Demografischer Wandel


Um Ungleichbehandlungen vorzubeugen, wird das Thema familienfreundlicher Arbeitszeiten meist allgemeiner als Wahlmöglichkeit kürzerer und flexiblerer Arbeitszeiten für Männer und Frauen unter dem Begriff Work-Life-Balance thematisiert. Hoch angesehen war eine Tätigkeit einer Frau als Hebamme und Ärztin; [] [] andere Erwerbsmöglichkeiten für Frauen, etwa als Tänzerin, Hetäre oder Prostituierte, brachten eine Stellung am Rande der Gesellschaft mit sich. Bezüglich eines organisatorischen Wandels, der auch für Führungskräfte eine Arbeitszeitflexibilisierung, individueller Arbeitszeitgestaltung und Arbeit in Teilzeit ermöglichen würde, stellt der Soziologe Ulf Kadritzke fest:.

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Vorwiegend auf die Thematik der Vereinbarkeit ausgerichtete Interessenverbände sind der Verband berufstätiger Mütter e. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung führt zu diesem Thema ein unabhängiges Informationsangebot. Das Projekt MittelstandundFamilie , initiiert durch die bundesweite Initiative Allianz für die Familie , eine Kooperation der Bundesregierung mit den Gewerkschaften und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, führt eine Infoline und eine Datenbank [p 10] mit dem Ziel, Arbeitgeber bei der familienfreundlichen Gestaltung von kleinen und mittelständischen Betrieben zu unterstützen.

Zu den durch die Ministerien der deutschen Landesregierungen geförderten Initiativen zur Vereinbarkeit zählen das durch das Institut für Mittelstandsökonomie an der Universität Trier e. Die Initiative Taten statt Worte [p 17] bietet Informationen und Links zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und präsentiert österreichische Betriebe, die sich durch Familienfreundlichkeit auszeichnen. Die Staaten Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten aufgrund des Vorherrschens des traditionellen und des modernisierten bürgerlichen Familienmodells als konservativ.

Im internationalen Vergleich sticht Deutschland durch eine hohe Rate kinderloser Akademikerinnen und eine niedrige Erwerbsquote hoch qualifizierter Mütter hervor. Es bestehen weitreichende gesetzliche Bestimmungen zu Kündigungsschutz und Teilzeitarbeit ; aus historischen Gründen ist die Situation in Ost- und Westdeutschland sehr verschieden. Eine deutliche Änderung der Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit trat in Deutschland durch die Verabschiedung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes ein.

Der Anspruch auf Elternzeit und Elterngeld wurde darin in Anlehnung an skandinavische Modelle neu geregelt. In Österreich bestehen gesetzliche Bestimmungen bezüglich Kündigungsschutz und Teilzeitarbeit für Angestellte mit dreijähriger Zugehörigkeit zu einem Betrieb mit über 20 Mitarbeitern. Nordische Staaten, insbesondere Schweden , werden als vorbildlich bezüglich der Umsetzung gleichberechtigter Chancen in Familien- und Erwerbstätigkeit für Männer und Frauen angesehen.

Frankreich gilt als Musterbeispiel für flächendeckend umgesetzte öffentliche Betreuung für Kinder aller Altersstufen, aber auch für öffentlich geförderte, private Kinderbetreuung. In Japan herrscht ein sich modernisierendes traditionelles Rollenverständnis vor, bei dem an Männer hohe Erwartungen für die Berufstätigkeit gestellt werden und Mütter, sofern sie berufstätig sind, vielfach hohen Belastungen unterliegen.

Wenn auch der Begriff Vereinbarkeit von Familie und Beruf erst seit Kurzem verbreitet ist, ist die Vereinbarkeit von Erfordernissen der Kinder- und Krankenbetreuung und denen der Sicherung des materiellen Lebensunterhalts ein uraltes Anliegen.

Jäger und Sammler kannten noch keine differenzierte Arbeitsteilung oder eine Ausrichtung nach Berufen , diese entstand erstmals mit der Sesshaftigkeit im Neolithikum. Bis zum Beginn der Neuzeit herrschten in Europa eine Arbeitsteilung und rigide Geschlechterrollen vor, ohne dass dies notwendigerweise eine Erwerbstätigkeit der Frau ausschloss. Explizit negativ beantwortet wird die Frage einer Vereinbarkeit von Ehe und Beruf bereits im Altertum mit dem Aufkommen des Priestertums vgl.

Für die Versorgung von Kindern wurden im aktiken Rom teils Ammen eingesetzt, teils auch Frauen, die über die Säuglinge wachten und sie nicht stillten. Hoch angesehen war eine Tätigkeit einer Frau als Hebamme und Ärztin; [] [] andere Erwerbsmöglichkeiten für Frauen, etwa als Tänzerin, Hetäre oder Prostituierte, brachten eine Stellung am Rande der Gesellschaft mit sich. Auch im Mittelalter mussten Männer in der Lage sein, die Rolle des Ernährers zu erfüllen, bevor sie eine Familie gründen konnten; Frauen war meist schon aufgrund ihres Geschlechts der Zugang zu vielen Tätigkeiten versagt oder sehr erschwert, so etwa in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Dennoch übten im Mittelalter viele Frauen in den Städten Berufe aus, [] sowohl im Handel als auch als Gewerbetreibende. Oft handelte es sich um Witwen, mitunter führte das Ehepaar die Geschäfte gemeinsam. Unter Kaufleuten wurden Frauen dazu ausgebildet, die Geschäfte ihres Mannes während seiner Reisen oder im Todesfall weiterführen zu können. Der soziale und politische Einfluss der familialen Herkunft war hoch. In ärmeren Bevölkerungsschichten waren solche Rollen vorgaben weniger stark ausgeprägt, zumal wenn es dort unerlässlich war, dass Männer und Frauen durch Erwerbstätigkeit zum Familieneinkommen beitrugen.

In den unteren Schichten war die eigentliche Kindheit etwa mit dem Alter von fünf Jahren beendet; danach wurde von den Kindern weitgehende Selbständigkeit erwartet und sie hatten bereits Aufgaben im Haushalt oder auch bezahlte Tätigkeiten zu übernehmen, um die Familie zu unterstützen. In der agrarisch-handwerklichen Gesellschaft waren Haushalt und Arbeitsplatz meist eng miteinander verbunden und zugleich Ort der Sozialisation der Kinder vgl.

Frauen auf dem Land hatten dadurch jedoch eine Mehrfachbelastung zu tragen. Diese starke Arbeitsbelastung führte dazu, dass Säuglinge in einigen europäischen Regionen seit dem späten Mittelalter überhaupt nicht gestillt wurden und bereits als Neugeborene Tiermilch oder Brei erhielten, und zwar in allen Bevölkerungsschichten. Besonders hoch war sie im hohen Norden. Hier war es seit Generationen üblich, die Babys vom ersten Tag an mit Kuhmilch zu füttern, wofür ein Kuhhorn benutzt wurde.

War der Säugling etwas älter, wurde das gefüllte Horn so über die Wiege gehängt, dass das Kind ohne Hilfe daraus trinken konnte. Als Begründung für diese Praxis gaben die Mütter an, dass sie wegen ihrer Arbeit in der Landwirtschaft keine Zeit hätten zu stillen. Zugleich waren eigene Kinder entscheidend für die persönliche soziale Sicherung im Alter. Im Zeitalter der industriellen Revolution war vor allem in städtischen und industriellen Bereichen die Familienform der Kleinfamilie vorherrschend, und der Familienalltag war geprägt durch die mit der Industrialisierung zusammenhängende Trennung von Haushalt und Arbeitsplatz und die familienökonomische Notwendigkeit der Frauen- und Kinderarbeit.

In der bürgerlichen Kultur des Biedermeier bestimmte hingegen der Haushalt den Wirkungskreis der Frau; dies galt auch im wohlhabenden Bürgertum, das über Hauspersonal verfügte. Jahrhunderts als bürgerliches Idealbild auf und war im Bürgertum in der Wende vom Umso mehr das Bürgertum eine tragende Rolle im Prozess der Modernisierung spielte, desto stärker setzte sich das Leitbild der männlichen Ernährerehe durch.

In der neueren Geschichte wirkten sich kulturell geprägte Muster und politische Entwicklungen stark auf die jeweiligen Bedingungen in einzelnen Staaten aus, so auch beispielsweise in Deutschland.

Für bestimmte Berufe galt in der Neuzeit, dass Frauen sie zwar ausüben konnten, sie bei Heirat aber aufgeben sollten; dies traf teils auf Lehrerinnen und Bibliothekarinnen zu. Eine Zölibatsklausel im Arbeitsvertrag war in Deutschland bis statthaft. Umgekehrt ist für bestimmte Berufsgruppen, etwa Soldaten und Seeleute , auch Anfang des Jahrhunderts infolge ihrer Tätigkeit nur schwer ein kontinuierliches Familienleben neben der Berufsausübung möglich.

Insbesondere deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass ein Anspruch auf eine sehr lange, nur Müttern zustehende Arbeitsfreistellung die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern kann; andererseits lassen sich entsprechende Nachteile zumindest teilweise kompensieren, indem Arbeitgebern Vorteile beim beruflichen Wiedereintritt von Müttern zugestanden werden.

Familienpflichten kollidieren oft mit normativen Erwartungen am Arbeitsplatz: Da in der Rollenverteilung bei Hausarbeit und der Kindererziehung Frauen meist mehr Zeit für Haus- und Familienarbeit aufwenden, [22] [] zeigt diese Einschätzung insbesondere für Frauen Wirkung: Dies gilt insbesondere auch für hohe Positionen. Bezüglich eines organisatorischen Wandels, der auch für Führungskräfte eine Arbeitszeitflexibilisierung, individueller Arbeitszeitgestaltung und Arbeit in Teilzeit ermöglichen würde, stellt der Soziologe Ulf Kadritzke fest:.

Es v erklärt die erfolgreiche Managerkarriere als Opferfest des Privatlebens — und regelt ganz nebenbei den Zutritt ins Allerheiligste der Macht: Laut einem unter Leitung des WSI erstellten Bericht besteht ein enger Zusammenhang zwischen familiärer Arbeitsteilung, geschlechtsspezifischen Karrierechancen und vorherrschenden Arbeitsverhältnissen. Auch die familiäre Arbeitsteilung mit primärer Zuständigkeit der Frau für Familienarbeit und bestehende Karrierenachteile von Frauen verstärkten sich wechselseitig.

Theoretische Ansätze zur Erklärung der Unterschiede in der Stellung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt sehen eine der Hauptursachen für bestehende Benachteiligungen in der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und der Zuschreibung der Haus- und Familienarbeit an die Frau.

Männer hingegen würden erst dann diskriminiert, wenn sie tatsächlich den Vaterschaftsurlaub in Anspruch nehmen. Sie hätten dann bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz Schwierigkeiten, ihr Gehaltsniveau zu halten. So scheine es für das Paar eine vernünftige Entscheidung zu sein, dass Mütter den Elternurlaub voll ausschöpfen und ihn nicht mit dem Vater teilen. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte mehr Respekt für Männer und Frauen, die Familienplichten übernehmen, insbesondere mit Bezug auf ihre mögliche Eignung für Führungsaufgaben.

Für den Prozess der Hierarchisierung gelten zwei Phasen als kritisch: Gegebenenfalls resultiert ein Karriereknick aufgrund der Synchronizität von entscheidenden Jahren für die Karriere mit den Jahren der Familiengründung. Langfristig entstehen vielfach — trotz der Anrechnung von Jahren der Kindererziehung — nachteilige Auswirkungen auf die Rentenansprüche. Eine Flexibilisierung der Berufsbiografie nach Lebensphasen , Weiterbildung während der Familienpause und eine Berücksichtigung von in dieser Zeit gewonnenen Kompetenzen, etwa im Sinne von Human- und Sozialkompetenz , könnten Eltern bei der Kompensation familienbedingter Karrierenachteile unterstützen.

Zeitlich entzerrte Phasen von Karrierebildung und Familiengründung, bei der Unterbrechungen nicht in die karriereintensive Phase der ersten Berufsjahre fallen, sondern früher oder später stattfinden, könnten sich eventuell weniger negativ auswirken. Dies könne nicht nur durch einen in mehreren Staaten bereits bestehenden Rechtsanspruch auf Teilzeit und einen Ausbau der Teilzeit in allen Beschäftigungsbereichen geschehen, sondern auch durch einen staatlichen Einkommensausgleich zur Aufstockung des Gehaltes derjeniger Beschäftigten, die Kinder oder Angehörige pflegen.

Auch ein Anspruch auf Vaterschaftsurlaub wird als Option für eine stärkere Einbeziehung der Väter genannt. Frauen wandten für unbezahlte Arbeit weniger Zeit auf als zuvor, und Männer verringerten stärker als Frauen die Zeit für bezahlte Arbeit.

Beispielsweise wird die Ansicht vertreten, dass Angebote der Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten eine Quotenregelung überflüssig machten. Andere meinen, eine tatsächliche Gleichstellung erfordere dennoch den stärkeren politischen Druck einer Quotenregelung. Eine Ungleichbehandlung aufgrund von Fürsorgepflichten wird im englischen unter den Begriff caregiver discrimination oder auch die Bezeichnung family responsibilities discrimination gefasst.

Gender und Care-Arbeit -Verpflichtungen sind verschiedene Merkmale, selbst wenn sie in Hinsicht auf Personenkreis und Auswirkungen überlappen. Mai Richtlinien bezüglich gesetzeswidriger Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern mit familialen Betreuungspflichten heraus. Darin wird festgestellt, dass die Enforcement of Equal Opportunities Gesetze eine Diskriminierung betreuender Personen an sich zwar nicht verbieten, dass aber Arbeitnehmer, die Kinder erziehen, Behinderte betreuen oder Pflegebedürftige versorgen, unter Umständen berufliche Nachteile aufgrund ihrer Pflegeverpflichtungen erfahren, die unter dem Title VII des Civil Rights Act von oder dem Americans with Disabilities Act ADA von als gesetzeswidrig einzustufen sind.

Insbesondere eine Diskriminierung aufgrund der Betreuung behinderter Personen ist generell unzulässig. Obwohl die bundesweiten EEO Gesetze eine Benachteiligung von Personen mit Fürsorgepflichten nicht per se verbieten, gibt es Umstände, in denen eine Ungleichbehandlung von Personen mit Fürsorgepflichten eine gesetzeswidrige Ungleichbehandlung darstellt.

In mehreren Staaten der USA wurde erwogen, gesetzlich gegen family responsibilities discrimination anzugehen und beispielsweise Kriterien wie Familienstand oder Elternschaft family status , family responsabilities , parenthood , parental status , marital or family status , familial status , caregiver status in Antidiskriminierungsrichtlinien aufzunehmen oder es Arbeitgebern zu verbieten, Fragen zu diesen Bereichen zu stellen.

Auf europäischer Ebene ist es zulässig, die berufliche Eingliederung von Personen mit Fürsorgepflichten besonders zu fördern. Vereinzelt wird darauf hingewiesen, dem Begriff Vereinbarkeit von Familie und Beruf liege die Annahme der Notwendigkeit einer Vereinbarung a priori getrennter Lebensbereiche zugrunde, dabei gehe es im Grunde vielmehr um einen ganzheitlichen Zusammenhang aller Lebensbereiche.

In diesem Sinne greife eine reine Betrachtung von Arbeitszeiten und Arbeitszeitreduktionen grundsätzlich zu kurz. Einige Personen ziehen den Begriff Work-Life-Balance vor, da es sich nicht um starre Pole handele, sondern ein Gleichgewicht, das zu seiner Erhaltung immer wieder ein Austarieren verschiedener Anforderungen und Dynamiken erfordere. Daher wird teilweise dem Ausdruck Life Balance Vorzug gegeben. Der Beruf, gegebenenfalls auch mehrere Berufstätigkeiten zur gleichen Zeit, die Familie, soziale Aktivitäten, die Freizeit uva.

Umgekehrt wird kritisiert, der Ausdruck Work-Life Balance verdecke die Geschlechterfrage, soziale Klassenunterschiede sowie zu Grunde liegende strukturelle gesellschaftliche Widersprüche und verspreche stattdessen Lösungen in Form eines individuell erreichbaren Gleichgewichts. So wird hervorgehoben, dass die Zeit, die für den Beruf aufgewendet wird, eben nicht für die Familie zur Verfügung steht und umgekehrt.

In diesem Sinne wird in Bezug auf eine Berufstätigkeit beider Eltern oder eines alleinerziehenden Elternteils vor allem von einer Doppelbelastung der Eltern und verringerter Zeit für elterliche Kinderbetreuung gesprochen. In der Berufswelt würden Selbstverantwortung und Anerkennung erlebt, das Familienleben hingegen verliere an Anziehungskraft und riskiere zu verarmen.

Europaweit bestehen Erfahrungen mit unterschiedlichen Modellen und Rollenverteilungen; dies wirft die Frage auf, ob und wie diese Erfahrungen auf das eigene Land zu übertragen sind. Kritiker wie auch Befürworter der Entwicklung der deutschen Familienpolitik unterstreichen die wirtschaftlich und bevölkerungspolitisch motivierte Begründung dieser Politik, mit den Zielen einer Erhöhung der Geburtenrate und der Frauenerwerbsquote, einer Verringerung der Kinderarmut und einer Verbesserung von Bildungschancen; [] [] Kritiker fügen hinzu, sie verfolge das Ziel einer Vollbeschäftigung beider Geschlechter und beruhe nicht auf tatsächlich vorhandenen Bedürfnissen der Bevölkerung.

Die Philosophin und Theologin Andrea Günter sieht in der Intensität der in Deutschland geführten Debatte um die Vereinbarkeit eine Verdeckung anderer Themen, insbesondere einer Ratlosigkeit im Hinblick auf die allgemeine Entwicklung der Geschlechterbeziehungen und der Gesellschaft. Oft wird hervorgehoben, die Hauptverantwortung für die Familie und für ihre Vereinbarung mit dem Beruf liege bei den Eltern. Kritiker unterstreichen dabei, dass Familien damit zunehmend unter Druck gerieten — durch einen zunehmenden finanziellen Druck, durch wachsende Anforderungen an Eltern in allen Aspekten der Kinder erziehung , durch fehlende Kinderfreundlichkeit und durch eine Zunahme der Komplexität des Alltags in der modernen Gesellschaft — und dass die Gesellschaft als Ganzes einen zu geringen Anteil an dieser Belastung trage.

Eine Flexibilisierung der Arbeitszeit hätte in der Praxis oft eine Leistungsintensivierung am Arbeitsplatz und eine noch stringentere Unterordnung des Privaten zur Folge. In Deutschland ist durch die im Jahrhundert stattgefundenen Reformen in der Arbeitsmarkt-, Steuer- und Transfer-, Bildungs- und Betreuungspolitik eine widersprüchliche Übergangssituation bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entstanden.

Das Ehegattensplitting, der geringe finanzielle Anreiz für Beschäftigungsverhältnisse oberhalb der Geringfügigkeitsgrenze und die Ausgestaltung der Transferleistungen bieten gegensätzliche finanzielle Anreize. Sie wirken zugleich für und gegen eine individuelle Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit.

Die existierenden Regelungen sind stark von vorangehenden politischen Entwicklungen und gegenläufigen politischen Präferenzen geprägt. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist. So leben, als müsste man täglich sterben. Zitate, Sprichwörter und Volksmund unter Wikiquote: Auf Frauen ausgerichtete Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Vereinbarkeit von Familie und Beruf in einzelnen Staaten. Die Zeit , Nr. Der lange Schatten eines Mythos. Eine deutsche Geschichte, Kapitel I.

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Die Panzerplatten kamen aus den verbundenen Eisenwerken Oberdonau. Die Belegschaft wurde im August von etwa Ab war die Gemeinde Ziel von Bombenangriffen. August verfehlten die Bomben das Ni-Werk, am März wurden Sprengbomben über St. Valentin abgeworfen, die die Panzerfabrik schwer beschädigten. Mai nahmen die Amerikaner die Gemeinde ein. Mai übernahmen in St. Valentin die Russen das Kommando und errichteten am Mai eine Militärkommandantur. Nach wurde St.

Valentin Produktionsstandort der Steyr - Traktoren. Seit ist St. Auf dem heutigen Gemeindegebiet St. Valentins gibt es zwei Pfarren und vier Kirchen, zwei davon sind Filialkirchen von St. Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr , land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 3.

Valentin treffen die Donauufer- und die Rudolfsbahn auf die Westbahn , weshalb der örtliche Bahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist. Die Sitzverteilung der 33 Mandate im Gemeinderat lautet nach der Gemeinderatswahl Sankt Valentin pflegt Partnerschaften seit dem 1.