Welche Börsenarten gibt es? – Teil I

Der Handel an der Börse wird nicht – wie etwa in einer Markthalle – direkt zwischen Käufer und Verkäufer betrieben, sondern von dazu berechtigten Personen, den Händlern.

Börsengrundlagenwissen - Dritter Schritt: Da jeder Verkaufsauftrag durch einen Kaufauftrag gedeckt sein muss, sucht sich der Makler den entsprechenden Gegenpart. Im Gegensatz zu Bundesschatzbriefen oder Sparbriefen, die nicht zum Handel an der Börse zugelassen sind, können Bundesanleihen, Bundesobligationen oder Anleihen von Unternehmen an den Rentenmärkten ge- oder verkauft werden.

Börsengrundlagenwissen - Zweiter Schritt: Depoteröffnung

Sie wollen zum ersten Mal selbst an der Börse investieren? Herzlichen Glückwunsch! Während das Gros der deutschen Investoren ihr Kapital weiterhin der Fonds- und Versicherungsindustrie.

Aber unabhängig, ob es bei den vorstehenden Begriffen an einem feststehenden Ort für die Transaktionen fehlt oder am tatsächlich vollzogenen Handeln, ein entscheidendes Kriterium wird nicht erfüllt:. Das Vorhandensein speziell für die jeweilige Börse angelegter und bindender Regularien.

Jedes entwickelte Land, und sei es noch so klein, verfügt über zumindest eine solche Institution. Die Deutsche Börse rangiert auf Platz acht. Anleger, die Aktien einer börsennotierten Gesellschaft besitzen, können diese über eine solche Börse wieder in Liquidität verwandeln. Genauso kann ein jeder, der sein Kapital in eine Aktiengesellschaft investieren will, sich über die Börse mit den gewünschten Anteilen versorgen. Dabei ist, laut Bundesverband der Deutschen Industrie e.

Alle zugelassenen Werte unterliegen denselben, von der jeweiligen Börse erlassenen Regularien. Durch die Konzentration von Angebot und Nachfrage an einer zentralen Stelle wird gewährleistet, dass sich alle potenziellen Käufer und Verkäufer treffen, und sich dadurch marktgerechte Preise ergeben. Je reger der Handel, umso liquider ist der Markt, d.

Diese Liquidität lässt sich auch am Spread messen, der prozentualen Preisdifferenz zwischen dem jeweils höchsten Kaufangebot und dem tiefsten Verkaufsangebot. Der Marktpreis pendelt sich immer so ein, dass der grösstmögliche Umsatz zustande kommt. Stimmen die Preisvorstellungen von Käufer und Verkäufer überein, wird der Handel in einem einzigen Arbeitsgang elektronisch ausgelöst, abgewickelt und verbucht Straight trough processing.

Die Börsen sind weiter auch verpflichtet, leistungsfähigen Handel, Transparenz und Gleichbehandlung zu gewährleisten. Aber auch Schuldverschreibungen des Staates oder von Unternehmen werden an diesen Börsen gehandelt. An Devisenbörsen werden auf ausländische Währungen lautende Forderungen in Form von Guthaben bei ausländischen Banken oder Wertpapiere gehandelt.

An Terminbörsen werden Futures und Optionen gehandelt, die sich auf die Zukunft beziehen. Mit Futures verpflichtet sich eine Vertragspartei, in Zukunft eine qualitativ und quantitativ definierte Menge zu einem festgesetzten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen bestimmten Ort zu liefern.

Die Gegenseite verpflichtet sich zur Abnahme. Futures können sich auf Wertpapiere oder konkrete Waren wie Getreide beziehen. Dabei wird zwischen Kaufoptionen Calls und Verkaufsoptionen Puts unterschieden.