Kinderentwicklung


Das Verständnis komplexerer Satzstrukturen setzt einen wesentlichen Entwicklungsschritt des Kindes voraus. Entwicklung und Lernen im Kindergarten.

Imitationslernen


Diese Richtungen werden in der Überschrift zu den Phasen festgehalten. Das Modell geht davon aus, dass jeder Mensch sich in Stufen entwickelt, die in jedem von Geburt an angelegt sind. Jede dieser Stufen besitzt eine besondere Thematik, die jeweils in der entsprechenden Stufe aktuell wird.

Die Aktualität eines Themas steigert sich schlussendlich zu einer Krise. Wenn die Krise bewältigt wurde, folgt die nächste Stufe usw. Es ist wichtig, dass die einzelnen Thematiken von Geburt an vorhanden sind, aber wie gesagt erst in einer bestimmten Stufe dominant werden. Damit eine gesunde Persönlichkeit entsteht, müssen die einzelnen Krisen erfolgreich bewältigt werden.

Erfolgreich wird dabei jeweils von der entsprechenden Kultur festgelegt. Falls es zu Problemen in der Persönlichkeitsentwicklung kommt, kann mit Hilfe der Stufen herausgefunden werden, welche Krise noch nicht erfolgreich bewältigt wurde. Diese Erkenntnis dient etwa dem Therapeuten dazu, an der richtigen Stelle zu intervenieren.

Die acht Stufen mit ihren spezifischen Krisen sind dem Hintergrund der westlichen Industriegesellschaft beschrieben, was die Universalität natürlich einschränkt. Das Urvertrauen entsteht aus der Erfahrung, dass zwischen der Welt und den persönlichen Bedürfnissen Übereinstimmung herrscht. In dieser Phase entsteht eine Grundhaltung, die sich durch das ganze weite Leben zieht.

Ein Neugeborenes ist darauf angewiesen, dass es versorgt wird. Diese Erfahrungen führen zu einem Vertrauen gegenüber der Mutter und dem Vater. Neben dem Erleben des Vertrauens wird auch Misstrauen erlebt, in dem z. Diese Zeiten, in den das Neugeborene alleine ist, fördert sein Misstrauen. Es ist wichtig, dass ein Kind Vertrauen und Misstrauen kennenlernt.

Entscheidend für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist, dass sich das Vertrauen stärker entwickelt.

In dieser Zeit geschieht die Emazipation von der Mutter, das wird unterstützt durch die neuen Fähigkeiten des Gehens, des Sprechens und der Stuhlkontrolle. Konkret muss das Kind lernen, Dinge festzuhalten oder loszulassen.

Freud und Erikson weisen deshalb auf die Reinlichkeitserziehung hin, die ja von den Psychoanalytikern auch als anale Phase bezeichnet wird. Es lernt, dass es ein Einzelwesen ist. Um eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten, weist Erikson darauf hin, dass die Eltern als Vorbilder genommen werden. Dabei werden von den Kindern auch die Gefühle mitberücksichtigt, die sie im Zusammenhang mit den Eltern erleben. Eine erfolgreiche Bewältigung geht davon aus, dass die Autonomie sich stärker ausbildet, als Scham und Zweifel.

Weil das Kind nun laufen gelernt hat, kann es seine Umgebung selbständiger erforschen. Es ist wichtig, dass das Kleinkind lernt Dinge ohne fremde Hilfe anzugehen, eben z.

Dies fördert die Initiative. Auf der anderen Seite beginnt sich das Kind nun vermehrt mit seinem Geschlecht auseinander zu setzen. Dies führt schlussendlich zur ödipalen Situation. Beim Durchleben dieser Krise lernt das Kleinkind auch Schuldgefühle kennen.

In dieser Zeit bildet sich das Gewissen aus. Ein erfolgreiches Erleben dieser Stufe ist dann gegeben, wenn das Kind gelernt hat, Initiative zu ergreifen, sowie den Umgang mit seinen Schuldgefühlen. Die Kind ist lernbegierig - "Ich bin, was ich lerne". Es erlernt Anerkennung durch die Herstellung von Dingen, durch kognitive Fähigkeiten zu gewinnen. Erfolgreich zu sein ist wichtig. Neben dem Drang zum Spielen entwickelt das Kind einen Werksinn, d. Diesen beiden Ansprüchen versucht die Schule, die in diesem Alter und auch noch länger besucht wird, gerecht zu werden.

Neben dem spielerischen Lernen soll die Schule den Lernenden Möglichkeiten bieten, dass sie sich bestätigen können, in dem sie etwas nützliches leisten. Falls hierbei die Erfolgserlebnisse ausbleiben, entwickelt sich mit der Zeit ein Minderwertigkeitsgefühl. Fixierungen, die entstehen können, betreffen Versagensängste oder generll die Angst vor bestimmten Aufgaben, grundgelegt kann in diesem Alter auch ein das ganze Leben überschattendes mangelndes Selbstbewusstsein.

Für eine gesunde Entwicklung ist es deshalb nötig, dass den Kindern Erfolgserlebnisse ermöglicht werden. Auf dieser Stufe wollen Kinder alles beobachten und auch selbst aktiv mitmachen; sie wollen von den anderen gezeigt bekommen, wie man etwas Bestimmtes macht und es dann auch selbst ausprobieren.

Der Werksinn ist also das Bedürfnis des Kinds, dass es irgendetwas Nützliches macht, denn es möchte zumindest teilweise an der Welt der Erwachsenen teilnehmen. Gleichzeitig haben manche Kinder in diesem Lebensabschnitt das Gefühl, minderwertiger zu sein, wenn etwa ihre Fähigkeiten noch nicht ausreichen, das zu tun, was ein Erwachsener problemlos schafft. Manche Kinder in diesem Alter überfordern sich deshalb. Alle vorangehenden Phasen liefern Elemente für diese Phase: Dazu kommen die körperlichen Veränderungen und neuartige Ansprüche der Umwelt.

Der Jugendliche stellt sich selbst in Frage und sucht seine Identität. Diese Identität sollte auf dem Hintergrund neuer sozialer Rollen gefunden werden: Mit der beschleunigten körperlichen Entwicklung stellt sich immer mehr die Frage: Die Antwort besteht darin, die bisher gesammelten Erfahrungen, die aus dem bewältigen der vorherigen Krisen bestehen, zu einer Ich-Identität zusammenzufügen. Diese Identitätsbildung gelingt besser, wenn man möglichst viele positive Erfahrungen gesammelt hat und dadurch ein gesundes Selbstvertrauen besitzt.

Falls dies nicht der Fall ist, kommt es zu einer sogenannten Identitätsdiffusion. Der einzelne Jugendliche bzw. Eine Folge davon ist, dass sich solche Jugendliche gerne Gruppen anschliessen, die über klare Strukturen verfügen.

Geklärte Identität erlaubt tragfeste Partnerschaft und Intimität. Erikson beschreibt die Phase als ein Sich-verlieren und Sich-finden im anderen. Mit Hilfe einer gefestigten Ich-Identität wird es möglich in einer Paarbeziehung, Intimität zu erleben. Durch das Vorhandensein der Identität ist es möglich, sich dem Partner bzw. Auf der anderen Seite steht die Isolierung, die damit erklärt werden kann, dass noch keine stabile Ich-Identität ausgebildet wurde.

Es ist aber wichtig, dass die Erfahrung der Isolation oder auch der Distanzierung für alle wichtig ist. Rudimentäre Reflexe und Reaktionen sind am Anfang die einzigen Möglichkeiten, mit denen sich ein Baby mitteilen kann. Die körperliche und organische Entwicklung ist erst im frühen Erwachsenenalter abgeschlossen. Motorische, sprachliche, kognitive und soziale Fähigkeiten müssen erst erlernt werden. Diese Entwicklung sollte so gut wie möglich von den Eltern begleitet und gefördert werden. Körperliche und organische Entwicklungen müssen abgeschlossen werden, das Immunsystem muss sich einstellen und aufbauen.

Die wichtigste Zeit der Kindesentwicklung sind die ersten sechs Jahre. Hier muss sich das Sprachvermögen entwickeln. Dies fordert besonders die Eltern, da sie mit viel Geduld korrigieren und zum Erlernen neuer Worte ermuntern müssen. Sprach- und Sprechstörungen sollten erkannt und behoben werden. Die motorischen Fähigkeiten werden im Spiel mit anderen Kindern oder direkt in einem Sportverein am besten gelernt. In diesen Situation werden zusätzlich auch soziale Kompetenzen erworben.

Das Kind soll lernen, sich an Regeln und Vorgaben zu halten, die für ein vernünftiges Zusammenleben mit anderen notwendig sind. Wichtig ist auch, dass das Kind seine Emotionen und Gefühle artikulieren kann, um Auskunft über die Dinge geben zu können, die es bewegen. Die Entwicklung eines Kindes kann den Eltern oft unendlich viel Geduld abverlangen. Am wichtigsten ist wohl, dass das Kind viel Liebe und Zuneigung erfährt, damit aus ihm später ein gesunder, starker und selbstbewusster Mensch wird, der mit sich und seiner Umwelt im Reinen ist.

Paradisi-Redaktion - Artikel vom Spielen und Freundschaften werden im Kindergartenalter besonders wichtig.

Die einzelnen Etappen der Entwicklung können Sie hier nachlesen. Mit der Einschulung beginnt für jedes Kind eine besondere Lebensphase. Lesen Sie hier, welche Entwicklung Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse durchschreiten. Kinder im Vorschulalter sind besonders neugierig.

Im letzten Kindergartenjahr gilt es, ihren Wissensdurst auf besondere Weise zu fördern. Durch das frühzeitige Beschäftigen mit Bildern und Geschichten kann die Sprachentwicklung des Kindes gefördert werden. Viele angeborenen und erlernten Verhaltensweisen gehen ineinander über, wie zum Beispiel der Wunsch sich zu verständigen und die dadurch erlernte Sprache. Babykurse dienen dazu, die Entwicklung der Kleinen bestmöglich zu fördern.