Pulitzerpreise 2007: Goldmedaille für "The Wall Street Journal"


Mich stört es jedenfalls nicht, denn bei harten Wirtschaftsinformationen und Analysen spielt nun einmal das Original in der Champions League globaler Wirtschaftsinformationen. Da lohnt sich doch eher der Blick ins Original. Das hat einen gewissen Erfolg, doch beim "Journal" glaubt man besser zu wissen, was der Leser wirklich will. Einloggen Mit Eingabetaste abschicken. Einen wirklichen Meinungstrend habe ich noch nicht verorten können.

SWR berichtet im Netz, Radio und Fernsehen


Ausgerechnet diese Lieblingszeitung des Kapitalismus war über Jahrzehnte ein Symbol dafür, dass für Geld nicht alles zu kaufen ist. Barron in den Besitz des Verlags und des Wall Street Journals gekommen war, wollte die Kontrolle über das Unternehmen trotz lukrativer Angebote auf keinen Fall abgeben.

Als der Medienmogul Rupert Murdoch aber über fünf Milliarden Dollar für den Verlag und die Zeitung bot, war der Lockruf des Geldes für die mittlerweile zerstrittene Familie doch zu stark und sie verkaufte das Traditionsblatt. Trotz vieler Befürchtungen hat das Wall Street Journal nach dem Verkauf seine publizistische Qualität nicht eingebüsst.

Es hat redaktionelle Neuerungen eingeführt und sein veraltetes Layout aufgefrischt. Seit setzt die Zeitung, die jahrelang durch eine ausschliesslich schwarzweisse Gestaltung auffiel, auch Farbe und Fotos ein. Einer unverwechselbaren Spezialität ist sie aber bis heute treugeblieben: Zum Start schrieb ich:. Damals kostete ein Monat 12,67 Euro. Ich hielt das für die digitalen Inhalte für unschlagbar, zumal man die US-Ausgabe und die anderen internationalen Ausgaben mit ihren jeweiligen Archiven dazu erhielt.

Heute zahlt man übrigens 22 Euro. Die Managementluftblasen von der Konzentration auf die Kernkompetenzen kann man wie immer in solchen Fällen zur üblichen Restrukturierungsrhetorik zählen. Was wirklich zählt sind die Daten. Und wenn unter dem Strich drauf gezahlt wird, dann hat das in unserer Wirtschaftsordnung die von William Lewis beschriebenen Konsequenzen.

Ich hoffe nicht nur wegen des Erhalts meiner eigenen Kolumne, sondern auch wegen der vielen Links in meinem Blog, dass Dow Jones wenigsten das Archiv erhält. Und trotz dieses schwarzen Tags für den Wirtschaftsjournalismus hoffe ich immer noch auf eine deutsche Version von Business Insider. Die Seiten transportieren Wirtschafts- und Finanzthemen und oft in anspruchsvoller Tiefe und können dabei auch unterhaltsam sein. Dezember wird unsere Seite zum letzten Mal aktualisiert werden.

In der Redaktion herrscht Trauer. Ich gebe Ihnen mein Wort, dass wir diese Leidenschaft in den nächsten Wochen nicht ablegen werden. Es gibt noch genug Geschichten, die es wert sind, auch auf Deutsch erzählt zu werden.

Sie sind herzlich eingeladen, diese bis zum Dezember bei uns zu lesen. Server nicht gefunden https: Ok, soll für mich gut sein. Ich für mich stelle nur fest, mir wäre nichts besonderes aufgefallen. Weder eine erhöhte Verlinkung von verschiedenen Blogs noch irgendwelche Einträge die ich dort gelesen habe. FDominicus Das ist vielleicht ein wichtiger Punkt von Ihnen: Es hat für ein Online-Medium zu wenig Verlinkungen aus der Blogszene gegeben. Die Hauptadressaten vieler imho guter Artikel sehe ich im Finanzbereich selbst.

Und dort wird im Zweifel eher auf Gedrucktes geschaut und wenn online, dann wird aber nicht kommentiert und erst recht nicht gebloggt. Sein Vermögen wird auf zwei Milliarden Dollar geschätzt. Knight Ridder ging jedoch an die McClatchy Co. Peter McPherson eine Schlüsselrolle zukommen. So gebe es im elfköpfigen Board of Directors eine Gruppe, der anders als den Bancrofts weniger am Erhalt der journalistischen Unabhängigkeit denn an einer Erhöhung des Preises gelegen sei. Nach Angaben einer mit den Diskussionen im Board vertrauten Person will diese Gruppe verhindern, dass es zu Nebenabsprachen der Bancrofts mit Murdoch über die redaktionellen Prinzipen kommt.

McPherson stelle die Brücke zwischen den Bancrofts und den unabhängigen Direktoren dar, unterstütze dabei aber das Anliegen der Eignerfamilie, schreibt die Zeitung.

Die Vorbereitung eines Verhandlungsergebnisses, über das die Aktionäre abstimmen können, liegt beim Board und nicht bei den Familienaktionären. Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben. Rasen oder nicht rasen? Einig sind sich die Deutschen aber bei einem anderen Thema. Das Weltwirtschaftsforum ist fast schon wieder Geschichte: Was sind die wichtigsten Eindrücke? Was waren die wichtigsten Themen?