leichten Widerstandes besetzt. Ebenso bemächtigten sich die Alliierten der Festung Jenikale , welche auf einer Landzunge nördlich der Stadt liegt und gewannen damit Eingang in das Asowsche Meer. In den folgenden Tagen liefen die leichten Schiffe der Alliierten in dieses Gewässer ein. In den einzelnen russischen Versorgungs-Punkten wie Berdjansk , Mariupol , Taganrog wurden angelandete und die dort eingelagerten Vorräte teils übernommen, teils zerstört.

Kertsch blieb von nun an für die Dauer des Krieges von alliierter Seite ständig besetzt. Infolge des Erscheinens der Flotte der Allianz räumten die Russen nunmehr auch die letzten beiden Punkte, welche sie bisher noch an der kaukasischen Küste innehatten: Die russische Seite empfand diese Niederlage als sehr schmerzlich.

November, William John Codrington. Juli starb der von einem Scharfschützen tödlich verwundete Admiral Nachimow, der bis dahin die Verteidigung der Stadt und ihres Hafens geleitet hatte. Die alliierten Flotten beherrschten das Schwarze Meer, versenkten Transportschiffe und beschossen sowohl militärische Objekte wie die Festung Kinburn als auch zivile Objekte an der Küste. Oktober die Schiffsformation vor der Festung erschien, befand diese sich in schlechtem Zustand und war nach kurzer Gegenwehr genommen.

Dazu wurden Soldaten der Anglo-Französischen Truppen am Diese schnitten die Festung zunächst zur Landseite hin ab. Nach kurzem Widerstand kapitulierte die Besatzung des Forts am Der Angriff auf das Festungswerk stellte in Hinblick auf die Verteidigungsmittel, über welche die Verteidiger verfügten, keine sonderliche Schwierigkeit dar.

Bei diesem wurde zum ersten Mal in der Geschichte gepanzerte Batterien zum Einsatz gebracht. Die französische Flotte war kurz vorher durch drei derlei Schiffe verstärkt worden: Diese schützten gegen Projektile gewöhnlichen damaligen Kalibers. Zwar kam es bei den Besatzungsmitgliedern durch Geschosse, welche an den Geschützpforten eindrangen zu Todesfällen, die Eisenpanzerung wurde aber trotz vieler Treffer nicht durchschlagen. Der Versuch endete in einem blutigen Massaker, bei dem sie — Soldaten an Verlusten erlitten.

Nach dreitägigem Beschuss der Stadt durch britische und französische Geschütze griffen drei französische und zwei britische Divisionen an mehreren Stellen die Festung an. In der Nacht zum 9. September sprengten russische Pioniere die meisten der Festungsanlagen, da die Festung die Kontrolle des Schwarzmeerhafens von Sewastopol ermöglichte. Dabei verlor sich eine umfangreiche strategische Konzeption des Feldzugs gegen Russland.

Die britischen Truppen erlitten bei der Sewastopol-Erstürmung eine empfindliche Niederlage. Während die Verteidiger durch die Angriffswellen der französischen Truppen aus der Malachov-Bastion herausgeworfen wurden, blieb der gleichzeitig unternommene Sturm der Engländer auf den Redan — das zweitwichtige Festungswerk Sewastopols — in den Laufgräben stecken.

Über das Scheitern am Redan war die britische Führung unzufrieden und ungehalten, besonders in Anbetracht des militärisch glorreichen französischen Sieges. Darin liegt einer der Gründe für die dortige ungebrochene Kriegslust. Obwohl die russische Armee insgesamt 1,2 Millionen Soldaten zählte, war diese zu keinem Zeitpunkt in der Lage, auch nur eine Anzahl von Denn sie mussten die Ostseeprovinzen und die baltische Küste gegen eventuelle Anlandungsoperationen der Briten und Franzosen sichern, sie standen vorsorglich mit Truppen im rebellischen Polen, im Süden drohte durch Österreich Gefahr und die kaukasische Front gegen die Türken band zudem Sie zerstörten mit ihren Bombardements die Stadt Sewastopol fast komplett.

Die Generäle beider Seiten opferten rücksichtslos Tausende ihrer Soldaten. Die französischen Streitkräfte trugen im Verlauf zunehmend die Hauptlast der Schlacht. Die russische Seite konnte allgemein nicht auf einen Rückhalt bei der heimischen Krim-Bevölkerung zählen.

Achtzig Prozent davon waren Tataren. Diese bildeten bewaffnete Banden, um den Westmächten zu helfen. Auf dem Weg zur Landenge von Perekop wurden viele aus dem Kriegsgebiet fliehende Russen von diesen Tatarenbanden ausgeraubt und umgebracht. Allerdings waren diese Länder nicht zu bewegen, sich für die versprochenen Gelder in den Krieg mit dem Riesenreich Russland verwickeln zu lassen. Zeitgleich trafen erste Kriegsberichte ein: Im Gegensatz zu den Landmächten stützte sich England auf eine schlecht bezahlte Freiwilligenarmee, die zudem ein riesiges Kolonialreich zu stützen hatte.

Die aufstrebende Industrie bot alternativ ausreichend Arbeitsangebote und anwerbungserschwerend berichtete die britische Presse ausführlich über das Elend der Kranken und Verwundeten auf der Halbinsel.

England fiel nun in diesem Punkt zurück in Zeiten, in denen es viele seine Kriege mit Hilfe fremder Söldner geführt hatte. Für Rekrutierungen kamen vor allem Kleinstaaten in Frage, die keine Auswirkungen von diplomatischen Verwicklungen mit Russland zu fürchten brauchten, wie die Schweiz, Italien und deutsche Fürstentümer. Sofort war die britische Presse und Bevölkerung — von nationalem Stolz getrieben — in Aufschrei. Aber mehr Sold für die britischen Soldaten hätte zu höheren Lohnforderungen der heimischen Arbeiterschaft geführt.

Der spätere Legionär Rodowicz von Oswiecinski schrieb dazu: Man rechnete auf die Schweizer, die ja von Alters her immer Männer bei der Spritze waren, wenn es irgendwo brannte … Man rechnete auf Italiener und Amerikaner, vor allem aber auf die deutschen Landsknechte. Söldneranwerbung war inzwischen in weiten Teilen Europas verboten. Nur schleppend kam die Aufstellung der Italienischen Legion voran. Der König von Sardinien hatte zwar die Schirmherrschaft übernommen, da er hoffte dadurch auf englische Kosten seine eigene Armee zu verstärken.

Doch seine Untertanen zeigten nur wenig Interesse sich — für seine politischen Ziele — anwerben zu lassen. Ein angeworbenes Kontingent deutscher Freiwilliger auf britischer Seite als Deutsche Legion British-German Legion wurde nach Konstantinopel gebracht, kam jedoch wegen des Endes der Kampfhandlungen nicht mehr zum Einsatz. Trotzdem ernannte die britische Regierung Richard von Stutterheim zum Generalmajor und betraute ihn danach mit der stark verschleierten Anwerbung und Organisation, da dieser bereits über einschlägige Erfahrungen verfügte.

Bereits seit gab es ein Gesetz, welches das Anwerben von Dienstpflichtigen auf dem Hoheitsgebiet der Eidgenossenschaft verbot und auf alle Schweizer Einwohner ausgedehnt wurde. Noch bevor die British Swiss Legion B. L gegen die russischen Truppen ins Feld ziehen konnte, wurden die Kriegshandlungen eingestellt.

Seit Frühjahr wurde sehr lange die Frage diskutiert, ob die westlichen Mächte die Legion als nationale Streitmacht anerkennen würde und ob sie indirekt die Wiederherstellung eines polnischen Nationalstaats fördern würden.

Die Legion trat erst im Herbst in den Dienst ein. Auf dem asiatischen Kriegsschauplatz, auf den die westlichen Alliierten des Osmanischen Reiches nur einige wenige Militärberater entsandt hatten, kämpften die Russen erfolgreicher.

November schlug General Iwane Andronikaschwili mit General Bebutow siegte an der Spitze eines Korps der kaukasischen Armee am 1. Der türkische Befehlshaber in Ostanatolien, Abdi Pascha, wurde daraufhin abgesetzt und vor ein Militärgericht gestellt. Sein Nachfolger wurde Achmet Pascha.

Juni war Andronikaschwili gegen Im Juli drang der russische General Wrangel ins türkische Armenien ein. Juli schlug er eine türkische Division bei Bajesid. August auf Fürst Bebutow. In einer fünfstündigen Schlacht konnten die Russen die türkische Armee zwar schlagen, waren aber aufgrund ihrer eigenen hohen Verluste nicht in der Lage, den Sieg auszunutzen und die wichtige Festung Kars einzunehmen. Omar Pascha, der in den Donau-Fürstentümern so erfolgreich war, informierte daraufhin am Juli die Alliierten, dass er seine Truppen von der Krim nach Kleinasien verlegen würde.

Die Alliierten waren gegen diese Entscheidung und stimmten dem Plan erst im September zu. Obwohl es sicherlich den Kriegsparteien und der Geschichtsschreibung nicht bewusst war, hielt die russische Armee nach dem Fall von Kars mehr Quadratmeilen feindlichen Terrains besetzt als umgekehrt die Seemächte. Die Eroberung der Festung hat die russische Staatsführung geneigter für Friedenssondierungen gemacht. Dieser Sieg schien, den militärischen Ehrbegriffen der damaligen Zeit entsprechend, die Niederlage von Sewastopol wett zu machen.

Für Napoleon und die französische Öffentlichkeit bedeuteten die Ereignisse auf diesem Kriegsschauplatz wenig, da seine Sicherung stillschweigend den Briten überlassen worden war. Für die französische Seite war ihre seit der Schlacht von Waterloo diskreditierte Ehre durch die Eroberung der in der Schwarzmeerregion beherrschenden Malachov-Bastion Sewastopol wiederhergestellt.

Damit war ein wichtiges Friedenshindernis ausgeräumt. Denken in Kategorien militärischer Ehre und Schmach, das mit der Wandlung des Kriegsbildes seine Wirkungskraft verloren hat, war im Krimkrieg — in den Formen wie er bis ausgetragen wurde — für das politische Kalkül bei allen Kriegsparteien beherrschend und ist für die Beurteilung der Ereignisse zu berücksichtigen. Seine Generäle rieten aber von einem solchen Abenteuer ab. Auch die Stimmung in Frankreich war wegen der Dauer des Feldzuges und der hohen Verluste umgeschlagen.

Zudem hatte Österreich mittlerweile gedroht vollumfänglich gegen das Zarenreich in den Krieg einzutreten und Russland war komplett in eine politisch isolierte Situation geraten. Darin wurde die Integrität und Unabhängigkeit des Osmanischen Reiches erklärt.

Die Schifffahrt auf der Donau wurde freigegeben, die Kommission der Donau-Uferstaaten gegründet und das Schwarze Meer zu einem neutralen Gebiet erklärt. Durch den Krimkrieg zerfiel endgültig das auf dem Wiener Kongress geschaffene politische System. Seine Krim-Niederlage offenbarte der Welt, wie rückständig Russland in vielen Bereichen tatsächlich war.

Es änderte sich damit der Charakter der internationalen Diplomatie. Diese hatte, allgemein gesagt, die Bewahrung des Friedens zum Ziel, und Bündnisse waren eher defensiven Charakters: Revolutionen und Hegemonien sollten verhindert werden. Nach dem Krieg hingegen wurden die Bündnisse offensiv und die Diplomatie diente der Kriegsvorbereitung. Allerdings sollte die Zeit vor dem Krimkrieg nicht zu positiv dargestellt werden, und mit dem Berliner Kongress kehrte das Konzert der Mächte wieder, wenn auch abgeschwächt.

In England war ein Vertrauensverlust in den britischen Adel eingetreten durch die Sorglosigkeit der adeligen Offiziere im Krimkrieg. Der Krimkrieg beendete die starke Rolle, die Russland nach den Koalitionskriegen in Europa gespielt hatte. Russlands Niederlage legte offen, wie rückständig das Land in der Technik und in seiner ganzen Struktur war. Zum Beispiel hatte es viel in der Industrialisierung aufzuholen, etwa wegen der fortdauernden Leibeigenschaft der Kleinbauern, die bewirkte, dass Arbeitskräfte fehlten.

So nahm Zar Alexander II. Wesentlichste Bestandteile waren seit die Aufhebung der Leibeigenschaft und die Erneuerung der Militärorganisation. Eine Auswirkung war die Notwendigkeit, ein stehendes Berufsheer von hoher Friedenspräsenzstärke zu unterhalten, da nicht wie bei einer Wehrpflichtarmee auf ausgebildete Reservisten zurückgegriffen werden konnte.

Der neue Zar und seine Ratgeber erkannten auf Grund der militärischen Fehlschläge im Krimkrieg, dass die Leibeigenschaft der Landarbeiter Haupthindernis für die Schaffung eines den westlichen Armeen ebenbürtigen Heeres war. Miljutin , der spätere Kriegsminister und Motor der russischen Heeresreform der er Jahre, hatte auf diesen Sachverhalt bereits in seiner Denkschrift vom Frühjahr sehr deutlich hingewiesen.

Sein Plan sah die Einführung einer Wehrpflichtigenarmee vor. Das Rekrutierungsalter wurde daraufhin auf 20 festgesetzt, und den zumeist bäuerlichen Wehrpflichtigen wurde ein Nachholen der Schulbildung auf Grundschulniveau ermöglicht.

Der Krimkrieg und die darauf folgenden Reformen waren für Russland sehr teuer. Hinzu kam ein neues Gefühl, verwundbar zu sein. Schreckte die russische Regierung vor dem Krimkrieg noch weitgehend vor den hohen Kosten etwa eines umfangreichen Ausbaus des Eisenbahnnetzes zurück, erfolgte im Zarenreich nun eine Modernisierung, für welche der Bau der Transsibirischen Eisenbahn eines der Synonyme wurde.

Das Projekt, Sibirien mit dem europäischen Russland durch einen Schienenstrang zu verbinden, reicht bis in diese Zeit zurück. Die Niederlage der Zarenarmee auf eigenem Territorium, die nicht zuletzt eine Folge der gewaltigen logistischen Probleme während des Krimkrieges war, führte zu einer neuen Verkehrspolitik.

Zunächst konzentrierten sich Ausbauüberlegungen jedoch auf das europäische Russland. Aber es wurden schnell Stimmen laut, die eine Anbindung Sibiriens an das aufkeimende europaseitige russische Schienennetz forderten.

Dieser Umstand führte auf russischer Seite zu gewaltigen logistischen Problemen während der militärischen Auseinandersetzung. Er behauptete, dass sein Vorgänger und Vater nur aus Gram über die österreichische Treulosigkeit kurz vor Kriegsende gestorben sei.

Im Friedensvertrag wurde formuliert, jeden Akt und jedes Ereignis, das die Integrität des Osmanischen Reiches in Frage stellt, als Frage europäischen Interesses zu sehen. Den Donaufürstentümern Moldau und Walachei wurde die Aufrechterhaltung ihrer alten Privilegien und Immunitäten zugesichert und diese unter die Garantie der Vertragsmächte gestellt.

Abgesehen von der kurzen Beteiligung der Osmanen an der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen war es der erste europäische Konflikt, in den das Reich einbezogen war. Zugleich löste der Krieg aber eine islamische Abwehrhaltung gegen den Westen aus, welche sich bis heute fortschreibt. Dennoch kam es zu diplomatischen Rückschritten und im Laufe der Revolution von geriet Frankreich in eine gewisse Isolation.

Davon abgesehen blieb der Status quo bestehen, während Frankreich in der Vergangenheit versucht hatte, sich auf Konstantinopels Kosten zu profilieren. Der Krimkrieg zeigte, dass es erhebliche Missstände im britischen Militär gab. Dadurch verlor die Regierung Aberdeen erheblich an Ansehen. Im Februar wurde sie zum Rücktritt gezwungen, und Palmerston übernahm die Bildung eines neuen Kabinetts.

Jahrhundert aus ideologischen und weltmachtpolitischen Gründen angespannt. In der Mittelklasse kam es zu einem neuen Gefühl des Selbstbewusstseins im Zusammenhang von Ideen wie professioneller Fähigkeit und dem Leistungsprinzip.

Die Mittelklasse erkannte sich in einer Florence Nightingale wieder, die zur Nationalheldin aufstieg. Die Königin stiftete das Victoria-Kreuz , mit dem erstmals Nichtoffiziere ausgezeichnet werden konnten.

Das Königreich Sardinien sah sich durch seine Beteiligung am Krimkrieg aufgewertet. Es konnte die italienische Frage auf die politische Agenda Frankreichs setzen, mit der Absicht, Italien zu vereinigen. Neben der Annäherung an Frankreich war es für Sardinien wichtig, dass Österreich diplomatisch geschwächt worden war. Österreich war seit die Vormacht im Deutschen Bund gewesen, diese Stellung geriet jetzt allmählich ins Wanken.

Dabei standen insbesondere die Auswirkungen von Bergbauaktivitäten im Mittelpunkt. Dies hätte negative Auswirkungen auf die antarktische Umwelt und somit für das globale Klima. Die nach jahrelangen Erörterungen mit der Auswirkung einer vertraglichen Regelung beauftragte IV. Da sich aber Frankreich und Australien überraschend von diesem Übereinkommen zurückzogen, konnte es nicht mehr in Kraft treten.

So verstärkten sich die Stimmen, die für die Antarktis ein langfristiges Verbot von Bergbauaktivitäten forderten. Somit wurde die XI. Sonderkonsultativtagung mit der Ausarbeitung eines umfassenden Umweltschutzsystems beauftragt.

Das USP hatte vier Anlagen: Umweltverträglichkeitsprüfungen , Schutz der antarktischen Flora und Fauna, Abfallbehandlung und Verhütung der Meeresverschmutzung.

Konsultativtagung eine fünfte Anlage zu antarktischen Schutzgebieten beschlossen. Das USP trat am Das Protokoll von ergänzt den Antarktis-Vertrag und begründet ein umfassendes Umweltschutzsystem für den 6. Kontinent , das dem bisherigen Antarktisvertragswerk einen neuen Pfeiler hinzugefügt hat und für die internationale Zusammenarbeit beim Umweltschutz beispielhaft ist.

Es umfasst materielle und Verfahrensregelungen für umweltgerechtes Verhalten und enthält ein Verbot von Bergbauaktivitäten.

Die Bestimmungen können erst nach 50 Jahren auf einer Revisionskonferenz aufgehoben werden. Menschlichem Handeln werden durch die Umweltschutzgrundsätze nun Regeln gesetzt, die die überragende ökologische Bedeutung dieser Region für das Weltklima und die Umweltschutzinteressen der gesamten Menschheit hervorheben.

Starke Betonung wird auf die internationale Zusammenarbeit, die Durchführung rechtzeitiger und umfassender Umweltverträglichkeitsprüfungen für geplante Unternehmungen, die Verabschiedung innerstaatlicher Durchsetzungsnormen, internationale Inspektionen, Regelungen zur Schadensabwehr und Haftung für Umweltschäden in der Antarktis gelegt.

In Deutschland wurde das Gesetz zur Ausführung des Umweltschutzprotokolls vom 4. Oktober zum Antarktis-Vertrag kurz: Umweltschutzprotokoll-Ausführungsgesetz AUG [7] erlassen. Das AUG trat am Dadurch sind alle Tätigkeiten in der Antarktis, die in der Bundesrepublik Deutschland organisiert werden oder von ihrem Hoheitsgebiet ausgehen, unter einen Genehmigungsvorbehalt gestellt.

Rechtsexperten der Konsultativstaaten in einer Arbeitsgruppe unter deutschem Vorsitz berieten von bis über Haftungsregelungen zur Ergänzung des Protokolls. Auf dieser Tagung wurde die Arbeitsgruppe aufgelöst, da deren Mandat als erfüllt angesehen wurde. Konsultativtagung in Lima Peru wird nun über den Haftungsanhang verhandelt. Während bisher die in der Polarforschung aktivsten Staaten auch immer dafür sorgten, neue Gebiete in der Antarktis zu beanspruchen, änderte sich dies nun.

Schon hatten die Vereinigten Staaten vorgeschlagen, die Antarktis entweder den Vereinten Nationen oder einer aus acht Staaten bestehenden Organisation zu unterstellen.

Weitere Ansprüche waren bereits absehbar. Um zu verhindern, dass die Antarktis in ein Mosaik aus Gebietsansprüchen und Kolonien zerfiel, wurden die Wissenschaftler aktiv. In dieser regierungsunabhängigen Organisation organisierten und koordinierten Wissenschaftler aus mehr als zwanzig Ländern die Polarforschung auf internationaler Ebene.

Dieser Initiative folgte noch im selben Jahr ein Meilenstein der internationalen Politik und Wissenschaft: Dezember unterzeichneten nun Regierungsvertreter von zwölf Nationen den Antarktis-Vertrag. Der Vertrag trat , nach der Ratifizierung durch alle Unterzeichnerstaaten, in Kraft und galt zunächst für 30 Jahre.

Seit können Änderungen beschlossen werden, wenn ein Konsultativstaat darum ersucht. Bitte beachte den Hinweis zur geltenden Vertragsfassung. Politischer Status der Antarktis. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons.

Diese Seite wurde zuletzt am November um Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Es werden keine territorialen Ansprüche diskutiert oder etabliert und für die Dauer des Vertrags sollen keine neuen Ansprüche angemeldet werden;.

Gegenstand des Vertrags sind alle Land- und Eisflächen südlich des Die Vertragsstaaten sollen versuchen, alle Aktivitäten in der Antarktis zu unterbinden, die dem Vertrag widersprechen;. Möglicher Streit soll von allen betroffenen Parteien friedlich ausgetragen und notfalls vom Internationalen Gerichtshof entschieden werden;.