Heilpraktiker für Psychotherapie? lohnt sich die Ausbildung?

Die absolute Armutsgrenze ist bestimmt als Einkommens- oder Ausgabenniveau, unter dem sich die Menschen eine erforderliche Ernährung und lebenswichtige Bedarfsartikel des täglichen Lebens nicht mehr leisten können.

In armen Ländern profitiert die Bevölkerung oft nicht von den eigenen Ressourcen, wie zum Beispiel vom Erdöl. Lediglich für die Gruppe der Grundschüler, die anfangs jedoch sehr schlechte Leistungen zeigten, konnte eine kleine Verbesserung in den Kompetenzen im Fach Englisch gezeigt werden. Jetzt müssen noch an beiden Enden Rampen angebaut werden, da die Fahrbahn der Brücke wesentlich höher liegt als der Weg. Alternativ kann man Konjunkturen daran messen, wie stark die Produktionskapazitäten der Unternehmen ausgelastet sind.

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März AKTUALISIERUNG DER WEBSITE Wenn in dieser Rubrik, also den News und Tipps, lange nichts geschrieben wurde, so heißt das nicht, dass die .

Damit wird das Produzieren, Verarbeiten und Vermarkten für die unmittelbare Versorgung mit einem Zustand gleichgesetzt, der aus Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit oder Unterdrückung folgt.

Armut und Reichtum sind Gegenpole. Die im Folgenden beschriebenen Definitionen stehen ausnahmslos vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Armut nach westlichem Verständnis. Zu wirtschaftlicher Armut im engeren Sinne gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Festlegungen.

Die erste Form ist heute in Industriestaaten seltener, dominiert aber die Situation in Schwellen- und Entwicklungsländern. In diesen kann es im Extremfall vorkommen, dass eine Person zwar absolut, nicht aber relativ arm ist. Die zweite Form betrifft definitionsbedingt in praktisch jedem Staat einen Teil der Bevölkerung. Sowohl absolute als auch relative Armutsgrenzen sind nicht ohne normative Vorgaben zu bestimmen. Weder die Wahl eines bestimmten Prozentsatzes vom Durchschnittseinkommen zur Bestimmung relativer Armut noch die Bestimmung eines Warenkorbes sind wertfrei begründbar.

Deshalb wird über sie in politischen Prozessen entschieden. Er definierte absolute Armut wie folgt:. Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, der unsere durch intellektuelle Phantasie und privilegierte Verhältnisse geprägte Vorstellungskraft übersteigt. Die absolute Armutsgrenze ist bestimmt als Einkommens - oder Ausgabenniveau , unter dem sich die Menschen eine erforderliche Ernährung und lebenswichtige Bedarfsartikel des täglichen Lebens nicht mehr leisten können.

Kritiker merken an, dass die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in einer Gesellschaft unberücksichtigt blieben und insbesondere nach dem Indikator der Weltbank, den Kaufkraftparitäten, dass nach dessen durchschnittlichen Warenkorb die relativ günstigen Dienstleistungen berücksichtigt würden, die allerdings von den Ärmeren einer Gesellschaft nicht in Anspruch genommen werden können.

Dadurch gälten weniger Betroffene als arm. Der Begriff der relativen Armut bedeutet Armut im Vergleich zum jeweiligen sozialen auch staatlichen, sozialgeographischen Umfeld eines Menschen. Relative Armut macht sich auch durch eine sozio-kulturelle Verarmung bemerkbar, womit eine fehlende Teilhabe an bestimmten sozialen Aktivitäten als Folge des finanziellen Mangels gemeint ist wie z. Theater- oder Kinobesuch, Klassenfahrten.

Transitorische vorübergehende Armut gleicht sich für den Betroffenen im Verlauf der Zeit wieder aus. Das ist der Fall, wenn zu bestimmten Zeiten die Grundbedürfnisse befriedigt werden können, zu anderen Zeiten aber nicht. Das kann zyklisch schwanken, wie Zeiten kurz vor der Ernte oder in einer jungen Ehe, oder auch azyklisch, zum Beispiel durch Katastrophen.

Dem entgegen steht der Begriff der strukturellen Armut. Diese liegt vor, wenn eine Person einer gesellschaftlichen Randgruppe angehört, deren Mitglieder alle unter die Armutsgrenze fallen, mit sehr kleinen Chancen, aus dieser Randgruppe herauszukommen.

Ein Beispiel ist die Bevölkerung von Elendsvierteln. Dazu zählen im Feld der Sozialpolitik neben der Bekämpfung durch Sozialleistungen , die kompensatorische Erziehung und die Einrichtung von Suppenküchen , Tafeln , Kleiderkammern und Notunterkünften.

Zu dieser sogenannten bekämpften Armut kommt noch die verdeckte Armut von Personen, die einen Anspruch auf eine Grundsicherungsleistung hätten, diesen aber nicht geltend machen. Es wird diskutiert, dass den Armutsberichten ein Herrschaftsverhältnis eingeschrieben ist, da von den verfassten Armutsstatistiken oftmals abhängt, wer Zugang zu Wohlfahrtshilfen erhält und wer nicht. Wo die Armutsgrenze verläuft und wie viele Menschen unterhalb dieser Grenzziehung verortet werden, war und ist damit auch eine politische Frage.

Weiter wird die Validität der Daten, mit denen Armut berechnet wird, kritisch hinterfragt. Je differenzierter und komplexer die Indizes gestaltet werden, desto anspruchsvoller sind sie gegenüber den Methoden, mit denen die Daten erhoben werden, die ihnen zur Grundlage dienen. Zudem, so ein weiterer Kritikpunkt, können die Pro-Kopf-Zahlen nicht die Verhältnisse abbilden, in denen die Einzelnen tatsächlich leben.

In diesen Zahlen kämen keine Herrschaftsverhältnisse zum Ausdruck, etwa die unterschiedliche Zuteilung von Nahrungsmitteln im Familienverband nach Geschlecht und Alter oder auch der ungleiche Zugang zu Bildungschancen für Mädchen und Jungen, soweit solche Chancen vorhanden sind.

Die meisten Naturvölker dürfen vor ihrem Kontakt mit der Marktwirtschaft nicht pauschal als arm bezeichnet werden. Ihre traditionellen Wirtschaftsformen versorgten sie mit allen Gütern, die zum Leben notwendig sind. Zahlreiche Berichte von Reisenden der Kolonialzeit berichten von Menschen, die nach ihren Bedürfnissen keinen Mangel litten, sondern die im Gegenteil im Überfluss lebten.

Da den meisten dieser Menschen materielle Güter wenig bedeuteten, waren sie von ihrem Standpunkt aus auch nicht arm zu nennen. Vermarktet wird dieser Junkfood durch das globale Agrobusiness. Das Material, das sie hierzu verwenden, ist natürlich und ahmt die Natur nach — Bambus, Lehm anstatt Zement. Menschen werden als arm erachtet, weil sie handgefertigte Kleider aus natürlichen Materialien und keine Synthetiktextilien tragen. Subsistenz — als kulturell definierte Armut — ist nicht gleichbedeutend mit geringer Lebensqualität, ganz im Gegenteil, die Subsistenzlandwirtschaft hilft dem Haushalt der Natur und leistet einen Beitrag zum sozialen Wirtschaften.

Auf diese Weise gewährleistet sie hohe Lebensqualität … sie gewährleistet eine nachhaltige Existenz, sie gewährleistet eine robuste soziale und kulturelle Identität und Lebenssinn. Relative und vereinzelt sogar absolute Armut muss nicht immer unfreiwillig erlitten werden. Sie kann sogar als Tugend aufgefasst werden, etwa im Kontext der Askese. Die Gründe können religiöser oder philosophischer Art sein.

Manche vertreten und praktizieren auch aus Gründen der Gesundheit oder der ökologischen bzw. Zahlreiche bedeutende Religionen wie der Hinduismus , das Christentum , der Buddhismus und der Islam kennen den freiwilligen Verzicht auf irdische Güter.

Jesus Christus lebte in freiwillig gewählter Armut. Armut wird im Gleichnis vom Nadelöhr zeitweise als zwingende Heilsvoraussetzung interpretiert: Andere, wie der heilige Franziskus von Assisi , der aus einem reichen Elternhaus kam, ein Leben in evangelischer Armut gelobte und so einen Bettelorden begründete, folgten dem Beispiel Jesu Christi. Ordensleute der katholischen und anglikanischen Kirche legen Ordensgelübde ab, mit dem sie auf persönliche Einkünfte und eigenes Vermögen verzichten.

Die Armut ist einer der drei evangelischen Räte , die mit den Seligpreisungen der Bergpredigt begründet werden. Während von Reichen automatisch die Hartherzigkeit und die Habgier befürchtet werden, kann sich der freiwillig Arme ganz auf das Erleichtern der seelischen Armut bzw.

Faqr Armut ist ein Zentralbegriff des Sufismus. Auf jeden Fall wird Anhaftung an das Eigentum als schädlich betrachtet, da dadurch der Verzicht und das Teilen schwerfällt. Diese Geisteshaltung wird als Hindernis auf dem Weg zu Gott betrachtet.

Ähnliche Vorstellungen finden sich in einigen Richtungen der Philosophie. Kernpunkt der Lehre ist die Bedürfnislosigkeit bei gleichzeitiger Ablehnung materieller Güter. Die Scham vor als natürlich empfundenen Gegebenheiten z. Diese Einstellung zeigten sie kompromisslos. Oft lebten Kyniker von Almosen. Ein besonderes Merkmal der stoischen Philosophie ist die kosmologische, auf Ganzheitlichkeit der Welterfassung gerichtete Betrachtungsweise, aus der sich ein in allen Naturerscheinungen und natürlichen Zusammenhängen waltendes göttliches Prinzip ergibt.

Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt. Stoiker lehnen materiellen Besitz ab und preisen die Bedürfnislosigkeit. Die nebenstehende Tabelle verdeutlicht die weltweite stetige Abnahme der Armut, ist jedoch nicht inflationsbereinigt. In Afrika ist der Anteil der Armen an der Bevölkerung überdurchschnittlich hoch.

Während durch einen wirtschaftlichen Aufschwung in Teilen Asiens der Anteil der Armen deutlich zurückging in Ostasien von 58 auf 16 Prozent , hat sich in Afrika die Zahl der Ärmsten erhöht in Afrika südlich der Sahara von bis fast verdoppelt. Es gibt in der Wissenschaft verschiedene Theorien darüber, was die Ursache der wirtschaftlichen Armut sei. Generell wird zwischen der Soziologie der Armut , die vor allem die Ursachen der Armut ergründen will, und der Armutsforschung unterschieden, die den Armen helfen will, ihr Leben zu verbessern.

Die Geo determinismus theorie geht davon aus, dass die Armut eines Landes durch seine ungünstige geographische Lage bedingt sei. Als wichtiger Faktor wird das Klima genannt. Länder wie Tschad in Zentralafrika haben keinen Zugang zum Meer, was als einer der Gründe angesehen wird, weshalb es dort eine hohe Armut gibt. Diese Länder werden als Landlocked Developing Countries bzw.

Entwicklungsländer ohne Meereszugang bezeichnet. Zugleich gibt es sehr hoch entwickelte Binnenländer wie die Schweiz. Eine Landesform, die Kommunikation zulässt, ist ebenso wichtig. Das sei einer der Gründe dafür, warum es in Schwarzafrika nur wenige Technologien gebe. In armen Ländern profitiert die Bevölkerung oft nicht von den eigenen Ressourcen, wie zum Beispiel vom Erdöl.

Es kommt zu Umweltzerstörung und bewaffneten Konflikten um die Ressourcen. Er wurde im Zusammenhang mit der Verwicklung von Diamanten und den Bürgerkriegen in Sierra Leone, Liberia, Angola und dem Kongo geprägt, wo Diamanten genutzt wurden, um Truppen zu finanzieren und so zur Verlängerung des Konfliktes beigetragen haben. Anhänger demographischer Theorien sehen das Bevölkerungswachstum als Grund für Armut und Unterentwicklung.

Malthus hatte den Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Hungersnöten im historischen Europa studiert. Er ging davon aus, dass die Bevölkerungszahl eines Landes exponentiell steige, die Nahrungsmittelproduktion in derselben Zeit aber nur linear.

Wenn ein Anwachsen der Bevölkerung nicht verhindert werden könne, so werde es zu Hungersnöten kommen. Durch diese werde die Bevölkerung reduziert, fange jedoch nach Abklingen der Hungersnot wieder an zu wachsen, bis es dann zur nächsten Hungersnot komme.

Auf Grund dieser Überlegungen rief Malthus zur Abstinenz auf. Heute sehen die meisten Entwicklungshilfeorganisationen eher Verteilungsungerechtigkeit statt Überbevölkerung als Ursachen für Armut und Hunger. Von Kritikern wird jedoch eingewandt, dass die Industrieländer die wirklich überbevölkerten seien.

Die Menschen in den Entwicklungsländern hingegen müssten die Konsequenzen für den Lebensstil im Westen tragen, da sie sich schlechter gegen die Auswirkungen des Klimawandels wehren könnten. Auch wird darauf hingewiesen, dass oft die Armut selbst der Grund für hohe Kinderzahlen sei. Umfragen haben gezeigt, dass die Frauen in den Entwicklungsländern oft mehr Kinder bekommen, als sie sich wünschen. Viele Frauen gaben an, verhüten zu wollen, wenn sie die Möglichkeiten dazu hätten. Hier setzen Organisationen wie zum Beispiel die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung an, die Familienplanungs- und Aufklärungsprojekte fördern.

Stufentheorien gehen davon aus, dass Armut eine normale Entwicklungsphase einer jeden Gesellschaft sei, die schlussendlich überwunden werde vgl. Karl Marx war der Ansicht, dass es aufgrund gegensätzlicher ökonomischer Interessen zum Klassenkampf komme. Zu den Stufentheorien der Armut zählen auch die Modernisierungstheorien. Diese sehen als Grund für Armut und Unterentwicklung endogene Faktoren traditioneller Gesellschaften wie z. Die Überwindung der Armut erfordere einen Prozess der technischen, organisatorischen und kulturellen Modernisierung.

Zu den bekanntesten Modernisierungstheoretikern zählt Walt Whitman Rostow. Eine traditionelle Gesellschaft entwickelt sich danach im Anschluss an einen Take off zur Reife und zur Gesellschaft des Massenkonsums. Die vorgenannten wirtschaftsbasierten Theorien setzen allerdings eine konsumistische und eurozentrische Definition von Armut voraus s.

Sie berücksichtigen nicht, dass viele traditionelle indigene Gemeinschaften eine vollkommen andere Auffassung von Armut haben, die z. Demnach beginnt die Entwicklung nicht mit Armut, sondern — im Gegenteil — mit der ursprünglichen Wohlstandsgesellschaft nach Marshall Sahlins , die von weitgehender Bedürfnisbefriedigung und reichlich arbeitsfreier Zeit für alle Menschen gekennzeichnet war.

Die Meinung, dass es einen Teufelskreis vicious circle der Armut gäbe, ist in der Wissenschaft oft zu hören. Demnach kommt es vor, dass Arme, wenn sie sehen, dass sie mit ihren begrenzten Mitteln ihre Ziele nicht erreichen, dem Fatalismus verfallen.

Als Vertreter dieser Theorie sind Robert K. Merton und Mario Rainer Lepsius zu nennen. Einschlägig sind auch die Arbeiten von Oscar Lewis. Lewis erforschte die Lebensbedingungen in lateinamerikanischen Slums.

Laut Lewis ist die Lebensweise der Mitglieder der Kultur der Armut von Fatalismus einerseits und dem Streben nach sofortiger oft sogar verschwenderischer Bedürfnisbefriedigung andererseits geprägt.

Lewis betont jedoch auch, dass nicht jeder Arme Mitglied einer Kultur der Armut sei, sondern unter den Armen auch andere kulturelle Milieus existierten. So werden zum Beispiel arme Eltern dafür bezahlt, dass sie ihren Nachwuchs in die Schule schicken, statt ihn auf den Feldern arbeiten zu lassen.

Auch die Gründe für die Armut einzelner Personengruppen in ansonsten wohlhabenden Gesellschaften sind in der Wissenschaft umstritten. Laut den Strukturtheoretikern kann Armut durch gesellschaftliche Veränderungen bekämpft werden. Nach Oscar Lewis ist die Lebensweise der Mitglieder der Kultur der Armut von Denk- und Handlungsmustern geprägt, die von Generation zu Generation innerhalb der kulturellen Einheit weiter vererbt würden.

Diese Kultur sei zwar einerseits eine funktionale Reaktion auf die Lebensbedingungen in der Armut, aber andererseits schade sie den Armen auch. Kennzeichnend seien zerbrochene Familien. Das Sexualleben beginne früh und man heirate aufgrund mündlicher Übereinkunft.

Die Frauen würden oft von ihren Männern geschlagen und zahlreiche auch verlassen. Den Mittelpunkt der Familie bilde die oft alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern.

Diese Kultur der Armut zeichne sich dadurch aus, dass die Armen nach sofortiger Befriedigung ihrer Bedürfnisse strebten. Sie seien nicht in der Lage, ein Bedürfnis zurückzustellen, um später davon zu profitieren. Das führe dazu, dass auch die nächste Generation arm sein werde. Um diese im Sozialisationsprozess verwurzelte Kultur aufzubrechen reiche materielle Unterstützung nicht aus: Er beklagte die hohe Anzahl alleinerziehender Mütter unter Afroamerikanerinnen, welche deviante Werte an ihre Kinder weitergeben würden.

So käme es dazu, dass ihre Kinder welche ansonsten zu Mitgliedern der Mittelschicht werden könnten zu Mitgliedern der Armutsschicht würden. Laut Karl Marx entstehen durch die Einrichtung von Eigentum und die damit einhergehende Trennung von Bedürfnis und Mittel zu dessen Befriedigung zwei gesellschaftliche Klassen: Die Bourgeoisie zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits über Eigentum verfügt, also Produktionsmittel wie zum Beispiel Land, Fabriken oder auch Geld zur Produktion von weiterem Eigentum anwenden kann.

Der Proletarier zeichnet sich durch seine prinzipielle Eigentumslosigkeit aus, er ist getrennt von allen Mitteln zur Bedürfnisbefriedigung und hat auch keinen Zugriff auf Produktionsmittel, mit denen er Eigentum schaffen könnte.

In dieser Situation ist er dazu gezwungen, sich vom Bourgeois zur Mehrung dessen Reichtums benutzen zu lassen, gegen Lohn. Als Proletarier ist er ausgeschlossen vom Reichtum der Gesellschaft, also arm. Und gerade indem er arbeitet, verstärkt er seine Armut bzw. Als weiterer Grund für Armut bestimmter Personengruppen wird Diskriminierung genannt. Diskriminierung kann entweder direkt oder auch indirekt sein.

Von direkter Diskriminierung spricht man, wenn jemand wegen bestimmter Merkmale wie etwa ethnische Zugehörigkeit, Schichtzugehörigkeit und so weiter in seinen Möglichkeiten an Geld zu kommen eingeschränkt ist. In den meisten Ländern ist das heute selten. Als häufiger gilt die indirekte oder mittelbare Diskriminierung. Nach einer Definition der Europäischen Union liegt eine mittelbare Diskriminierung vor,.

Als Beispiel für eine solche Diskriminierung wird oft das Arbeitsverbot gegen Frauen mit Kopftuch diskutiert. Personen mit dem Habitus der Arbeiterklasse seien in den europäischen Gesellschaften benachteiligt. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt.

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Ich erkläre mich mit der Verarbeitung meiner Daten im Sinne der Datenschutzerklärung einverstanden. Die wichtigste Aufgabe jedweder Staatsführung ist die Ruhigstellung der Massen. Es gibt und wird wahrscheinlich kein System geben das für Alle gerecht ist. Schaut man in die Abläufe der Natur, stellt man fest, dass es dort, nach unserer Weltanschauung , auch nicht immer gerecht zu geht. Warum benutzen totalitäre Systeme z. Lieber Herr Scholz, Russland gehört wirtschaftlich nicht gerade zu den besonders kapitalistischen Ländern.

Die Elite in China hat gesehen, dass mit der Planwirtschaft das Land vor die Wand gefahren wird und setzt daher auf mehr ökonomische Effizienz, die nur durch mehr Markt erreicht werden kann. Ich habe das sehr ausführlich im 2.

Kapitel meines Buches beschrieben. Der einzige Vorteil an Merkels erneuter Kanzlerschaft ist, dass Schröders Saat nicht ewig reicht und Merkel die selbst eingebrockte Suppe wenigstens teilweise selbst auslöffeln muss. Kapitalismus ist sicherlich etwas sehr gutes — in Märkten mit gleichberechtigten, oder gleichwertigen Teilnehmern.

Aber in dem Moment, in dem einige wenige Banken, den Zins für alle Marktteilnehmer manipulieren können, sind die Teilnehmer eben nicht mehr gleichwertig. Es muss nicht nur darauf geachtet werden, dass es keine Monopole gibt, sondern auch übermächtige Oligopole sind zu vermeiden. Wer ein Geschäft führt, hat hat auch das Recht am Gewinn, weil der auch das Risiko für seine Handlung trägt.

Handlung und Folgen für die Handlung tragen, gehören unmittelbar zusammen. Deswegen ist das, was wir in Deutschland haben kein Kapitalismus, sondern Koporatismus — Sozialdemokratie. Hatte in D eine kleine firma 5,6,7,leute. ABER die belastungen waren kaum zu stemmen.

Steuern ,aufgezwungene versicherungen,berufsgenossenschaft,Arbeitsamt,das sich ueberall einmischte usw,usw. Hat keinen spass mehr gemacht. Bin nach DK und hab von vorn angefangen ,und siehe da ,es ging auch anders. Ein mindestmass an regeln und staatlicher einmischung. Hab mir oft die augen gerieben,wieso gehts hier ,wieso ist in D immer alles so kompliziert?

Die Karre sitzt deshalb fest, weil der Staat sich überschuldet, nicht der Unternehmer. Ein Unternehmer kann nur das Geld ausgeben, das er auch hat, oder aber Kredite aufnehmen, wenn er welche kriegt. Der Staat gibt Geld aus, das er nicht hat, oder druckt einfach welches und enteignet somit den Bürger. Das Problem ist der Staat, nicht der freie Markt. Mich würde mal interessieren, welches System Sie bevorzugen. Aber bitte keines, dass Sie sich im Kopf ausgedacht haben und dass es noch nirgendwo gab — das lasse ich nicht gelten.

Ideale Gesellschaften kann sich jeder ausdenken. Aber welches System, das es heute auf der Welt gibt oder mal gab, ist denn dem Kapitalismus überlegen? In die Zukunft zu schauen sollte man vorzugsweise Science-Fiction-Autoren überlassen. Wenn ich den Kapitalismus vergleiche, dann vergleiche ich lieber mit Systemen, die es wirklich gibt oder gab. Und nicht mit Konstrukten irgendeiner Zukunftsgesellschaft, die sich jemand ausdenkt. Ausdenken kann ich mir alles, ob es funktioniert zeigt nur der Praxistest.

Irgendwie habe ich da das gefühl, dass der herr philosoph nicht nur einen dornkaat genommen hat. Aber er darf das ja im kapitalismus. Gruss aus dem kapitalistischen sachsen mit viel sozialistischer erfahrung ohne dornkaat.

Snack kenne ich nicht, sind das diese berauschenden blätter, die die leute in naturvölkern immer so kauen? Moin moin Dietmar Schönvogel, 2. Antwort-Versuch, ersterer ist wohl in der kapitalismuskritischen Gulagkanone verschwunden: Ist diese Laudatio ein Werbetext? Die Folgen der Agenda erntet nicht Merkel, sondern der Durchschnittsverdiener in Form von befristeter Beschaeftigung, Leiharbeit, Lohnstagnation und der Gefahr, bei Arbeitslosigkeit sein Erspartes zu verlieren sowie auf Sozialhilfeniveau abzustürzen.

Historisch bewährt hat sich die soziale Marktwirtschaft der alten Bundesrepublik. Die Folgen von Reagan und Thatcher waren entfesselte Finanzmärkte durch die Deregulierung des Finanzsektors, die in der Finanzkrise kulminierte.

Nicht nur dabei, sondern sogar daran verdient. Und nein, ich verbiete Ihnen doch gar nichts, wenn Ihre Reaktionen auch ebenso bezeichnend wie amüsant sind. Aber als Herold der Freiheit werden Sie es mir sicher gestatten, meine Ansichten dem geduldigen Papiere anzuvertrauen und mit historischem Edelrost zu garnieren.

Verkäufer war lobend gemeint. Genau so, wie Herr Goldhagen ein hervorragender Verkäufer war. Die Betriebe suchen händeringend nach Fachkräften und Lehrlingen. Und einen kurzfristigen Handwerkertermin zu bekommen ist aktuell fast unmöglich.

Das ist aber kein wirtschaftliches Problem, sondern die Folge der Pseudoakademisierung. Handwerksbetriebe kriegen keinen Nachwuchs, weil diejenigen, die dafür geeignet wären, irgendeinen Nonsens an der Uni studieren. Dann bewerben Sie sich einmal als Informatiker, Chemiker etc mit über Dann werden Sie schon sehen, wie händeringend Sie gesucht werden.

Kenne genug Beispiele aus dem Bekanntenkreis. Promoviert, lange Berufserfahrung, chancenslos…. Ein promovierter Informatiker, ein guter Mann mit langer Berufserfahrung und hoffentlich realitätsgerechten Gehaltsansprüchen findet keinen Arbeitsplatz — und das alles wegen Schröders Agenda Reformen???

Klingt für mich eher wie ein Aprilscherz, aber der 1. April ist erst am Montag. Ich gebe es auf. Oder steht da etwas von Agenda in meinem Kommentar?

Auch steht nicht darin, dass der erwähnte Informatiker promoviert ist es ist der Chemiker. Aber gewiss wissen Sie mehr über meinen Bekanntenkreis als ich selbst. Dr Zitelmann, Wenn ich das mit der Wettbewerbsfähigkeit weiterdenke, — analog des Negativ-Zinses, bringt der Arbeiter, bzw.

Ach so, nennt sich Target II. Das ist doch das Ziel der Agenda Jede Art von Arbeit als Gnade empfinden, mit allen Bedingungen einverstanden sein und den Mund halten. Wer es nicht tut: Eine freie kapitalistische Gesellschaft, in der sich jeder uneingeschränkt entfalten kann. Die Lösung wären unmissverständliche Rahmenbedingungen, innerhalb denen sich jeder frei bewegen kann und deren Überschreitung konsequent geahndet wird.

Inkompetenz, Korruption und zunehmend wertloser werdendes Geld regieren die westliche Welt. Man kann das auch mit einem Wort als Dekadenz bezeichnen. Wenn Ihnen unser Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus.

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