Präsidentenwahl in den USA: Republikaner vs. Demokraten

Den Demokraten sind bei den Zwischenwahlen enorme Zugewinne im «Golden State» gelungen. In der Heimat von Ronald Reagan und Richard Nixon drohen die Republikaner nun in der Bedeutungslosigkeit.

Zugleich hielt die Partei am Prinzip der Rassentrennung fest und nutzte die nach dem Ende der Reconstruction wiedererlangte Handlungsfreiheit konsequent aus, um die Rechte der Schwarzen in den Südstaaten zu beschneiden Jim Crow -Gesetze. Ihr NZZ-Konto ist aktiviert. Was ist eine Demokratie? Das Jahrhundert der Jugend Qantara.

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06/11/ · Demokraten oder Republikaner - Es macht keinen Unterschied RT Deutsch. Loading Unsubscribe from RT Deutsch? Cancel Unsubscribe. Working.

Unter seinem Nachfolger Lyndon B. Johnson hingegen, der mit deutlicher Mehrheit bestätigt wurde, erreichten die Sozialreformen mit der Great Society einen neuen Höhepunkt. Gegen Johnson war für die Republikaner Barry Goldwater angetreten, der sich gezielt an jene Wähler in den Südstaaten wandte, die die Rassentrennung befürworteten und eine Einmischung der Bundesregierung ablehnten.

Gleichzeitig verlor der konservative Südstaatenflügel massiv an Einfluss, während der linksliberale Teil der Demokraten aus den nordöstlichen Staaten und von der Pazifikküste an politischem Gewicht gewann und die Demokraten fortan dominierte.

Die Programme zur Stärkung der Bürgerrechte führten dazu, dass Afroamerikaner bis heute die wohl stabilste Wählergruppe der Demokraten sind. Johnson, selbst ein Texaner, soll dies bereits nach der Unterzeichnung des Civil Rights Act prophezeit haben: I think we just gave the South to the Republicans.

Während der National Convention dem Nominierungsparteitag für Präsidentschaftswahl der Demokraten vom August in Chicago protestierten dort Studenten gegen die Beteiligung am Vietnamkrieg. Chicagos demokratischer Bürgermeister Richard J. Humphrey und den konservativen, für die American Independent Party kandidierenden früheren Südstaaten-Demokraten George Wallace begünstigte.

Dennoch behielten die Demokraten ihre Mehrheiten in beiden Kongresskammern bis zum Jahr , als mit der Wahl des Republikaners Ronald Reagan zum Präsidenten eine konservativ geprägte Ära begann. Auf diesen folgte aber mit Barack Obama erneut ein demokratischer Präsident. Dieser traf auf leidenschaftlichen Widerstand vieler Republikaner, die seiner Präsidentschaft vielfach die Legitimität absprachen; zwar wurde er wiedergewählt, die Mehrheit im Kongress, die unter Bush wieder an die Demokraten gegangen war, errangen aber die Republikaner.

Bevor die Demokraten Ende ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren, gelang ihnen allerdings noch die Verabschiedung eines Reformpakets, das die medizinische Versorgung einkommensschwacher Bürger verbessern sollte Obamacare. Bereits seit den Anschlägen des Obwohl generell kritisch gegenüber der als aggressiv wahrgenommenen Politik George W. Bushs eingestellt, reichen die Positionen von der Fundamentalkritik bis hin zum Skeptizismus in Detailfragen. Heute ist die Demokratische Partei im Vergleich zur inzwischen weit nach rechts gerückten Republikanischen Partei eher links und liberal eingestellt.

Diese Entwicklung geht einher mit der Auflockerung des gewerkschaftlichen Milieus. Ausnahmen gibt es nur in jenen Gemeinden, in denen Afroamerikaner oder Hispanics die Mehrheit stellen wobei letztere jedoch weniger stark auf die Demokraten festgelegt sind als die anderen Minderheiten , in einzelnen Hochburgen wie New Orleans oder wenn — wie im Fall der Präsidenten Carter und Clinton — der Präsidentschaftskandidat selbst aus den Südstaaten stammt.

Seit errangen die Demokraten bei den Präsidentschaftswahlen dennoch nur auf Bundesebene nicht die Mehrheit der Wählerstimmen; hierzu trägt bei, dass Frauen sowie Angehörige der rasch wachsenden ethnischen Minderheiten aus gesellschaftspolitischen Gründen oft die Demokraten bevorzugen.

So verlor Al Gore gegen George W. Bush trotz eines Vorsprungs von etwa Diese ländlich geprägten Bundesstaaten mit weniger Wahlmännern sind eher den Republikanern zugeneigt. Ein ähnliches Phänomen gab es auch bei der Präsidentschaftswahl , als Hillary Clinton trotz eines Vorsprungs von fast 2,9 Millionen Stimmen gegen den Republikaner Donald Trump verlor. Die genaue Herkunft des Wappentiers ist umstritten, in Erscheinung tritt es seit etwa unter der Präsidentschaft von Andrew Jackson.

Er entschied sich, das willensstarke Tier als Symbol im Wahlkampf zu verwenden. Der Elefant drohte in eine Falle aus Inflation und Zurückweisung zu stürzen. So wurde das Symboltier der Republikaner geboren. Die Demokraten haben bisher seltener den Präsidenten der USA gestellt als ihre jeweiligen politischen Gegner; darunter waren aber mehrere der historisch besonders herausragenden Präsidenten, unter anderem Woodrow Wilson und Franklin D.

Roosevelt , die Präsidenten während der beiden Weltkriege, sowie der bis zum Januar amtierende Präsident, Barack Obama. Thomas Jefferson — Demokratisch-Republikanische Partei. John Quincy Adams — später Nationalrepublikaner. Andrew Johnson — Anm. Grover Cleveland — und — Rot unterlegte Kandidaten gingen als Verlierer, grün unterlegte als Gewinner und somit Amtsinhaber aus den Wahlen hervor.

Grau hinterlegt sind lediglich unterstützte Kandidaten, was bisher einmal vorkam: Bei der Wahl war der Kandidat Horace Greeley vor der Abstimmung des Wahlmännerkollegiums verstorben; die drei dennoch für ihn abgegebenen Stimmen wurden für ungültig erklärt, der amtierende Präsident und Kandidat der Republikanischen Partei Ulysses S.

Dies ist eine unvollständige Liste offizieller und inoffizieller Organisationen, die der Demokratischen Partei angeschlossen sind:.

Martin Van Buren — Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Diese Seite wurde zuletzt am 5.

Januar um Personen sind dabei viel wichtiger als die Parteien, denen sie angehören. Sie wurde erst am Zu den Bundesvorstandsmitgliedern gehören Konrad Adam, …. Parteien fungieren in Deutschland als Bindeglied zwischen Staat und Bevölkerung.

Jeder, der schon einmal wählen war, hat auch schon einmal einer Partei oder einem ihrer …. Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands im Fokus. Die junge liberale Partei, die von Bürgern der Mittelschicht initiiert wurde, setzt …. In Österreich gibt es zur Zeit über verschiedene Parteien.

In der Geschichte der Menschheit gab es viele Revolutionen. Fast alle davon hatten - zumindest langfristige - Auswirkungen auf die Geschichte ihrer Länder. Doch viele davon …. Das stimmt so nicht. Es hat in der Geschichte des USA sogar ….

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