Rohölpreis

Der Ölpreis hängt entscheidend von Förderquoten, Lagerbeständen und Verhaltensweisen von Förderländern sowie von der weltweiten Nachfrage ab. Es gibt hingegen keinerlei Anzeichen dafür, dass der Ölpreis mit Geschehnissen an den Börsen und Aktienmärkten zusammenhängt.

Aus nonkonformistischem Indikator entwickelt sich bullischer Bias Rohöl-Bullen werden sich zu Beginn des Jahres wohl freuen. Finden Sie Fundamentaldaten , die zukünftige Kursbewegungen beeinflussen könnten. Preisstützend am Ölmarkt wirken die Meldungen, dass in Libyen das 'Sharara' Ölfeld offline ist und dadurch Der Preisabstand zwischen den beiden Rohöl-Sorten schwankt aber mitunter deutlich.

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In der letzten Woche wurden nun aber massiv Long-Positionen abgebaut. In der Tat ist der Knick nach unten im Ölpreis in der letzten Woche deutlich erkennbar.

Die Ölpreise werden nicht mehr weiter steigen. Einige Länder wie Iran und Irak wurden von der Förderkürzung zwecks Wiederaufbau der Wirtschaft ausgenommen, andere wiederum hielten sich nicht so recht an die vereinbarte maximale Förderquote.

Saudi Arabien hätte durch die Angebotsdrosselung einen Rohölpreis von mindestens 65 Dollar erreichen wollen, doch so weit ist es nie gekommen. Die Saudis verlieren gleich doppelt: Einerseits erreichte der Ölpreis nie die gewünschte Höhe, andererseits schwinden die Marktanteile am Rohölmarkt zunehmend, da sie weniger produzieren. Als grosse Profiteure stellen sich die US-Frackingunternehmen heraus, welche ihre Grenzkosten gemäss Toren inzwischen auf 30 bis 40 Dollar pro Barrel gesenkt haben und ihre Produktion derzeit auf Hochtouren laufen lassen.

Und die Zeit läuft weiter für die amerikanischen Produzenten: Die Produktionskosten werden dadurch immer tiefer. So gesehen hat Rohöl als Konjunkturindikator Schwächen. In den vergangenen Monaten war der Ölpreis besonders für die Nordseesorte Brent auch deshalb geklettert, weil es Spekulationen um eine Eskalation im ölreichen Nahen Osten gibt.

Industriemetalle gelten als klassische Frühindikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung. Gleitet die Welt in eine Rezession ab, sinkt die Nachfrage frühzeitig, die Preise geben nach. Worauf Anleger achten sollten.

Warum sehe ich FAZ. Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert. Aktivieren Sie Javascript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können. Rohöl ist ein natürlich auftretender, fossiler Brennstoff. Es ist aus vorzeitlicher, organischer Materie entstanden — wie etwa Plankton und Algen — die tief im Untergrund begraben und extremer Hitze und extremen Druck ausgesetzt wurde.

Rohöl ist einer der am meisten benötigten Rohstoffe der Welt, da es in diverse Verbraucher-, Industrie- und Energieprodukte separiert oder raffineriert werden kann. Hierzu zählen Benzin, Diesel, Schmierstoffe, Wachs und andere petrochemische Produkte, von denen viele zur Herstellung von Kunststoffen verwendet werden.

Wie alle Rohstoffe wird der Rohölpreis stark von der Angebots- und Nachfragesituation beeinflusst. Viele Trader versuchen daher die Weltproduktion und den weltweiten Verbrauch abzuschätzen, wenn sie herausfinden möchten, in welche Richtung der Rohölpreis sich entwickeln wird. Obwohl die weltweiten Reserven begrenzt sind und irgendwann zu Ende gehen werden, gibt es derzeit genug, so dass das Angebot weitgehend davon abhängt, wieviel Länder zu fördern bereit oder fähig sind.

Diese Organisation legt die Förderquoten für ihre Mitgliedsstaaten fest. Ziel dabei ist es, den Wettbewerb zu senken und den Rohölpreis auf einem profitablen Niveau zu halten. Der Ölpreis fällt aller Wahrscheinlichkeit nach, wenn die weltweite Rohölproduktion steigt — zum Beispiel durch die OPEC, ein unabhängiges Land oder eine anderweitige Zusammenarbeit — und er steigt, wenn die Förderung verringert wird unter der Annahme, dass die Nachfrage gleich bleibt.

Alles, was sich auf die Fähigkeit eines Landes auswirkt, Öl zu liefern — zum Beispiel eine Senkung der Förderquote, ein Krieg, ein Terroranschlag oder eine Naturkatastrophe — kann sich daher auf den Preis auswirken. Die Nachfrage nach Rohöl hängt andererseits von dem Gesamtwachstum der Weltwirtschaft ab, da der Rohstoff umfangreiche Anwendungen findet.

Die Nachfrage steigt häufig in Boomzeiten und fällt, wenn es der Weltwirtschaft schlecht geht. Die Preisentwicklung folgt entsprechend unter der Annahme, dass der Ölpreis gleich bleibt.

Rohölwird traditionell in US-Dollar abgerechnet.