Rembrandt van Rijn


Aber wie viel Benzol ist denn in den Boden gelangt?

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Dies wird am Beispiel der Judendarstellung besonders deutlich. So verwendete Rembrandt über lange Zeit den Juden zugeordnete körperliche Merkmale nur bei Darstellungen in negativen Zusammenhängen, wie etwa bei den Hohenpriestern , und verstärkte diese traditionell dargestellten Gesichtszüge noch. Nach seinem konkursbedingten Umzug studierte er erstmals direkt an jüdischen Modellen. Eine dieser Studien ist das Gemälde Ein Christus nach dem Leben , in dem er den Sohn Gottes, dessen Aussehen sonst dem niederländischer Modelle angeglichen wurde, mit jüdischen Gesichtszügen gestaltete.

Der Philosoph ist in einem Moment des Sinnierens dargestellt. Seine rechte Hand hat er auf eine Büste gelegt, die Homer darstellt. Im Anschluss an seinen Umzug nach Amsterdam begann Rembrandt bei seiner Arbeit im Atelier Uylenburghs verstärkt Porträts zu malen und eroberte mit ihnen rasch den Markt für dieses Genre.

Er band die Porträtierten in kleine Handlungen ein, wie etwa die Übergabe eines Briefes durch die Frau an ihren Mann in einem Doppelporträt, was den Bildern Lebendigkeit verleiht. Zudem gelang es Rembrandt, die menschliche Haut besonders realistisch wiederzugeben. Im Vergleich mit anderen Porträtmalern nahm sich Rembrandt mehr Freiheiten heraus, so dass seine Bilder im Vergleich mit anderen Porträts derselben Person geringere Übereinstimmungen der körperlichen Merkmale aufweisen.

Leser, das ist de Gheyn und ist es nicht. Rembrandt bildete nicht die Porträtierten in einer Reihe ab, wie es Tradition war, sondern stellte sie um den Leichnam versammelt dar. Dessen Sehne am linken Unterarm ist freigelegt und wird vom Chirurgen mit der Zange angehoben, während er seinen Vortrag hält. Mit Ausnahme Tulps, der auf einem Sessel sitzt, stehen alle Figuren, die als Mitglieder der Gilde zu identifizieren sind, und werden in Posen abgebildet, die für das Verfolgen eines Vortrages typisch sind.

So zeigt Rembrandt den konzentrierten Blick auf den Redner ebenso wie einen prüfenden in das Lehrbuch in der rechten unteren Bildecke oder das sachkundige Mustern des Präparates. Somit sind alle Figuren in einem gemeinsamen Geschehen vereinigt. Die einzelnen Gesichtszüge sind deutlicher herausgearbeitet, als es die Situation verlangt, was auf den heutigen Betrachter wie eine übertriebene Pose wirkt.

Diese Übertreibung legte Rembrandt jedoch mit der Zeit ab. Ein Beispiel der zu Beginn der Amsterdamer Zeit entstandenen Einzelporträts ist das Zentimeter hohe und Zentimeter breite Porträt des Predigers Johannes Wtenbogaert , das von Rembrandt im Auftrag der remonstrantischen Gemeinde gemalt wurde. Es zeigt den Pfarrer Johannes Wtenbogaert, der für kurze Zeit aus seiner Verbannung in die Niederlande zurückgekehrt war. Er hat für den Teile des Bildes, wie die Hände, stammen nicht von Rembrandt selbst, sondern wurden von einem Ateliermitarbeiter gemalt.

Diese Praxis kam bei einigen Porträts Rembrandts vor, da es nicht ungewöhnlich war, dass in Porträtwerkstätten verschiedene Maler an einem Bild arbeiteten. Eines der berühmtesten Gemälde Rembrandts ist das Gruppenporträt Die Nachtwache , das gemalt wurde.

Rembrandt erfüllte diesen Auftrag wie schon bei der Anatomie des Dr. Tulp , indem er die Porträtierten in eine Handlung einband. Kapitän und Leutnant stehen als Ausgangspunkt der Bildhandlung mittig im Vordergrund. Einzelne Mitglieder der Kompanie haben den Befehl bemerkt und machen sich marschbereit. Die Tätigkeit der Gilde wird von drei Schützen symbolisiert, die verschiedene Phasen des Schusses zeigen.

Im linken Vordergrund stopft einer die Büchse, hinter dem Leutnant ist das Mündungsfeuer eines feuernden Schützen zu sehen und rechts vom Leutnant pustet ein alter Mann abgebranntes Pulver von der Zündpfanne. So weist das Bild auf die Feier der Gildengemeinschaft mit einer gemeinsamen Mahlzeit hin. Erst als die Firnisschichten nachgedunkelt waren und das Bild deshalb wie eine nächtliche Szene erschien, bürgerte sich gegen Ende des Jahrhunderts der Titel Die Nachtwache ein.

Diese Spekulationen werden von der Forschung abgelehnt. Diese Arbeiten sind alle von einem starken Hell-Dunkel und einer ruhigen Haltung der Dargestellten geprägt. Das Porträt der unbekannten Frau, die eine Pfauenfeder in der Hand hält, wird durch zwei helle Dreiecke geprägt.

Beide werden von einem schwarzen Bereich der Kleidung getrennt. Diese hebt sich nur leicht vom ebenfalls dunklen Hintergrund ab. Zeit seines Lebens fertigte Rembrandt Porträts an, die ihn selbst mit verschiedenen Gesten und unterschiedlichem Gesichtsausdruck sowie in verschiedenen Rollen zeigen. Das Studium an sich selbst nahm Rembrandt vor allem zu Beginn seiner Laufbahn vor, als er Radierungen anfertigte, die ihn in verschiedenen emotionalen Zuständen mit den dazugehörigen Haltungen und der entsprechenden Körpersprache darstellen.

Im Spätwerk fertigte er stattdessen vermehrt Bildnisse an, die sein Alter zum Thema haben oder in denen er historische Rollen annimmt. Das Zentimeter hohe und 80 Zentimeter breite Selbstporträt aus dem Jahr zeigt Rembrandt vor einem hellen, neutralen Hintergrund, so dass die Figur besonders betont ist.

Er trägt Kleidung aus Seide und Brokatstoff. Der Mantel ist mit einem Pelzkragen besetzt. Über dem auf einer Barriere aufgestützten Arm liegt eine schwere und kostbare Stola. Als Kopfbedeckung trägt Rembrandt ein Barett. Das Gesicht ist im Halbprofil mit einem melancholischen Ausdruck gemalt.

In der rechten unteren Bildecke auf der Barriere ist die Signatur Rembrandt f. Rembrandts Alterung ist in seinen Porträts nachvollziehbar.

So zeigen die Bilder ihn mit schütterem Haar und stärker werdenden Falten. Es zeigt den dunkel gekleideten Rembrandt vor einem überwiegend dunklen Hintergrund. Nur die linke obere Bildecke, in der auch die Signatur angebracht ist, ist heller. In der Hand hält Rembrandt eine Ausgabe des Alten Testaments ; die dargestellten Buchstaben sind der hebräischen Schrift nachempfunden.

Das Schwert als typisches Attribut des Apostels Paulus von Tarsus , der mit einem solchen hingerichtet wurde, ist mit seinem Knauf nur angedeutet. Demokrit galt in der Antike als der lachende Philosoph , aufgrund seiner Lehre von der Wohlgemutheit als höchstem Gut.

Damit könnte das Bild auch die Erkenntnis Rembrandts über seine eigene Überheblichkeit und Sterblichkeit symbolisieren. Diese Interpretation gilt jedoch ebenfalls nicht als sicher. So wird angeführt, dass bei Röntgenuntersuchungen festgestellt wurde, dass Rembrandt in einer früheren Version des Bildes nur lächelte und nicht lachte. Die Insolvenz-Inventarliste Rembrandts von führt zwölf Landschaftsgemälde von seiner Hand auf, von denen sich nach heutigem Wissensstand acht erhalten haben.

Daneben werden ihm 32 Radierungen und zahlreiche Zeichnungen mit Landschaftsdarstellungen zugeschrieben. Landschaftsgemälde standen zu Lebzeiten Rembrandts in der traditionellen Hierarchie der Gattungen unter der Porträt- und Historienmalerei und waren dementsprechend preiswerter. Rembrandt selbst wird sich als Historienmaler gesehen haben. Landschaften zeichnete er bei Wanderungen in der Umgebung Amsterdams eher zu seinem persönlichen Vergnügen.

Dies erklärt, warum er nur wenige Landschaftsgemälde schuf, die sich darüber hinaus deutlich von denen seiner Zeitgenossen unterscheiden. Im Zeitraum zwischen und malte Rembrandt einige Landschaftsgemälde , was nicht notwendigerweise bedeutet, dass diese Bilder keine Figuren enthalten.

Im Unterschied zu seinen Zeichnungen und Radierungen, die meist weite, offene und realistisch gehaltene Landschaften zeigen, wirken die Gemälde überwiegend bewegungslos und beengt. Sie hatten begrenzten Einfluss auf nachfolgende Künstler im England um das Jahr Während viele italienische und den Italienern nacheifernde Künstler Landschaften der römischen oder griechischen Antike wählten, malte Rembrandt oftmals solche, die eher dem israelischen Raum zugeordnet werden können.

Wie die Maler idealisierter Landschaften stellte Rembrandt in seinen Gemälden nicht die Realität dar. Er ging jedoch noch weiter, indem er auch auf die Basis des Studiums der Natur für das Malen des Bildes verzichtete.

Ein Beispiel für die fantastischen Landschaften ist das Gemälde Landschaft mit Gebäuden , das Rembrandt zwischen und schuf.

Es ist die am meisten klassische Landschaftskomposition unter seinen Werken und orientierte sich vermutlich an der entstandenen Landschaft mit der Flucht nach Ägypten von Annibale Carracci , einem Gemälde, das Rembrandt als Kopie bekannt gewesen sein dürfte. Ein Teil von ihnen wird von der Sonne beleuchtet, der andere liegt im Schatten.

Die Gebäude gliedern sich farblich und kompositorisch so in die Landschaft ein, dass sie wie natürlich zu ihr gehörend erscheinen. Im Vordergrund ist ein Fluss zu sehen, über den eine Brücke führt.

Es ist möglich, dass Rembrandt das Gemälde nicht vollendete und deshalb keine Figuren in das Bild integriert sind. Das kleine Format und die Ausführung lassen vermuten, dass sie auf einer Zeichnung basiert. Der Vordergrund des Bildes ist relativ leer.

In seiner linken Ecke sitzt ein Mann, in seiner rechten Hälfte befinden sich drei weitere Figuren. In der Ausführung ist diese Landschaft nicht so repräsentativ und prunkvoll wie viele andere Winterlandschaften, die im Jahrhundert in den Niederlanden entstanden.

Von den zahlreichen Zeichnungen , die Rembrandt im Laufe seines Lebens anfertigte, sind heute etwa erhalten. Es handelte sich um Skizzen, Vorzeichnungen, Nachzeichnungen und Erinnerungsstützen, die seinen Schülern in der Werkstatt nach Themen geordnet zugänglich waren. Dieses war Rembrandt über einen Stich bekannt und veranlasste ihn, in verschiedenen Zeichnungen den Aufbau dieses Bildes zu studieren. Seine so gewonnenen Erkenntnisse übertrug Rembrandt in das Gemälde Simson an der Hochzeittafel, das Rätsel aufgebend , das sich in der Komposition an das Abendmahl anlehnt.

Ein Beispiel der Umsetzung dieser biblischen Erzählung ist die mit roter Kreide angefertigte Zeichnung Susanna im Bade , die um entstand. Sie orientiert sich kompositorisch an einem Historiengemälde von Pieter Lastman , bei dem Rembrandt studiert hatte.

Der Hauptunterschied zum Original liegt in der weiteren Ausgestaltung der Szene, wobei Rembrandt den Dialogcharakter betont. Über die Körpersprache der beiden Alten transportiert er die Alternativen der Susanna: Der linke weist mit dem Daumen auf das Schloss als Drohung mit der Verleumdung und Anklage, der rechte lockt Susanna mit seinem Finger.

Letzterer wird von Susanna mit einem abweisenden Blick bedacht, womit ihre Ablehnung des Ansinnens dargestellt wird. Rembrandt schuf etwa Radierungen, von denen 80 Kupferplatten erhalten geblieben sind.

Die frühen Radierungen Rembrandts weisen deutliche Stilunterschiede zu seinen Zeitgenossen auf und legen nahe, dass er sich dieser Kunstgattung als Autodidakt näherte. Mit dem Spiel von Hell und Dunkel und der über unterschiedliche Schraffuren erzeugten Perspektive verlieh er ihnen einen malerischen Charakter. Die Landschaft mit den drei Bäumen aus dem Jahr gehört zu den ersten realistischen Landschaftsdarstellungen Rembrandts, nachdem er in seinen früheren Gemälden heroische Landschaften mit Obelisken , Wasserfällen und Burgen kreierte.

Nun konzentrierte er sich auf die Weite der Landschaft und die Darstellung der Wolken. Die 38,5 Zentimeter breite und 45 Zentimeter hohe Radierung Die drei Kreuze aus dem Jahr zeigt eine Interpretation der Kalvarienszene , eines traditionellen Themas von Bildern, dem sich Rembrandt von einem neuen Standpunkt aus näherte. Aus dem Himmel brechen Lichtstrahlen hervor, die in ihrer geometrischen Struktur den sakralen Charakter der Radierung herausstellen.

Sie beleuchten Jesus und den guten Schächer , während der zweite Räuber im Dunkeln bleibt. So ist beispielsweise der Hauptmann auf die Knie gefallen, während am linken Bildrand im Vordergrund ein überwältigter Mann weggeführt wird. Darin rezipierte Rembrandt vor allem Darstellungen aus der Renaissance und der Antike.

Rembrandt begann wahrscheinlich schon in Leiden mit dem Aufbau seiner umfassenden Sammlung verschiedener Objekte und Kunstwerke. Ab finden sich präzise wiedergegebene exotische und ethnologische Gegenstände in den Werken Rembrandts, die nahelegen, dass die Sammlung auch Studienzwecken diente und Atelierrequisiten beinhaltete.

Es könnte sich aber auch um einen Vorrat von wertvollen Gegenständen gehandelt haben, die zum Verkauf bestimmt waren, da Rembrandt sich auch als Kunsthändler betätigte. Mit dem enzyklopädischen Anspruch der Sammlung wollte sich Rembrandt möglicherweise auch in den höheren Kreisen der Gesellschaft profilieren.

Die Sammlung teilte sich in zwei Bereiche auf, zum einen in die Naturalia wie Steinkorallen und Muscheln , zum anderen in die Artificialia , die Gegenstände wie Münzen , Waffen , Musikinstrumente und Gipsabgüsse von Büsten griechischer Philosophen und römischer Kaiser umfassten.

Sie umfasste unter anderem Gemälde von Meistern, die ihn stark beeinflussten, wie Pieter Lastman und dessen Umkreis, von Hercules Seghers und von befreundeten oder stilistisch nahestehenden Künstlern wie Jan Lievens. Infolge seines Konkurses musste sich Rembrandt auch von seiner Sammlung trennen.

Aufgrund der vor der Versteigerung erstellten Inventare sind heute noch der Umfang der Sammlung und die darin enthaltenen Werke und Objekte bekannt.

Bereits kurze Zeit später, als er in eine kleine Wohnung gezogen war, erwarb er eine neue Sammlung. Dabei orientierte es sich an den Inventaren, welche die Exponate auch räumlich zuordneten. Zwischen und bildete Rembrandt Schüler in seiner Werkstatt aus. Als ersten Schüler nahm er dort im Februar Gerard Dou auf, der mit seinen Genrebildern und Porträts später Berühmtheit erlangen sollte.

Im November desselben Jahres folgte Isaac Jouderville. In seinem Haus richtete er sich im ersten Stock sein Atelier ein und im zweiten Obergeschoss, unter dem Dach, die Werkstatt, in der seine Schüler arbeiteten. Für die Schüler waren kleine Arbeitsräume durch bewegliche Trennwände abgeteilt. Die genaue Zahl der Schüler ist nicht bekannt. Frühe Biographen Rembrandts haben die Namen von rund 20 von ihnen überliefert.

So wird ihre Zahl heute auf rund 50 geschätzt. Diese Aussage legt eine höhere Schülerzahl nahe. Rembrandt erlangte schon früh überregionale Bekanntheit und Ruhm.

Nach dem Tod Rembrandts war die Sicht auf seine Werke gespalten. Die klassizistische Kunstauffassung dominierte zwischen und in Italien, Frankreich, den Niederlanden und England und stand im Gegensatz zum Kolorismus , dem Künstler wie Caravaggio und Rembrandt zuzurechnen sind. Deshalb schloss man aus seinen Bildern auf einen niedrigen sozialen Stand und einen schlechten Charakter. Dies wurde auf seine künstlerische Auffassung übertragen.

Im Paris der zweiten Hälfte des Aufgrund der gestiegenen Preise seiner Werke kamen zudem vermehrt Fälschungen auf den Kunstmarkt. Das bestehende Interesse veranlasste den französischen Kunsthändler Gersaint im Jahr , einen ersten Katalog der Radierungen Rembrandts zu erstellen, was einer kunsthistorischen Pionierleistung gleichkam. Die in ganz Europa in Sammlungen vertretenen Bilder von Rembrandt, seinen Schülern und Nachfolgern inspirierten im Wenn dies auch vor allem aus patriotischen Motiven geschah, folgte doch als Ergebnis ein neues Interesse der Kunsthistoriker an Rembrandt.

Erstmals wurde sein Leben gründlich erforscht, wobei Dokumente in Archiven gefunden wurden, die aufzeigten, dass die bisherigen Veröffentlichungen zahlreiche Fehlinformationen enthielten. In diesen Entwicklungen liegt die Grundlage der eigentlichen Rembrandt-Forschung. Jan Emmens korrigierte das Bild von Rembrandt als Brecher der Regeln der Kunst seiner Zeit, zu dem ihn vor allem die klassizistische Kunstliteratur gemacht hatte, zeigte historische Bezüge auf und ging auf Rembrandts Atelierarbeit und dessen künstlerische Vorbilder ein.

Der Erfolg Rembrandts am Kunstmarkt ist ungebrochen. So konnten Werke von ihm in den letzten Jahren hohe Auktionsergebnisse erzielen. Zudem wurden in der Werkstatt Kopien und Varianten angefertigt, so dass zum Beispiel zehn Versionen des Reuigen Judas bekannt sind, die nicht eindeutig einem bestimmten Künstler zugeordnet werden können.

Zum Teil können Archivalien , literarische Erwähnungen oder Reproduktionsstiche zur Bestimmung des Urhebers herangezogen werden, was aber nicht besonders zuverlässig ist. Sie unterliegen jedoch subjektiven Gesichtspunkten. Zu Beginn des Jahrhunderts war eine optimistische Zuschreibungspraxis verbreitet, die stilistische Merkmale für die Bewertung eines Gemäldes als eigenhändiges Werk Rembrandts weit fasste.

Seit nimmt eine im Rembrandt Research Project zusammengefasste Expertengruppe die Bewertung der Bilder, die Rembrandt zugeschrieben werden, vor. Sie teilten die Werke in drei Kategorien ein: Kategorie A umfasst Gemälde, deren Urheberschaft Rembrandts gesichert ist, Kategorie B solche, deren Urheberschaft Rembrandts nicht als sicher angesehen, aber auch nicht abgesprochen werden kann, und Kategorie C beinhaltet Werke, deren Urheberschaft Rembrandts nicht bestätigt werden kann und die seinem Umkreis zugeordnet werden.

So wurde von den drei auf vergoldete Kupferplatten gemalten Bildern Lachender Soldat aus dem Mauritshuis , Betende alte Frau der Residenzgalerie und ein Selbstbildnis aus dem Schwedischen Nationalmuseum , die alle ein ähnliches kleines Format aufweisen, mit der Betenden alten Frau nur das am genauesten gemalte Bild als authentisch erklärt. Im Katalog der Ausstellung Der junge Rembrandt. Rätsel um seine Anfänge , die in Amsterdam und Kassel zu sehen war, wurden aber auch die beiden anderen Bilder zum sicheren Kern der authentischen Werke aus Rembrandts Schaffen der Jahre bis gezählt.

Es wurde nicht sicher nachgewiesen, aber es existiert die Hypothese, dass es von dem aus Augsburg stammenden Maler Johann Ulrich Mayr , der zeitweise in Rembrandts Werkstatt arbeitete, angefertigt wurde, da der Helm aus einer Augsburger Waffenschmiede stamme. Zudem wurden mit Röntgenaufnahmen und Neutronenbestrahlung viele Hinweise zum Malprozess erzielt. Diese Namensgleichheit sollte später fatale Folgen haben. Sie unterscheiden sich nach Einsatzgebieten, wie Polargewässer, Küstenregionen etc, oder nach Schiffstyp wie Tanker, Passagierschiff etc.

In Deutschland ist meistens der Germanische Lloyd zuständig. Der Reeder kann auch eine ausländische Klassifikationsgesellschafte, wie z. Lloyd's Register of Shipping in London, mit der Klasse seines Schiffes beauftragen, auch wenn es unter deutscher Flagge fährt. Der Neubau eines jeden Schiffes erfolgt nach den jeweils neuesten Rules der Klassifikationsgesellschaften. Die Intervalle zur Begutachtung des Schiffes und deren Maschinenanlage obliegt ebenfalls der Klassifikationsgesellschaft.

Januar bis Wer selber auf Kollegensuche gehen will, dem empfehle ich folgende Webseiten: Hier geht es weiter zu: Kuba nach Fidel Castro's Machtergreifung. Händler im Hafen von Port-au-Prince. Von den Händlern kaufte ich diese Holzschnitzerei, die noch heute in unseren Besitz ist. Meine ersten Monate als 2. Fazit meiner ersten Reisen als 2.

Hinzu kamen der eingebildete und arrogante 3. Ingenieur, der Elektriker, der sich für etwas Besseres hielt sowie der aufsässige und nervige Storekeeper, die ich alle drei absolut nicht ausstehen konnte. Es sollte aber noch schlimmer kommen, denn Angola liegt auf der südlichen Erdhalbkugel, so dass eine Äquatortaufe anstand.

Neptun und Thetis' Gefolge haben alles erdenklich Brutale, was man sich einfallen lassen konnte, bei mir angewandt, denn ich hatte keine Chance, mich zu wehren. Ausflug nach Santiago de Chile, mit beinahe fatalen Folgen. Busticket von Santiago nach Valparaiso. Busticket von Valparaiso nach San Antonio. Das Schiff wurde beigedreht. Mein erster Ausflug nach Mexiko City. Evelia und ich am Aztekenstadion. Ein Rubel von entsprach damals fünf DM.

Arbeiter in der Luke beim Füllen von Getreidesäcken. Der Bordfriseur - ein Matrose - verpasst mir ein gepflegtes Aussehen für den Landgang. Im "El Globito" auf der Plaza von Tampico. Mexikanische Musiker in meiner Kammer. Massengutfrachter Gebaut bei Nippon Kokan, Tsurumi In der "Mira Flores" Schleuse. Am Rande der Atacama-Wüste. Wüstensand soweit das Auge reicht. Dicke Eisschicht im Hafen. Eine "wahre" Begebenheit, kein Anglerlatein!

B, Engelmann Heute brutzelte mal unser Bäcker in der Kombüse. An der Plaza von Coatzacoalcos. An der Schwefelpier von Coatzacoalcos. Engelmann Planierraupe in der Ladeluke zum Einebnen des Schwefels. Malinche und Hernan Cortez. Ein Assistent beim Abschmieren der Hauptmaschinen.

Ich beim Einregeln und Zuschalten eines Generators an der elektrischen Hauptschalttafel. Der plumpe Steven eines genieteten Schiffes. Wechseln der Ein- und Auslass-Ventile. Kolben nach Betriebsstunden. Blick auf die beiden Hauptmotoren, Werkzeugtafel und den dahinter befindlichen Fahrstand. Auch eine "Smoketime" musste mal bei der härtesten Arbeit sein. Vergleich der Hugo Stinnes Zweigniederlassung. Catfischessen in Tampa, Catfish - eine Welsart.

Die Stinnes-Flagge wurde eigeholt. Mexiko City vom April - Eine Reise mit Hindernissen. Auf dem Torre Latinoamericano. Blick vom Torre auf Bellas Artes. Blick auf Mexiko City in Richtung Zocalo. Engelmann Aufstieg, vorbei an den Abgaskesseln in den Schornstein. Veränderungen der nautischen Ausbildung. Engelmann Zimmermann beim Hobeln. Steuerbordboot wird zu Wasser gelassen. Beide Rettungsboote auf See. Mission erfüllt, Kurswechsel in Richtung Boot.

Das letzte Boot wird an Bord gehievt. Hafen von Savannah, links die "Monsun". MS "Thomas Müntzer" ex. Doxford, Sunderland GB Baujahr: Müll- und Abfallentsorgung an Bord. Die US-Amerikaner und ihre Umwelt: November im Dock einer Werft von New Orleans. Die "Monsun" im Dock.

Blick von der Werft auf New Orleans. Ein prekäres Thema zum Schluss: