Wie ich meinen eigenen ETF Sparplan aufgebaut habe

Heute wird es spannend: In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie ich mir hemdsärmelig meinen eigenen kleinen aber feinen ETF Sparplan zusammengebaut habe und wie ich diesen möglichst kostengünstig bespare.

Mein Anlagezeitraum sind Jahre, dann gehe ich in Rente und möchte eine Immobilie in Südafrika erwerben. Wir könnten uns jetzt zum Beispiel drüber unterhalten wie vernünftig es ist beim aktuellen Zinsniveau noch in langlaufende Anleihen zu investieren, aber ich gehe mal davon aus dass du dir zu jeder Position schon deine eigenen Gedanken gedacht hast und selbst wenn nicht, hey ist am Ende ja auch nur dein Geld.

DAX-ETFs: Welcher ist der Beste?

Der deutsche Aktien­index Dax wird Ein passender Anlass, ausführ­lich über den deutschen Aktienmarkt und seine Anlage­möglich­keiten zu berichten.

Denn im Endeffekt trittst du deine Stimmrechte an einen Konzern ab, der mit deiner Stimme in den einzelnen Unternehmen durchaus Politik macht. Es gibt zwar einige Anbieter am Markt, aber seien wir mal ehrlich: Am Ende landen wir meist doch wieder bei iShares. In den USA sind Vanguard und State Street natürlich noch immer ernst zu nehmende Konkurrenten, aber insgesamt lässt sich sagen, dass der Markt für Indexfonds definitiv von einigen sehr wenigen Anbietern dominiert wird.

Das wäre zwar kein finanzieller Beinbruch, aber der Stress muss auch nicht sein. Wer eine lukrative Nische entdecken sollte, kann gutes Geld verdienen. Wenn nur wenige Unternehmen den Markt beherrschen, kommt selten was gutes für den Verbraucher dabei heraus. Während es bei den Anbietern zumindest etwas Auswahl gibt, so existiert bei den dahinterstehenden Depotbanken fast so etwas wie ein Monopol. Ein ETF-Anbieter macht bei weitem nicht alles selbst. Und so wie du und ich haben Fondsgesellschaften auch einen Broker, bei dem sie Aktien zur Nachbildung des Index handeln und der ihre Aktien verwahrt.

Versteh mich nicht falsch: Die sind extrem streng reguliert und die Wahrscheinlichkeit eines Problems mit denen ist sehr, sehr gering. Und auch die State Street Bank hat natürlich wenig Interesse daran, sich ein langfristig sicheres Geschäftmodell kaputt zu machen.

Zusätzlich gibt es natürlich noch die Aufsichtsbehörden und Wirtschaftsprüfer sowohl bei Fondsgesellschaft als auch Depotbank. Es sind also die Interessen aller involvierten Parteien gleichgerichtet, was schon mal sehr gut ist. Auch Einzelaktien erzeugen bei genauerer Betrachtung laufende Kosten. Beispielsweise muss man sich bei Aktien auch um steuerliche Belange kümmern, wie z. Das kostet Zeit, Geld z. Das Ergebnis meiner Kalkulation war, dass es sich erst ab mittleren sieben- bis achtstelligen Vermögen anfängt zu rentieren.

Daher ist auch mit den geringfügig höheren direkten Kosten ein ETF für die meisten Anleger günstiger. Für High-Net-Worth-Individuals hingegen, dürfte eine selbst gemanagte Kombination aus Einzelaktien sehr wahrscheinlich die günstigere Wahl sein. Wenn man sich länger mit ETF beschäftigt, dann stellt sich sehr schnell eine bestimmte Art des Denkens ein:. Man hat bei ETF also das Risiko, dass in bestimmten Marktphasen der Fonds sich nicht genau so verhält wie man es bei einem Blick auf den Index vermuten würde.

Als die Kurse rapide fielen, alle ihre Fonds verkaufen sowie aussteigen wollten und dabei auf eine zuerst gleichbleibende Nachfrage trafen, passierte Folgendes:. Eine Art Teufelskreis hatte sich in Gang gesetzt. In diesem Fall waren ETF nicht die alleinigen Schuldigen, aber besser gemacht haben sie es definitiv auch nicht.

Es gibt mittlerweile allerdings auch einige rudimentäre Mechanismen an den meisten Börsen, die solche selbst verstärkenden Teufelskreise durchbrechen sollen.

So wird bei einem bestimmten, sehr hohen Kursverlust einer Aktie in einem kurzen Zeitraum der Handel kurzfristig ausgesetzt. Das soll den Marktteilnehmern Zeit geben, sich wieder etwas zu beruhigen und solche sehr kurzfristigen, extremen Ausschläge zu verhindern. Das hätte zur Folge, dass der Fonds nicht mehr stoisch dem Index folgt und durch sein Handeln den Ausschlag weiter verstärkt.

Aber für langfristig orientierte Anleger spielen solche Kapriolen zum einen nur eine untergeordnete Rolle und zum anderen gibt es zumindest ein paar Ansätze zur Vermeidung. Es muss aber ganz klar festgehalten werden, dass ETF solche Ausschläge vielleicht nicht verursachen, aber zumindest verstärken können. Stell dir vor du hast ein wunderbares Portfolio aufgebaut und auch schon ein paar Jahre bespart. Du bist also bereits auf einem sehr guten Weg in Richtung deiner Ziele und auf einmal passiert Folgendes:.

Die nächste Finanzkrise ist da! Überall Feuer und Blut. Der Wert deines Depots hat sich über Nacht halbiert und obwohl du sonst eigentlich echt cool bist was das angeht, schiebst du diesmal tiefe und ehrliche Panik. Nach einigen Jahren haben sich die Märkte nicht nur wieder erholt. Nein, sie steigen sogar noch weiter! An diesem Punkt stellst du fest, dass du nicht nur kein Geld verloren hättest, wenn du nicht verkauft hättest, sondern sogar im Plus liegen könntest.

Frustriert kehrst du der Börse den Rücken und erzählst jedem was für ein fieses Pflaster das doch ist. Daher ist eine schnelle Handelbarkeit immer ein zweischneidiges Schwert. Diese versuchen zwar sehr transparente Regeln zu befolgen aber teilweise sind auch Klauseln dabei, welche dem Indexanbieter einen gewissen Ermessensspielraum einräumen. Wenn man sich die entsprechenden Regeln der verschiedenen Indizes genauer durchliest, findet man einige solcher Passagen mit Ermessensspielraum.

Bedenke, dass der Indexanbieter damit in sehr engen Grenzen mit entscheiden kann, was in deinem Depot landet und was rausfliegt. Mit dem Investmentsteuerreformgesetz Beamtendeutsch ist eine schöne Sprache ist es so, dass in bestimmten Situationen ETF einen leichten Steuernachteil erfahren.

Nämlich dann, wenn sie gekauft werden, um für immer gehalten zu werden. Bis ich mit meinem eigenen, ausführlichen Beitrag zum Thema InvStRefG fertig bin, verweise ich an dieser Stelle auf den entsprechenden Artikel von Finanztip und hier insbesondere auf den Kommentarbereich.

Wie vorhin schon erwähnt, sind ETF auf den ersten Blick sehr einfach. Der zweite Blick ist es, der die Dinge verkompliziert. Swappende ETF weisen hier nochmal eine Besonderheit auf, denn vielfach ist bei diesen gar nicht drin, was draufsteht.

Sie bilden die Entwicklung des Index nämlich nicht direkt durch den Kauf ab, sondern als Zahlunsversprechen eines Swappartners. Meist handelt es sich um Anleihen oder risikoarme Aktien. Diese können dann von irgendwo auf der Welt stammen.

Für viele, und da zähle ich mich dazu, fühlt sich das komisch an. Aber unter der Haube steckt dann etwas ganz anderes. Per se weder schlimm oder unsicherer, aber niemand möchte das bei einem Anlagevehikel, das auf Langfristigkeit und Transparenz ausgerichtet ist. Von dem her haben swappende ETF hier definitiv einen Nachteil.

Zu swappenden ETF muss noch hinzugefügt werden, dass die Fondsgesellschaften natürlich sehr darauf achten, Risiken zu minimieren. Weiterhin wird auch bei den Swappartnern durch Streuung das Risiko minimiert. Daher sind — selbst wenn einer der Kontrahenten ausfallen sollte — die Konsequenzen überschaubar.

Wie immer beim Verleihen ist das erstmal kein Problem. Ärgerlich wird es erst, wenn man das Verliehene nicht mehr zurückbekommt. Das wissen die ETF-Anbieter auch und so wird nicht wahllos alles verliehen was nicht niet- und nagelfest ist, sondern nur ein kleiner Teil des Bestandes. An wen verliehen wird unterliegt ebenfalls einem Prüfprozess, um Sicherzustellen, dass die Wertpapiere auch wirklich nur an vertrauenswürdige Partner verliehen werden.

Und natürlich muss der Entleiher auch Sicherheiten hinterlegen, die man im Notfall verwerten kann. Zusätzlich ist es bei den meisten Fonds so, dass zumindest ein Teil der Leihgebühr dir als Eigentümer zugute kommt. Das macht zwar nur wenige Basispunkte im Jahr aus, aber immerhin. Jedes Finanzprodukt hat diese. Die perfekte Geldanlage gibt es eben nicht.

Das war für die meisten Privatanleger zuvor praktisch nicht möglich. Aber mit diesem Beitrag wollte ich auch einmal gezielt über die Nachteile sprechen, um dir und auch mir selbst ein möglichst objektives Bild zu zeichnen. Denn nur wenn man wirklich beide Seiten betrachtet, kann man tatsächlich sagen, ob einem die Medaille tatsächlich gefällt. Fallen euch noch ETF-Nachteile ein, die ich vergessen habe? Dann lasst mir jetzt gleich einen Kommentar da!

Ich will, dass jeder Mensch auf diesem Planeten Zugang zu verständlich aufbereitetem Finanzwissen hat. Wenn du mich mit Homemade Finance bei diesem Vorhaben unterstützen willst und du noch ein weiteres Depot brauchst, dann kannst du das tun, ohne, dass es dich etwas kostet:.

Ich selbst nutze dieses Depot bereits seit einigen Jahren und kann es definitiv weiterempfehlen. Gründe findest du hier: Was ich benutze — Mein Finanzsetup. Wenn du also noch auf der Suche nach einem sehr guten Depot bist, dann freue ich mich über deine Unterstützung.

Damit hilfst du Homemade Finance wirklich sehr! Hi Alex, schöne Zusammenfassung. ETFs sind und bleiben eine gute Sache. Der eigentliche Zweck von Aktien Mitbestimmung an Unternehmen wird allerdings ausgehebelt.

Ein weiterer Pluspunkt für Einzelaktien: Geschäftsmodell, Akquisen, organisches Wachstum und nicht zuletzt diverse Finanzkennzahlen. Mich würde interessieren ob du bei deinem Einzelaktienanteil auch auf Diversifikation achtest oder hier eher auf wenige Unternehmen setzt?

Hi Alex, ich achte schon auf Diversifikation, allerdings ohne mich zu starr festzulegen. Die Bereiche IT und Gesundheitswesen sind aktuell etwas übergewichtet — was aus meiner Sicht aber okay ist. Die Aufarbeitung von Gegenargumenten und damit verbunden die kritische Auseinandersetzung mit einer Geldanlage macht dich als Blogger sehr authentisch. Bevor ich auf einige einzelne Punkte gesondert eingehe, möchte ich noch kurz erzählen, dass ich selber hauptsächlich aktiver Anleger bin.

Die Gründe sind bei mir ähnlich, wie beim Felix. Ich finde viele davon sind Eigenarten eines ETF, die man als Anleger kennen sollte und auch wissen muss, damit umzugehen. Die übrigen Punkte können unter Umständen auch zum Vorteil werden. Wenn es passt, würde ich deinen Beitrag gerne bei mir verlinken. Was ich benutze — Mein Finanzsetup. Wenn du also noch auf der Suche nach einem sehr guten Depot bist, dann freue ich mich über deine Unterstützung.

Damit hilfst du Homemade Finance wirklich sehr! Ich finde es auch super, das du den Geldfluss nicht Stumpf über jeden Monat über alle Portfolioteile wirfst und damit Gebühren sparst. Kann man das ebenfalls automatisieren, oder kümmerst Du dich aktiv selber darum? Fertig ist die Laube. Wirklich entscheidend ist das aber alles nicht — das wichtigste steht ganz am Ende: Im Prinzip finde ich die Vorgehensweise gut so, allerdings klar, irgendwas muss ich doch jetzt schreiben ;-!!

Klar, die Entscheidung kann man so treffen, ich persönlich! Erst wenn diese Entscheidung getroffen ist, würde ich mir überlegen, was genau in die beiden Komponenten rein soll. Wenn ich Dein Endprodukt sehe, würde ich sagen, dass nach dem ersten Schritt bei Dir eine Aufteilung: In den sicheren Hafen kann man dann Staatsanleihen packen oder Festgeld oder Tagesgeld oder was auch immer man als halbwegs sicher ansieht.

Über Länderaufteilung kann man dann auch immer trefflich streiten — ich denke, hier ist erlaubt, was gefällt, wenn es nicht gerade die Welt komplett auf den Kopf stellt, also einzelne Länder mit Ausnahme der USA!

Ähnlich wie Du hier Europa ggü. Da sehe ich ehrlich gesagt, keinen Unterschied im Vorgehen. Das eine ist eine Regionenwette, das andere eine Branchenwette. Erlaubt ist, was gefällt. Kommer dies mitunter tun. Ich habe neulich schon an anderer Stelle diese Seite verlinkt: Daher würde ich sagen: Wenn Du mit dem Depot so gut schlafen kannst und Du es über viele Jahrzehnte so fortführst, ist es das beste Depot für Dich!

Meines sieht ganz anders aus und das meiner Frau auch wiederum anders. Es gibt hier einfach kein richtig und falsch. Auch wenn man mitunter im Netz das Gefühl vermittelt bekommt, als gäbe es gewisse Standards, an die man sich halten sollte.

Hallo Dummerchen, genau diese Art von detaillierten und tiefergehenden Kommentare sind der Grund warum die Leute sich mehr von dir wünschen. Ein Flussdiagramm wäre da sicher hilfreich, vielleicht ergänze ich das bei Gelegenheit. Ich stimme dir auch absolut zu, es gibt nicht die eine beste Variante und im voraus kann man sie sowieso nicht bestimmen. Rückblickend in 20 Jahren kann man natürlich sagen, die und die Variation wäre noch ein Quäntchen besser gewesen.

Unterm Strich ist es aber egal, viel wichtiger ist es überhaupt etwas Vernünftiges gemacht zu haben. Im Einzelnen muss es dann nur psychologisch für den jeweiligen Anleger passen und die sind natürlich verschieden. Bei meinem Broker bzw. Das ist aber für mich vertretbar und kostet keine 5 Minuten. Die Reihenfolge hat sich irgendwann von selbst ergeben, ich habe einfach mit einem angefangen, denn nach langer Zeit spielt das schlicht keine Rolle.

Unterm Strich komm die gleiche Provision raus….. Ich mache das über unterschiedliche Sparpläne, die ich monatlich ausführen lasse. Mit vier ETFs komme ich jetzt auf über 2.

Hier habe ich einen Artikel darüber verfasst http: So wie es aber Thomas macht, verschenkt er eine riesige Menge an Diversifikation nur Japan, was ist mit dem restlichen pazifischen Anteil? Europa hat im Verhältnis eher wenig an der Weltwirtschaft zu sagen.. Ich gehe davon aber davon aus, dass durch eine weitreichende Diversifikation auch ein paar Unternehmen dabei sind, die in Japan Geschäft haben und mich profitieren lassen, wenn es da gut läuft.

An und für sich wäre so eine All in One Lösung sicher reizvoll, gerade bei kleineren Sparbeträgen spart man so sehr stark Gebühren ein. Daher hätte ich Sorge ob es diesen so auch noch in Jahren gibt. Ich überlege momentan ob es einen Unterschied macht bei der comdirect ein sparplan einzurichten dort kann man bis zu 10 etfs in einem sparplan besparen oder bei anderen Anbietern mit 4,5 oder mehr sparplänen.

Wäre es im Endeffekt dssselbe? Comdirect hat den Vorteil, dass man auch krumme Beträge wie z. Mit der Comdirect lassen sich festgelegte Anteile leichter besparen anstatt sie einmal im Jahr zu rebalancen. ETFs sind eine gute Anlageform, vor allem bei langrfristigen Sparplänen. Immobilien halte ich allerdings ebenso als Beimischung für ein Portfolio für notwendig wie physisches Gold! Ich habe erst vor kurzem angefangen mich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen, und Dein Blog hilft mir sehr gut dabei mich zu orientieren.

Ich habe zwei Fragen: Ich möchte gerne nachhaltig und ethisch korrekt Geld anlegen. In diesem Fall ist es sehr schwierig ETFs zu benutzen. Wie gehst Du mit dem Thema Nachhaltigkeit um? Du schreibst man sollte jeden Monat den selben Betrag in seinen Sparplan einzahlen. Nun möchte ich mal davon ausgehen, dass mein Gehalt in den kommenden Jahren steigen wird. Sollte ich dann nicht auch jährlich, oder zumindest nach Lebenssituation meine Sparrate anpassen?

Hi Alex, wirklich sehr schöner Blog! Ich habe auch eben angefangen mein ETF aufzubauen. Bei den Anleihen bin ich noch unschlüssig.

Im World ist bereits ein hoher Europa-Anteil. Die Anleihen sind ebenfalls stark europalastig. Eine Aufteilung nach BIP sähe hingegen so aus: Aufteilung nach Marktkapitalisierung So ist auch meine Gewichtung angelegt. Dein Portfolio wird sehr anleihenlastig. Wenn du noch jung bist und daher ein hohes Humankapital besitzt, solltest du einen höheren Aktienanteil wählen. Hi Michael, danke für den Input.

Kannst du mir das detaillierter erklären? Ich finde Deine ETF — Zusammenstellung sehr interessant, wollte Dich diesbzüglich aber fragen wie Du zu einer entsprechenden Zusammenstellung von db xtrackers stehst?

Hallo Alex, ich habe gerade deine Seiten gelesen und beschäftige mich seit vielen Jahren, auch recht erfolgreich, mit diesen Themen. Persönlich habe ich noch wenige Einzelaktien im Depot. Dazu kommt, dass ich nun die Dividenden versteuern muss, somit doppelt Pech. Bei einem gehedgten ETF habe ich die Möglichkeit jederzeit verkaufen zu können.

Das geht natürlich zu Lasten der Rendite, aber das ist mir das wert. Bei Anleihen finde ich das noch wichtiger. Mach weiter so- sehr interessant!

Das ist auch ok insofern Wechselkurse auch einer Regression zum Mittelwert folgen. Von dem her würde man mit einem gehedgten ETF auch etwas für seine Kosten bekommen, nämlich Planungssicherheit.

Inwiefern das bei einem wirklich globalen Portfolio von Nöten ist, steht mal auf einem anderen Papier. Der Tipp, dass man jeden Monat nur einen ETF kauft, sollte sich aufheben wenn die Kosten prozentual und nicht fix vom jeweiligen Sparbetrag sind, sehe ich das richtig? Ich überlege langfristig für meinen Sohn 2 Jahre Kapital aufzubauen. Dazu gibt es ja auch schon einen anderen Beitrag von dir den ich auch sehr interessiert gelesen habe.

So nun zu meiner Frage. Du beschreibst ja dass du langfristig investierst. Grundsätzlich habe ich bei langfristigen Investitionen es so verstanden das man thesaurierende ETFs nehmen sollte.

Wie siehst du das? Klar, im Endeffekt linke Tasche rechte Tasche im Vergleich zu einem thesaurierenden ETF, insbesondere, weil ich ja nichts entnehme und nur investiere.

Deswegen meine aktuelle Sicht der Dinge: