Athabasca-Ölsande


Durch den horizontalen Endabschnitt einer Bohrung wird Wasserdampf in die Lagerstätte gepresst. Dieses Verfahren wird bislang noch nicht zur kommerziellen Förderung eingesetzt. In Niedersachsen und am Oberrhein wurden Ölsande auch bergmännisch unter Tage abgebaut. De facto können Tagebaue jedoch nur auf einer Fläche von insgesamt Quadratkilometern links und rechts des Athabasca River nördlich von Fort McMurray angelegt werden, und bis zum

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De facto können Tagebaue jedoch nur auf einer Fläche von insgesamt Quadratkilometern links und rechts des Athabasca River nördlich von Fort McMurray angelegt werden, und bis zum Bei höherer Deckgebirgsmächtigkeit 60 Meter und mehr werden sogenannte In-situ-Verfahren angewendet. Dabei wird das Bitumen über Bohrungen mittels Hitze oder Lösungsmitteln direkt im Untergrund mobilisiert und abgepumpt.

Dabei wurden Gesteinsbrocken bis zu 1 Meter Durchmesser ausgeworfen und ein Teil des ausgeworfenen Materials ging noch in bis zu Metern Entfernung von der Blowout-Stelle nieder. Folgende Unternehmen sind mit folgenden Projekten an der Ölsandförderung und -aufbereitung beteiligt Stand [11] , kleingedruckte Projekte sind über die Planungsphase noch nicht hinausgekommen:. Anfang wurde eine Kooperation der Universität von Alberta mit der deutschen Helmholtz-Gemeinschaft namens Helmholtz-Alberta-Initiative installiert.

Dafür standen umgerechnet rund 25 Mio. Dollar aus deutschen Steuermitteln zur Verfügung. Transportiert wird es unter anderem mit der Eisenbahn. Aktuell erfolgt der Ausbau auf In Ergänzung zu Keystone waren ursprünglich zwei weitere Pipelines geplant: Letztere wäre mit einer Länge von Kilometern die längste Pipeline in Nordamerika. Gegen beide Projekte formierte sich bei Natur- und Umweltschützern Protest. Moleküle teils hydrophil teils aber auch hydrophob sind. Indes gibt es bislang keinen direkten Nachweis, dass zwischen Bitumen und Mineralkörnern tatsächlich solche Wasserfilme existieren.

War der Sedimentkörper vor der Imprägnation mit Öl wassergesättigt, bliebe aufgrund der Hydrophilie der Quarzkörner Wasser auf den Kornoberflächen zurück. Auch nachträglich in den Ölsand eingedrungenes Wasser würde sich aufgrund der Hydrophilie der Quarzkörner an jene anlagern. Die Ölsandvorräte könnten rund zwei Drittel der weltweiten Öl-Reserven ausmachen. Die technisch förderbaren Reserven im Orinoco-Schwerölgürtel werden auf Milliarden Barrel geschätzt.

Dies sind unter anderem die sogenannten Athabasca-Ölsande. Die Auswahl des Gewinnungsverfahrens erfolgt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der Hauptfaktor dabei ist die Deckgebirgsmächtigkeit. Oberflächennahe Ölsandlagerstätten können im Tagebau gewonnen werden, ganz ähnlich wie die Braunkohle in Deutschland. Bei im Tagebau gewonnenem Ölsand muss die Kohlenwasserstofffraktion nachträglich von der Mineralfraktion getrennt werden.

Bei Lagerstätten, die sich zu tief unter der Oberfläche befinden, um im Tagebau ausgebeutet zu werden, kommen sogenannte In-situ -Verfahren zum Einsatz. Die In-situ-Techniken funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Die langkettigen werden in kurzkettigere Kohlenwasserstoffe aufgespalten. Die folgende Auflistung enthält eine Auswahl von mehr oder weniger häufig bei der Förderung von Bitumen und natürlichem Schweröl angewendeten In-situ-Verfahren.

Durch den horizontalen Endabschnitt einer Bohrung wird Wasserdampf in die Lagerstätte gepresst. Der technische Vorgang des Einpressens wird auch Injektion genannt und die entsprechende Bohrung wird daher als Injektionsbohrung bezeichnet. Die zähen Kohlenwasserstoffe werden durch die Hitze dünnflüssiger und, da sie schwerer als der Wasserdampf sind, in tiefere Bereiche des Reservoirs verdrängt.

Von dort werden sie über eine zweite Bohrung mit ebenfalls horizontalem Endabschnitt, die sogenannte Förderbohrung, zur Oberfläche abgepumpt. Schweröl und Wasser abgepumpt.

Danach wird der Förderzyklus von neuem begonnen. Hierbei wird über die vertikale Injektionsbohrung Luft oder Sauerstoff in die Lagerstätte gepresst. Entweder entzündet sich ein Teil der leicht entflammbaren Fraktion des Bitumens bzw. Schweröls von selbst oder wird mit einem Brenner entzündet. Terrorbekämpfung und Beistand von Israel. Alles andere sei Aufgabe der Europäer. Ob da wohl noch die Verteidigungsausgaben ausreichen werden?

Deutschland schlittert schon heute sehenden Auges immer tiefer in den Sumpf des Irak und Nordafrikas hinein. Seit 20 Jahren ist er freiberuflich im Bereich Energietechnik tätig. Er hat eine eigene Webseite mit interessanten Themen, die Sie hier finden. Humprich noch erwähnen sollte: Vorkommen der USA reichen für zirka Jahre. Soweit reicht dann auch die strategische Vormachtstellung. Die könnten gar nicht darauf verzichten.

Diese Erläuterungen sind sehr hilfreich. Was wird das für Folgen haben? Wie sehen die Flächen aus, wenn der Ölsand raus ist - sind sie vielleicht sogar sauberer als vorher? Was passiert, wenn die demokratischen Verhältnisse in den genannten Staaten eine andere Weltsicht mächtig werden lassen? Wird man die Produktion dann einstellen und als Ruine stehen lassen oder versucht man die Verhältnisse zu ändern? Es ist ein wenig so wie mit den Zöllen.

Die können ja sehr nützlich sein. Aber es könnte auch geschehen, das wegen vier Jahren Trump niemand auf die Idee kommt, ein zusätzliches Stahlwerk aus dem Boden zu stampfen. Dann werden die Zölle zu einer Art zusätzlicher Mehrwertsteuer für die Verbraucher. Darüber sollten sich Europäer nicht aufregen. Ich erinnere mich noch gut an meine Gymnasialzeit in den igern. Ja, die wussten das ganz genau. Später dann weitere Horrorszenarien. Ich kann mir im übrigen sehr gut vorstellen, wie Donald Trump über Frau Merkel denkt.

Das sind absolut zwei verschiedeneWelten. Sehr geehrter Herr Dr. Nur in einem Punkt bin ich anderer Meinung: In Deutschland ist die Technik des Frackings aufgrund der sehr dichten Besiedelung und Bebauung bei gleichzeitig häufiger Nutzung von Grundwasser doch glaube ich etwas risikobehafteter für die Umwelt. Wir könnten uns natürlich fragen, ob die Bevölkerungsdichte nicht einfach durch den Geburtenrückgang der schon länger hier lebenden reduziert werden könnte, jedoch scheinen rund 87,5 Prozent der Bevölkerung dagegen zu sein… Aber das ist ein anders Thema.

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