Börse Riad bricht ein: Saudi-Arabien drohen Konsequenzen

Ende eines Traums: Die Deutsche Bank verabschiedet sich unter dem neuen Chef Christian Sewing von ihrem Anspruch, mit den großen Wall-Street-Häusern in einer Liga zu spielen. Nach einem.

Bricht der Markt mal ordentlich ein? Er verantwortet dort die Anlagestrategie für private und institutionelle Kunden. Immobilienmarkt Von Mittelstand zu Mittelstand.

Schwaches Wirtschaftswachstum

Ende eines Traums: Die Deutsche Bank verabschiedet sich unter dem neuen Chef Christian Sewing von ihrem Anspruch, mit den großen Wall-Street-Häusern in einer Liga zu spielen. Nach einem.

Die Aktie brach am Mittwoch um mehr als 10 Prozent ein. Bisher hatte der Vorstand ein Plus von 5,5 bis 7,5 Prozent erwartet. Der operative Gewinn bereinigtes Ebitda soll statt Millionen jetzt nur noch rund Millionen Euro erreichen. Im Vorjahr hatte Osram Millionen Euro erzielt. Der vergleichbare Vorjahreswert lag bei 2,78 Euro. Osram-Finanzvorstand Ingo Bank hatte die Prognose schon bei der Vorlage der Erstquartalszahlen in Frage gestellt und den Ausblick wegen des schwachen Dollar als "ambitionierter zu erreichen" bezeichnet.

Die bereinigte Ebitda-Marge lag bei 15,1 Prozent. Wir treten als Gegenpartei in die Geschäfte ein und garantieren deren Erfüllung für den Fall, dass eine Partei ausfällt. Und wir sorgen dafür, dass Transaktionen ausreichend besichert sind. Diese drei Funktionen sorgen dafür, dass zunehmend sogar Marktteilnehmer unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, für die eine entsprechende gesetzliche Anforderung gar nicht existiert. Beispiele sind die Deutsche Finanzagentur, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und die niederländische Staatsschuldenagentur.

Mit zunehmender eigener Clearingaktivität stellt sich Marktteilnehmern die Frage der Risikosteuerung: Ist es sinnvoll, alle Geschäfte bei einem Clearinghaus zu verrechnen oder ist es besser, das Volumen vielmehr zu verteilen? Die Finanzbranche hat sich an dieser Stelle für eine Streuung entschieden. Die Teilnehmer des Partnerschaftsprogramms betonen nahezu unisono, dass sie die Auswahlmöglichkeit schätzen, die wir mit unserem Modell geschaffen haben.

Das gilt übrigens unabhängig vom Ausgang des Brexit. Der Markt hat sich für eine Risikostreuung entschieden, und entgegen anderslautender Warnungen sind damit auch keine nennenswerten Zusatzkosten für die Kunden verbunden. Und unser Partnerschaftsmodell ist die Grundlage dafür, dass wir im neuen Jahr gemeinsam noch mehr erreichen: Für die Kunden, den Markt und einen starken Finanzplatz Frankfurt.

Das wichtigste Argument gegen weiter steigende Aktienkurse sind die Unternehmensgewinne. Die Ergebnisse für das zweite Quartal fielen nur auf den ersten Blick überzeugend aus. Denn die Unternehmensanalysten hatten im Vorfeld ihre Prognosen derart stark reduziert, dass es den meisten Aktiengesellschaften sehr leicht fiel, die Erwartungen zu übertreffen.

Tatsächlich sinken die Profite der Firmen in den Vereinigten Staaten bereits seit mehr als einem Jahr. In Deutschland sind sie ebenfalls rückläufig. Dennoch sind die Kurse seit dem Einbruch zu Jahresbeginn kräftig gestiegen.

Die sinkenden Unternehmensgewinne bei gleichzeitig anziehenden Notierungen haben zu einer sogenannten Bewertungsexpansion geführt: Aktien sind teuer, womöglich zu teuer geworden. Das ist spürbar höher als es in den zurückliegenden zehn Jahren war. Auch deutsche Aktien sind gemessen am Dax zurzeit höher bewertet als in der jüngeren Vergangenheit.

Er verantwortet dort die Anlagestrategie für private und institutionelle Kunden. Dass die Unternehmen bei den Gewinnen wieder den Wachstumsmotor anwerfen können, scheint eher unwahrscheinlich. Denn die verschiedenen Frühindikatoren weisen darauf hin, dass das konjunkturelle Umfeld eher schwach bleiben wird.

Die Annahme einer starken Konjunktur im zweiten Halbjahr ist damit eher gewagt. Wenn sich die Frühindikatoren weiter eintrüben sollten, werden vor allem die Branchen leiden, die die jüngste Aufwärtsbewegung bei Aktien getragen haben: Technologie, Industrie und Konsum — also stark konjunkturabhängige Bereiche.