De Interpretatione

Kapitel Sünde und Fehler. Die Sünde existiert nur, weil sie von der Menschheit erschaffen wurde, und der Mensch muss die Strafe dafür erleiden.

Aber dein Gehalt wird erst mal ein wenig gekürzt, schon allein wegen deinem Auftreten deinem Chef gegenüber! Diese nach allen Seiten abstehenden hellblauen Haare und die hinter der Sonnenbrille verborgenen Augen, dazu das schmale Gesicht und die coolen Lederklamotten verunsicherten Kai. Aber genauso gewiss ist es, dass er nie versucht, die Menschen gewaltsam oder durch Zwang dazu zu bringen, ihren Willen so auszuüben, wie sie das freiwillig nicht täten. Jesus kam niemals, um ein "Schwert" zu bringen, sondern um Frieden durch seine Lehren zu bescheren.

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Kapitel 11 Investieren Sie gegen den Trend! _____ Kapitel 12 ger gehört es, dass Sie Ihre Anlageziele und Ihr Anlegerprofil nieder-schreiben. Es beginnt mit dem privaten Entwurf eines Anlageplans. Im ersten Schritt müssen Sie Ihre persönlichen Wünsche und Ziele identifizieren und einen zeitlichen Rahmen für das Erreichen der Zie-le festlegen. Das Endergebnis sollte ein beinahe.

Wenn Göttlichkeit direkt zu handeln beginnt, ist auch die Zeit, in der das Königreich offiziell zur Welt des Menschen herabkommt. Aber was hier gesagt wird, ist, dass das Königreich unter den Menschen niederkommt, nicht, dass das Königreich unter den Menschen Form annimmt — und somit ist das, wovon heute die Rede ist, die Erbauung des Königreichs, und nicht, wie es Form annimmt.

Könnte es sein, dass alle Dinge zum Stillstand kommen? Warum also, haben Menschen keinen Sinn hierfür? Könnte es sein, dass Gottes Wort falsch ist? Weil alles, was Gott tut, innerhalb einer bestimmten Umgebung ausgeführt wird, ist sich niemand dessen bewusst, oder imstande es mit eigenen Augen wahrzunehmen und alles, was die Menschen tun können, ist Gott beim Sprechen zuzuhören.

Wegen der Majestät, mit der Gott handelt, ist es, wenn Gott ankommt, als hätte es eine enorme Veränderung im Himmel und auf Erden gegeben; und für Gott hat es den Anschein, als würden alle diesen Moment beobachten. Heute müssen die Tatsachen erst noch eintreffen. Die wahre Bedeutung wartet auf die Zeit, in der sie ihre Vorstellungen bereinigen; erst dann werden sie sich dessen bewusst werden, was der menschgewordene Gott auf Erden und im Himmel heute tut.

Stattdessen werden diese zwei Teile des Werkes — Wirken in Göttlichkeit und das Behüten seitens der Engel — gleichzeitig ausgeführt. Als Nächstes spricht Gott ein wenig von dem Behüten der Engel. Visionen beziehen sich auf die übernatürlichen Ereignisse in den Vorstellungen der Menschen.

Visionen sind die Mittel, durch die Engel wirken. Sie können Menschen Gefühle oder Träume bringen, es ihnen erlauben, das Dasein der Engel wahrzunehmen. Aber die Engel bleiben für den Menschen unsichtbar. Die Methode, mit der sie unter den Söhnen und dem Volk Gottes wirken, dient dessen, sie direkt zu erleuchten und erhellen, wobei sich mit ihnen zu befassen und sie zu brechen, hinzukommt.

Sie halten selten Predigten. Aus den verschiedenen Zuständen der ganzen Menschheit wählt Gott diejenigen aus, die vertretend sind, um als Beispiele zu dienen.

So ziehen die Worte Gottes die Menschen bis auf die Haut aus, und sie kennen keine Scham oder haben anderenfalls keine Zeit, sich vor dem leuchtenden Licht zu verbergen, und werden in ihrem eigenen Spiel geschlagen. Die vielen Weisen des Menschen sind eine Unmenge von Bildern, die Gott seit alten Zeiten bis heute gemalt hat und die Er von heute an bis morgen malen wird.

Alles, was Er malt, ist die Hässlichkeit des Menschen: In Gottes Händen werden diese vielen hässlichen Weisen zu bewegenden, lebensechten Gemälden, die meisten von ihnen zu schrecklich, um sie zu betrachten, oder ansonsten ausreichend, um das Haar der Menschen zu Berge stehen zu lassen und sie bestürzen und verwirren sie. Der Lokus des Unterschieds des Menschen zu Gott, ist, dass die Schwäche des Menschen in seiner Tendenz liegt, Freundlichkeit anderen gegenüber zu zeigen.

Jedoch ist Gott dem Menschen gegenüber immer gleich gewesen, was bedeutet, dass Er immer dieselbe Haltung gehabt hat. Er ist nicht immer so freundlich, wie die Menschen es sich vorstellen, wie eine erfahrene Mutter, deren Kinder in ihren Gedanken immer an erster Stelle stehen. Die konstruktive und die zerstörende Macht der Suggestion. Hier nun ein Beispiel von Fremdsuggestion: Wählen Sie also das Leben! Wählen Sie die Liebe! Die Macht der Logik. Ihr Geist gehorcht dem Gesetz der Logik. Jede Tugend ist lobenswert.

Güte ist eine Tugend. Deshalb ist Güte lobenswert. Oder ein weiteres Beispiel: Alles Geschaffene ist vergänglich. Die ägyptischen Pyramiden sind etwas Geschaffenes. Deshalb sind auch die Pyramiden vergänglich. Nicht lange danach schrieb er mir folgenden Brief: Falls Sie also Gedanken nachhängen wie: Es ist ja ohnehin immer für Sie tätig. Sobald Sie aber sagen: Denken Sie das Gute, und es wird sich verwirklichen!

Sie haben die freie Wahl. Du siehst also, Gott erschuf nicht die Sünde und den Fehler und erlaubt auch nicht ihr Bestehen in dem Sinne, dass es sich um eine unabhängige Entität handeln würde, die nur darauf wartet, die Menschen zu beeinflussen, falsch zu handeln und seine Gesetze der vollkommenen Harmonie zu verletzen.

Vielmehr, wenn die Menschen in Ausübung ihres Willens den Gott nicht unter Zwang setzt eines seiner Gesetze brechen und dadurch selbst mit jener Harmonie in Konflikt geraten, veranlassen sie das Entstehen einer unharmonischen Bedingung, die Schmerzen und Leiden mit sich bringt und Sünden und Fehler, die auf der Welt herrschen. Die Menschen sollen doch einmal über die Sünde und den Fehler im abstrakten Sinne nachdenken, wenn sie das können, und dann sollen sie versuchen, sie zu beschreiben.

Was ist das Ergebnis? Aber als er den Menschen diese Gabe verlieh, verzichtete er nicht auf Seinen Willen oder ordnete diesen dem Willen der Mensch unter, er übertrug den Menschen auch nicht die Macht, Seine unveränderlichen Gesetze zu ändern oder zu modifizieren, was Er Selbst nicht tun wird. Gott hat bestimmt, dass sein Universum harmonisch in seinem Wirken sein soll, und dass niemand diese Harmonie zerstören oder mit ihr in Konflikt geraten soll; und niemand kann das.

Aber nachdem der Mensch ein Teil jener Harmonie ist, zieht jede seiner Handlungen, die dazu neigt, der Harmonie entgegenzuwirken was aber nicht die allgemeine Harmonie stört, sondern nur seine eigene Situation die entsprechende Strafe nach sich.

Wenn ein Mensch, der diese Harmonie verletzte und deswegen selbst unharmonisch wurde , wieder die Harmonie erreicht, dann gibt es für ihn keine Sünde und keinen Fehler. Wenn jeder Mensch das täte, dann gäbe es überhaupt keine Sünde und keinen Fehler in Gottes gesamten Universum. Ich wiederhole also, es gibt keine abstrakte Sünde und keinen abstrakten Fehler im gesamten Universum.

Es ist gegenstandslos, was die Ursache des Konfliktes sein mag; zu welchem Zweck der Wille des Menschen ausgeübt worden ist, oder aus welchem Grunde der unharmonische Zustand geschaffen wurde. Der Effekt ist derselbe, denn Harmonie und Fehlen der Harmonie können nicht gemeinsam bestehen unbeachtet ihrer Ursache. Es spielt keine Rolle, ob in dem einen Falle die Ursache verzeihlich oder der Person sogar offensichtlich aufgezwungen erscheint.

Die Entschuldigung oder anscheinende Rechtfertigung der Ursache wird das Unharmonische nicht mit Gottes Gesetzen der Harmonie vereinigen und im Einklang damit arbeiten lassen. Die Strafe muss in jedem der Fälle auf die gleiche Weise vollzogen werden, denn das einzige Heilmittel ist die Wiederherstellung der Harmonie. Aber es besteht schon ein Unterschied zwischen den Personen der unfreiwilligen Art, nennen wir das mal so, und der freiwilligen Art: Die ersteren werden es leichter und schneller zuwege bringen, diesen harmonischen Zustand zu erreichen als die letzteren.

Alle Sünden und Fehler ziehen ihre Leiden nach sich. Und wenn es keine Leiden gäbe, und es den Menschen gestattet wäre, ihren Willen unbeachtet der Gesetze auszuüben, die das Universum regeln, und ohne Strafrisiko, dann wäre das einzige Ergebnis Anarchie, die überall in Gottes Universum herrschen würde, wo Menschen leben, und ebenso im spirituellen Universum.

Der Wille jedoch und die Freiheit seiner unbeschränkten Ausübung verbleiben beim Sterblichen, wenn er seinen stofflichen Körper verlässt. Ich war heute Nacht mit dir beim Treffen und hörte, was der Prediger sagte, und er erklärte einige Wahrheiten. Er sagte auch einiges, was nicht wahr ist, zum Beispiel: Alle Menschen sind Kinder Gottes. Seine Liebe und Sorge gelten allen, und sie sind im alle lieb. Ansonsten hätte er ihnen nicht Seine Liebe wieder geschenkt und ihnen das Privileg gegeben, Bewohner Seines Himmlischen Reiches zu werden.

Die Tatsache, dass sie Sünder sind, macht sie nicht weniger Seine Kinder, die er so gerne erlösen und mit der Göttlichen Liebe erfüllen möchte. Und wenn der Prediger sagt: Diese Doktrin, dass die Sünder keine Kinder Gottes seien, ist verdammenswert und schädlich, und sie wird viele dazu bringen, die Hoffnung aufzugeben, jemals etwas anderes zu werden, als Kinder des Verderbens, oder wie es die Orthodoxen ausdrücken, des Teufels.

Die Barmherzigkeit des Vaters gilt allen. Wenn gewisse Seiner Kinder es vorziehen, nicht die Göttliche Liebe zu suchen und zu erhalten, die, wenn sie besessen wird, aus ihnen Engel machen wird, sind sie dennoch Seine Kinder. Dieser Fehler wird dazu neigen, seinen eigenen Fortschritt in der Seelenentwicklung und seine Annäherung an das Reich Gottes zu verzögern.

Er ist von diesen Überzeugungen natürlich wegen seines Studiums und seiner Interpretation einiger Erklärungen in der Bibel besessen. Deswegen lehrt er, was er wirklich glaubt, und was nach seinem eigenen Bewusstsein richtig ist. Trotzdem ist es falsch, und er wird die Folgen dieser falschen Überzeugungen und Lehren tragen müssen. Seine Unwissenheit wird zwar nicht die Strafen des Gesetzes hervorrufen, die für den bewussten Irreleiter oder Lehrer falscher Doktrinen gelten, aber sie wird ihm auch nicht die Strafe des Gesetzes ersparen, das fordert, die Wahrheit und nur die Wahrheit zu glauben und zu lehren.

Die Wahrheit besteht aus sich selbst. Sie kann keine Beziehung mit der Unwahrheit eingehen, auch wenn die Unwahrheit das Ergebnis der Unwissenheit ist; denn jede Unwahrheit ist das Ergebnis der Unwissenheit und muss aus den Herzen der Menschen entfernt werden, bevor jene Harmonie zwischen Gott und dem Menschen existieren kann, welche das Wesen der Wahrheit erfordert.

Wenn also niemand ein Sohn Gottes sein könnte, der nicht die vollkommene Harmonie erlangt hat, welche die Wahrheit unbedingt verlangt, dann hätte Gott keine Söhne unter den Menschen. Alle könne diese Essenz besitzen, und zwar in einer gewaltigen Menge.

Einige haben vielleicht nie die Essenz der Göttlichen Wahrheit; aber niemand wird letztlich ohne die Essenz der Wahrheit bleiben, die zum vollkommenen Menschen führt. Die Wahrheit des Daseins des Engels und die Wahrheit des vollkommenen Menschen sind beides Wahrheiten, obwohl die erstere von einer höheren Ordnung und Natur ist als die andere. Der Tod, der während all der langen Jahrhunderte bestanden hatte, wurde durch das potentielle Leben ersetzt, und ich wurde zum Weg, zur Wahrheit und zum Leben; und die Unsterblichkeit wurde zu einer Möglichkeit für die Menschen.

Als der Vater diese Göttliche Liebe dem Menschen schenkte, gab es niemanden, auch kein spirituelles Wesen, der sein Sohn genannt werden konnte, wenn es notwendig wäre, so wie der Prediger sagte, dass die Menschen oder spirituellen Wesen die Göttliche Liebe empfangen und sich bekehren hätten müssen vor dieser neuerlichen Schenkung.

Niemand hatte diese Liebe empfangen, die das einzige oder die einzige Macht in Gottes gesamten Universum ist, die den Menschen bekehren kann von Toten in der Gesetzesübertretung und der Sünde zum Göttlichen Engel.

Aber Gott liebte alle seine Kinder. Wenn Gott nur die Rechtschaffenen geliebt hätte, hätte es niemanden gegeben, der der Gegenstand Seiner Güte gewesen wäre. Er hätte keine Söhne oder Kinder Seiner Liebe besessen. Und jetzt, wo er diese Gabe neuerlich geschenkt hat und einige der Menschensöhne Sie empfangen haben und besitzen, und sie in einer harmonischeren Beziehung zu Ihm stehen, ist es nicht wahr, dass jene, die Seine Söhne und Kinder vor Ihrer Schenkung waren, weniger Seine Söhne und Kinder sind, weil sie nicht danach gesucht oder sich diese Gabe angeeignet haben.

Aber das verlorene Schaf ist genauso Sein Kind wie die neunundneunzig, die sicher in der Hürde weilen. Und wenn auch das verlorene Schaf die Hürde nie findet oder betritt, wo jene Schutz gefunden haben, die Seine Göttliche Liebe besitzen, so bleibt dennoch jenes Schaf der Gegenstand Seiner Liebe. Sie existiert in den höchsten Himmeln und reicht hinunter bis in die tiefsten Höllen, und Sie wird auf ihre eigene Weise und in ihrer eigenen Zeit ihre eigene Erfüllung bewirken.

Alle Menschen werden in Harmonie mit dem Willen des Vaters gelangen, der vollkommen ist. Es ist beklagenswert, dass solche Überzeugungen und Erklärungen existieren und weiter erfolgen, besonders seitens derer, die es sich vornehmen, die Massen auf den Weg zu Gottes Wahrheiten und Plänen für die Seligkeit der Menschen zu führen und zur Erlösung von dem Bösen und den Sünden, die ihnen so viel Leid bereiten.

Aber all dies zeigt die Macht und Blindheit der Überzeugung, die auf dem Fehler und auf Lehren ferne der Wahrheit basiert. Und es erscheint vielleicht seltsam, diese Anführer der Unwissenden können etwas der Göttlichen Liebe in ihren Seelen bergen.

Wenn man von Gott sagen kann, dass Er etwas hasst, dann hasst er die Sünde; aber Er liebt den Sünder, der das Geschöpf Seines Willens ist, und der so unglücklich ist, das erschaffen zu haben, was ihn befleckt, und was ihn in die Irre führt, nicht nur weg vom Vater sondern auch von seiner eigenen perfekten und reinen Schöpfung.